Polizeiinspektion Goslar

POL-GS: Seesen: Pressebericht vom 26.02.2014

Goslar (ots) - Verkehrsunfall mit Sachschaden, Verkehrsunfallflucht, ca. 600 Euro

Am 25.02.2014, gegen 06.20 Uhr, befuhr eine bislang unbekannte Person mit einem Lkw die B 243 von Seesen kommend, in Richtung Osterode. Im Bereich der Auffahrt Münchehof kam er dabei mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet auf den unbefestigten Seitenstreifen und wühlte eine größere Menge Erde auf, so dass die Fahrbahn stark verschmutzt wurde. Danach wurden noch ca. 10 Meter der rechtsseitigen Leitplanke beschädigt, bevor das Fahrzeug zum Stillstand kam. Nachdem der Fahrzeugführer kurzzeitig angehalten hatte, setzte er danach seine Fahrt fort, ohne eine Schadensregulierung eingeleitet zu haben. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 600 Euro. Personen, die Hinweise zu dem verursachenden Lkw geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Seesen, Telefon: 05381-9440, in Verbindung zu setzen. (geu)

Verdacht des Betruges

Am 24.02.2014, gegen 16.00 Uhr, wurden zwei weibliche Personen aus Südosteuropa in einem Einkaufsmarkt in der Jacobsonstraße von einem Mitarbeiter dabei beobachtet, wie sie Kunden um Spenden für taubstumme und behinderte Menschen anbettelten und ihnen eine fingierte Spendenliste vorhielten. Weil dem Mitarbeiter dieses verdächtig vorkam, alarmierte er die Polizei und konnte anschließend eine der beiden Frauen festhalten. Die Beamten stellten anschließen fest, dass die Frau in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen betrügerischen Sammelns von Spenden in Erscheinung getreten ist. Da sie erst 17 Jahre alt war, wurde sie zunächst der Polizeidienststelle zugeführt. Eine Fahndung nach der zweiten Frau verlief zunächst ergebnislos. Gegen 17.20 Uhr wurde der Polizei von einem aufmerksamen Rhüdener Ehepaar per Telefon mitgeteilt, dass sie zuvor in einem Einkaufsmarkt in der Braunschweiger Straße in Seesen zwei Männer und eine Frau angetroffen hätten, die dort für einen sogenannten Taubstummenverein Spenden sammeln wollten. Da den Rhüdenern bekannt war, dass dieses oftmals in betrügerischer Absicht passiert, wurden die Personen aufgefordert, dieses zu unterlassen, da ansonsten von ihnen die Polizei in Kenntnis gesetzt werden würde. Die Personen verließen daraufhin fluchtartig den Markt und fuhren mit einem Pkw in Richtung Innenstadt. Dort konnte das Ehepaar später das Fahrzeug fahrend antreffen und der Polizei das amtliche Kennzeichen mitteilen. Eine erneute Fahndung im Stadtgebiet verlief danach erfolgreich. Das Fahrzeug konnte mit den Insassen in einer Zufahrt im Bereich der Frankfurter Straße, Höhe Gartenstraße, angetroffen werden. Bei den Insassen handelte es sich um eine 29-jährige Frau, einen 22-jährigen Mann sowie einen 14-jährigen Jugendlichen, die alle südosteuropäischer Herkunft sind, aber ihren Aufenthaltsort zur Zeit in Coppenbrügge haben. In ihrem Fahrzeug wurden Spendenlisten und Klemmbretter aufgefunden, die zum Sammeln der Spenden benutzt wurden. Alle drei Personen wurden anschließend ebenfalls der Polizeidienststelle zugeführt. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass beide Frauen gemeinsam in dem Einkaufsmark in der Jacobsonstraße unterwegs gewesen waren. Gegen alle vier Personen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet und anschließend wurden sie wieder entlassen. (geu)

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