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22.10.2015 – 08:55

Polizei Paderborn

POL-PB: Gemeinsame Verkehrskontrollen der Kreispolizeibehörden Paderborn und Höxter

POL-PB: Gemeinsame Verkehrskontrollen der Kreispolizeibehörden Paderborn und Höxter
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Kreis Paderborn (ots)

(uk) In Kooperation mit der Kreispolizeibehörde Höxter hat die Polizei Paderborn am Dienstagnachmittag (20.10.2015) auf der Bundesstraße 64 gemeinsame Verkehrskontrollen durchgeführt. Die Bilanz der Ordnungshüter fiel insgesamt positiv aus.

Ähnlich wie bei den landesweiten Schwerpunktkontrollen im Rahmen des so genannten Blitzmarathons hatten sich diesmal die beiden Kreispolizeibehörden des Hochstifts zusammengetan, um an einem Tag auf der fast 60 Kilometer langen Strecke an verschiedenen Kontrollpunkten das Tempo der Autofahrer zu überprüfen. Zeitgleich achteten die Ordnungshüter aber auch darauf, ob sich die Fahrzeugführer auf der viel befahrenen Ost-West-Achse zwischen den beiden Kreisstädten während der Fahrt durch die Benutzung eines Handys abgelenkt hatten oder nicht angeschnallt waren.

Der größte Teil der Autofahrer hielt sich an die Regeln und sorgte damit für Sicherheit auf der in weiten Teilen des Kreises Paderborn dreispurigen Strecke. Gemessen an der Vielzahl von Autos, die jeden Tag auf der Bundesstraße unterwegs sind, mussten die Beamten nur eine geringe Zahl an Verstößen registrieren.

Während die Polizei im Kreis Höxter innerhalb von acht Stunden 101 Geschwindigkeitsverstöße feststellte, wurden auf dem 21 Kilometer langen Teilstück im Kreis Paderborn in einem Zeitraum von rund fünf Stunden "lediglich" 29 Tempoüberschreitungen festgestellt. Allerdings waren von den Temposündern ein Drittel so schnell, dass ihr Vergehen nicht mehr mit einem Verwarnungsgeld geahndet werden konnte. Gegen diese Autofahrer wurden Bußgeldverfahren eingeleitet.

Erfreulich war weiterhin, dass die Polizei keine sonstigen Verkehrsvergehen feststellte. Gerade das immer stärker werdende Problem Ablenkung durch die Nutzung von Smartphones während der Fahrt, konnte zumindest an den Kontrollstellen nicht beobachtet werden.

Die Überprüfung des Geschwindigkeitsniveaus auf Landstraßen ist genauso wie die Handykontrollen Teil der Kampagne "Gefahren auf Landstraßen", die seit zwei Jahren im Kreis Paderborn mit unterschiedlichen Aktionen begleitet wird. Gerade die schweren Verkehrsunfälle mit Schwerverletzten und Getöteten ereignen sich fast ausschließlich auf Straße außerhalb geschlossener Ortschaften. Fast immer ist zu hohe Geschwindigkeit zumindest mitursächlich für das Unglück. Aber auch das Thema Ablenkung rückt zunehmend in den Fokus bei der Analyse von Verkehrsunfällen. Hierbei steht die Nutzung des Handys während der Fahrt an erster Stelle. Aber auch die Bedienung des Navis oder andere Tätigkeiten, die den Fahrzeugführer bei der Autofahrt ablenken, sind oftmals Schuld wenn es zu einem Verkehrsunfall kommt.

Neben den Dauerthemen Geschwindigkeitsüberschreitung und Ablenkung wird es in den nächsten Wochen, gerade in den Morgen- und Abendstunden, also in den Zeiten wo viele Berufstätige auf dem Weg zur Arbeitsstelle oder wieder nach Hause sind, verstärkt zu Gefahren durch Wildwechsel kommen. Darüber hinaus werden sich die Temperaturen häufig der Null-Grad-Marke nähern, so dass sich viele Streckenabschnitte, die in den letzten Monaten völlig unproblematisch zu befahren waren, plötzlich in Rutschbahnen verwandeln. Alle Autofahrer sollten in den kommenden Tagen ihr Fahrzeug daher mit Winterreifen ausrüsten und ihre Fahrweise auf die veränderten Bedingungen einstellen.

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