Polizei Paderborn

POL-PB: Neue Wachleiter in Paderborn und Schloß Neuhaus

Landrat Manfred Müller mit neuen und alten Wachleitern
v. l. n. r.: Landrat Manfred Müller, Erster Polizeihauptkommissar Roland Spenner, Polizeihauptkommissar Lorenz Bunse, Erster Polizeihauptkommissar Ulrich Löhr
Landrat Manfred Müller mit neuen und alten Wachleitern v. l. n. r.: Landrat Manfred Müller, Erster Polizeihauptkommissar Roland Spenner, Polizeihauptkommissar Lorenz Bunse, Erster Polizeihauptkommissar Ulrich Löhr

Paderborn (ots) - (mb) In Kürze stehen Wechsel in den Leitungsfunktionen der Polizeiwachen in Paderborn und Schloß Neuhaus an. Wegen der anstehenden Pensionierung des langjährigen Leiters der Wache in der Riemekestraße, Erster Polizeihauptkommissar Roland Spenner, erfolgt ein "Ringtausch". Spenners Nachfolger wird Erster Polizeihauptkommissar Ulrich Löhr, der bislang die Wache in Schloß Neuhaus leitet. Seinen Posten wird in Zukunft Polizeihauptkommissar Lorenz Bunse übernehmen. Die Personalveränderungen kündigte Landrat Manfred Müller am Freitag an.

Seit 2001 leitet Roland Spenner (60) die größte Wache der Kreispolizeibehörde Paderborn mit dem dort angeschlossenen Bezirksdienst und dem Polizeigewahrsam. Der aus dem Altkreis Büren stammende Polizist ist seit 1974 bei der Polizei und wurde 1983 als Polizeikommissar nach Paderborn versetzt. Ende des Jahres geht Spenner in den Ruhestand. Vorher wird er "seine" Wache an Ulrich Löhr (59) übergeben. Löhr ist selbst erfahrener Wachleiter, denn er ist seit 14 Jahren Chef des Wachdienstes in Schloß Neuhaus. Er hat bereits zahlreiche Großeinsätze geleitet und ist regelmäßig Einsatzleiter bei Heimspielen des SCP. Diese Aufgabe mitsamt der "Schlosswache" überträgt Behördenleiter Manfred Müller dem bisherigen Leiter des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde, Lorenz Bunse. Bunse wird ab Ende September bei seinem Vorgänger hospitieren, um eine reibungslose "Wachablösung" im Oktober zu vollziehen. Der Polizeihauptkommissar kam 1990 als Dienstgruppenleiter nach Paderborn und hatte bereits verschiedene Leitungsfunktionen inne.

Einer besonderen Aufgabe widmen sich alle drei schon jetzt intensiv, denn sie begleiten die Neugestaltung der Dienstgruppen und die Umstellung der Dienstpläne für die Polizeiwachen in Schloß Neuhaus und Paderborn. Sämtliche Polizeibehörden im Land NRW sind aufgefordert, ihre Dienstpläne bis zum Jahresende an die strengen EU-Arbeitsschutzrichtlinien anzupassen. Am Montag (28.09.2015) starten hier die Polizistinnen und Polizisten der beiden "rund-um-die-Uhr" arbeitenden Wachen ein Pilotprojekt. Bislang waren sie in vier Dienstgruppen unterteilt - jetzt kommt eine fünfte Tour hinzu.

Landrat Müller erläutert die Anpassung der Schichtzeiten an geltendes EU-Arbeitsrecht: "Mit einer zunächst für ein Jahr angelegten Pilotphase werden wir einen "Fünf-Schichten-Plan" testen. Damit sind die stressigen 12-Stunden-Schichten am Wochenende abgeschafft und besonders belastende Schichtwechsel eliminiert. Die Beamtinnen und Beamten haben den neuen Dienstplan aus drei Vorschlägen ausgewählt, die eine Arbeitsgruppe der Polizeibehörde unter Beteiligung der Personalvertretung erstellt hatte."

Müller weiter: "Durch neu zugewiesene Beamtinnen und Beamte sowie Personalverschiebungen und Einsparungen im Innendienst haben wir ab jetzt wieder einen zwölfköpfigen Einsatztrupp, der meistens in Zivil und äußerst flexibel agiert. Standort des Einsatztrupps ist unsere Dienststelle in Schloß Neuhaus, wo auch die Diensthundeführer sowie unser Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz stationiert sind. Die Wache in Paderborn hat die meisten Einsätze zu bearbeiten und wurde personell verstärkt."

Zukünftig ist die Wache in Schloß Neuhaus nachts (22.00 bis 06.00 Uhr) nicht mehr durchgängig besetzt. Die Neuhäuser Streifenteams starten nach wie vor "rund um die Uhr" von der Wache. Am Eingang zur Wache an der Bielefelder Straße ist eine Rufanlage installiert, die direkt mit der Polizei-Leitstelle verbunden ist und so auch an diesem Standort eine umgehende Erreichbarkeit der Polizei garantiert.

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