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27.11.2020 – 05:00

Polizei Warendorf

POL-WAF: Kreis Warendorf. Ist Cybermobbing strafbar? Was kann ich gegen Cybermobbing tun?

Warendorf (ots)

Für Cybermobbing gibt es keinen eigenen Straftatbestand. Aber einzelne Handlungen können strafbar sein. Wie zum Beispiel das unerlaubte Versenden von peinlichen Fotos oder Videos einer Person über Kanäle wie WhatsApp oder Instagram.

Cybermobbing passiert überall dort, wo sich Personen online treffen können. Soziale Netzwerke wie Instagram oder Gruppenchats wie bei WhatsApp können Tatort sein. Im Netz herrscht größere Anonymität. Es lästert sich einfacher und schneller, wenn einem der Betroffenen nicht gegenüber steht. Die Hemmschwelle sinkt enorm. Dinge, die man niemandem ins Gesicht sagen würde, sind hier ganz leicht - gleichzeitig schaut gefühlt die ganze Welt zu.

Häufig passiert Cybermobbing unter Mitschülerinnen und Mitschülern. Das Perfide an Cybermobbing ist, dass es nicht beim Verlassen des Schulgeländes aufhört, sondern die Betroffenen immer und überall verfolgt und alle ihre sozialen Kontakte betrifft. Es gibt im Grunde keine Mobbing Fälle mehr, die ohne die Komponente Cybermobbing ablaufen. Das fängt in der Grundschule an.

Was kann ich tun? Wichtig zu wissen ist: Betroffene alleine können Mobbing in der Regel nicht beenden. Unterstützung von außen ist notwendig.

   - Holen Sie sich Hilfe! Erzählen Sie einer Vertrauensperson davon.
     Bei Schülerinnen und Schülern sollte auch die Schule informiert 
     werden.
   - Bewahren Sie Beweismaterial auf. Speichern Sie Screenshots von 
     verbreiteten Bildern und beleidigende Nachrichten.
   - Melden Sie Bilder und Videos, die ohne Erlaubnis der 
     abgebildeten Person veröffentlicht wurden, dem 
     Netzwerk-Betreiber und lassen Sie diese löschen. Auch sogenannte
     Fake-Profile (die andere im Namen des Betroffenen erstellt 
     haben) können so aus dem Netzwerk entfernt werden.
   - Nutzen Sie die Meldefunktion Sozialer Netzwerke. Blockieren und 
     sperren Sie beleidigende Personen.
   - Wenden Sie sich in schwerwiegenden Fällen sofort an die Polizei 
     und erstatten Sie Anzeige.
   - Wenn Sie selbst betroffen sind, Hilfe benötigen oder generell 
     mehr zum Thema erfahren möchten, dann informieren Sie sich hier: 

polizei.nrw.de, www.schulberatung.kreis-warendorf.de, www.polizei-beratung.de, www.klicksafe.de, www.juuuport.de

Rückfragen zur Pressemitteilung bitte an:

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Pressestelle
Telefon: 02581/600-130
Fax: 02581/600-129
E-Mail: pressestelle.warendorf@polizei.nrw.de
http://warendorf.polizei.nrw

Außerhalb der Bürozeiten:

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Leitstelle
Tel.: 02581/600-244
Fax: 02581/600-249
Email: poststelle.warendorf@polizei.nrw.de
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