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24.07.2015 – 10:00

Polizeidirektion Itzehoe

POL-IZ: 150724.1 Wacken: Das Wacken-Open-Air geht in die 26. Runde!

POL-IZ: 150724.1 Wacken: Das Wacken-Open-Air geht in die 26. Runde!
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Wacken (ots)

Am Donnerstag, den 30. Juli 2015, ist es wieder soweit und die Zweitausend-Seelen-Gemeinde Wacken im Kreis Steinburg steht im weltweiten Fokus der Heavy-Metal-Fans. Das Wacken-Open-Air (W:O:A), eines der größten Open-Air-Festivals Deutschlands, dauert bis zum 1. August 2015 und ist bereits seit August 2014 mit 75.000 zahlenden Besuchern ausverkauft. Erwartet werden Fans aus ganz Europa und aus Übersee.

Auf den Ansturm der zigtausend Besucher hat sich die Polizei langfristig vorbereitet. Die Planungen laufen bereits seit Monaten und werden von Kräften der Polizeidirektion Itzehoe mit Unterstützung von zahlreichen Beamten aus ganz Schleswig-Holstein umgesetzt. Für die Sicherheit auf dem Festivalgelände und rund um Wacken herum werden uniformierte und zivile Kräfte der Schutz- und Kriminalpolizei sorgen. Außerdem werden Mitarbeiter des Zolls, der Bundespolizei, verschiedener Dienststellen der Kreisverwaltung Steinburg wie der Lebensmittelkontrolle und des Jugendamtes und des örtlich zuständigen Ordnungsamtes Schenefeld anwesend sein. Mit aufgeboten im Sicherheitssystem sind zudem mehrere Freiwillige Feuerwehren aus dem Bereich des Amtes Schenefeld, das Technisches Hilfswerk, Mitarbeiter von Sanitäts- und Rettungsdiensten verschiedener Organisationen und Ärzte.

Obwohl die Sicherheitsthemen bei den Eingesetzten in guten Händen sind, ist es unerlässlich, dass die Festivalbesucher in erhöhtem Maße auf sich selbst Obacht geben. Dies beginnt bei der Anreise, setzt sich auf und vor dem Festivalgelände fort und endet letztlich mit der Abreise aus Wacken in die Heimatorte.

Besucher, die schon des Öfteren in Wacken gewesen sind, wissen, dass regelmäßig Verkehrs-, Alkohol- und Drogenkontrollen für mehr Sicherheit stattfinden. Denn nicht jeder, der zum Festival reist, tut dies in ausschließlich guter Absicht. Ein Blick in die polizeilichen Statistiken vergangener Jahre zeigt, dass es rund um die Veranstaltung regelmäßig zu Zelt- und Taschendiebstählen kommt. Zum Teil sind die Straftaten organisiert. Ermittlungen nach Festnahmen haben ergeben, dass für die Rechtsbrüche auch reisende Täter aus Osteuropa verantwortlich sind. Sie haben vielfach ein leichtes Spiel und können im dichten Gedränge schnell an die Geldbörsen gelangen, die von vielen unvorsichtigerweise lose in der Tasche mitgeführt werden. Ohne Mühe an Beute kommen die Diebe auch dann, wenn sie die mitunter über Stunden verwaisten Zelte der Festivalbesucher aufsuchen. Deshalb der Rat der Polizei an alle Besucher: "Nehmen Sie ihr Geld, Smartphones und sonstige Wertgegenstände mit, wenn Sie die Unterkünfte verlassen. Tragen Sie Geld und wichtige Dokumente in einem Brustbeutel oder in den vom Veranstalter zur Verfügung gestellten Gürteltaschen. Nutzen Sie das Angebot des Veranstalters und schließen Sie Ihr Eigentum in einem Safe ein."

Wir wollen, dass Sie das W:O:A mit viel Freude genießen und schadlos überstehen!

In Anhang an die Meldung befinden sich vier Aufnahmen aus dem letzten Jahr.

Merle Neufeld

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