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04.03.2015 – 11:58

Polizeidirektion Itzehoe

POL-IZ: 150304.4-Kreis Dithmarschen: Was bleibt: Vortäuschen einer Straftat

Kreis Dithmarschen (ots)

Eine Dithmarscherin im jungen Erwachsenenalter will Anfang dieses Jahres von einem doppelt so alten Mann aus Dithmarschen schwer geprügelt worden sein. Deshalb hätte sie ein Krankenhaus aufsuchen müssen, wo die Verletzungen auch dokumentiert worden seien. Diesen Sachverhalt gab die Kreisstädterin der Polizei eine gute Woche nach der angeblichen Straftat im Rahmen der Anzeigenaufnahme bekannt.

Doch jetzt die Wendung: Am Montag (2.3.) erschien die Frau wieder bei der Polizei und zog die Anzeige zurück. Sie sei von niemandem "gepackt und geschlagen" worden, sondern aufgrund einer gesundheitlichen Störung hingefallen und erst im Krankenhaus "mit blauen Flecken" wieder aufgewacht.

Die Beschuldigungen gegen den Mann hätte sie vorgebracht, weil sie "Stress mit ihm gehabt" hätte.

Den Strafantrag gegen ihren angeblichen Peiniger zog die Frau zurück, muss sich nun aber selbst strafrechtlich verantworten: Eine Polizeidienststelle im Bereich der Polizeidirektion Itzehoe ermittelt gegen sie wegen "Vortäuschen einer Straftat" (§ 145d StGB). In dem betreffenden Paragraphen heißt es unter anderem: "Wer wider besseres Wissen einer zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Stelle vortäuscht, dass eine rechtswidrige Tat begangen worden sei, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

Hinweis: Weitere Angaben zum Fall können mit Rücksicht auf die Beteiligten nicht gemacht werden.

Hermann Schwichtenberg

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