Polizeiinspektion Goslar

POL-GS: Pressmitteilung der Polizeiinspektion Goslar vom 24.07.2017

Goslar (ots) - Spielhallenräuber gefasst

Ermittlungserfolg für die Polizei. Der Überfall auf die Spielhalle in der Poststr. in Seesen sowie zwei weitere Überfälle auf Spielhallen sind aufgeklärt. Offenbar als Folge der am vergangenen Freitag in der Goslarschen Zeitung sowie verschiedenen sozialen Netzwerken erschienenen Öffentlichkeitsfahndung der Polizei Goslar, stellte sich am Samstag, 23.07.17, gegen 10.45 Uhr, ein 59-jähriger Seesener auf dem Polizeikommissariat Seesen. Die Polizei hatte in diesem Zusammenhang der Öffentlichkeit qualitativ hochwertiges Bild und Videomaterial zugänglich gemacht. Dies führte in der Folge schnell zu mehreren konkreten Hinweisen auf eben jenen Tatverdächtigen, der letztlich von sich aus die Initiative ergriff, und sich den Ermittlungsbehörden stellte. Im Rahmen seiner Vernehmung gestand der Mann ebenfalls die Überfälle auf die Spielhallen in Hohenhameln vom 22.06.17 sowie in Lamspringe vom 07.07.17. Er wurde nach seiner Vernehmung auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig dem Haftrichter vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl erließ.

Heroinfund bei Kontrolle

Im Rahmen einer Kontrolle des Ullrichschen Gartens in der Goslarer Altstadt wurde am Freitag, gegen 13.00 Uhr, eine größere Personengruppe angetroffen und überprüft. Unter einem Gebüsch wurden dabei zwei Beutelchen mit augenscheinlichem Heroin als Inhalt gefunden. Zuvor konnte beobachtet werden, wie sich drei Personen vom späteren Fundort entfernt hatten. Eine dieser Person konnte vor dem Garten wartend angetroffen und kontrolliert werden. Ob er der Eigentümer des Heroins ist, werden die weiteren Ermittlungen zeigen.

Unterschlagenes Wohnmobil in Frankreich wiedergefunden

Am 07.07.17 zeigte ein 49-jähriger Goslarer an, dass sein Wohnmobil unterschlagen worden ist. Der Mann hatte dieses bereits im Juni an eine Frau vermietet, die damit angeblich ihre Urlaubsreise tätigen wollte. Etwas später habe der Eigentümer des Wohnmobils festgestellt, dass dieses bereits im Internet für 34.500 EUR zum Verkauf angeboten wurde und erstattete daraufhin Anzeige. Wie sich im Verlauf der Ermittlungen herausstellte, hatte sich die Anmieterin des Wohnmobils mit falschen Personalpapieren ausgewiesen. Über die Verkaufsanzeige im Internet ergaben sich Hinweise darauf, dass sich das Wohnmobil derzeit in Frankreich befinden könnte. Mit Hilfe der französischen Polizei konnte dies schließlich am 14.7.17 in Grenoble sichergestellt werden und wenige Tage später durch den Eigentümer in Empfang genommen werden. Dieser musste dabei leider feststellen, dass diverse Beschädigungen, besonders im Innenraum des Wohnmobils, entstanden sind. Die Ermittlungen der Polizei hinsichtlich der Anmieterin des Wohnmobils dauern noch an./MaLü

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