Polizeidirektion Itzehoe

POL-IZ: 140711.3-Itzehoe: Volltrunkener rammt Fahrradfahrerin-Lebensgefahr nach aufgetretenem Schädelhirntrauma

Kreis Steinburg (ots) - Hochgradig alkoholisiert war ein 47 Jahre alter Pkw-Fahrer aus Hameln, der gestern Abend (17.35 Uhr) die Brunnenstraße in Richtung Langer Peter fuhr. Zunächst touchierten die Räder seines BMW dort den Kantstein, und dann fuhr er auf eine 53 Jahre Fahrradfahrerin aus Lägerdorf auf, die die Brunnenstraße ebenfalls in Richtung Langer Peter befuhr.

Infolge des Anstoßes flog die Frau mehrere Meter durch die Luft, ehe sie auf dem Boden aufschlug und regungslos auf der Fahrbahn liegen blieb. Zugezogen hatte sie sich ein Schädelhirntrauma und möglicherweise auch Frakturen am Bein. Mit den lebensgefährlichen Verletzungen wurde sie per Rettungshubschrauber ins Westküstenklinikum nach Heide geflogen.

Überprüfungen des verantwortlichen Pkw-Fahrers ergaben für ihn einen Atemalkoholwert von 3,18 Promille. Außerdem steht er im Verdacht, vor Fahrtantritt auch Antidepressiva eingenommen zu haben. Folge des rechtswidrigen Verhaltens: Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs (§315c StGB) sowie Blutprobenentnahme und Beschlagnahme des Führerscheins durch einen Richter am Amtsgericht Itzehoe.

Unfallspuren am BMW: Frontscheibe (rechts) eingedrückt, Kratzer auf der Motorhaube. Sie werden auf 2.000 Euro geschätzt.

Zu dem schweren Verkehrsunfall äußert sie der Leiter des Polizeireviers Itzehoe, Erster Polizeihauptkommissar Sven Pehl, so:

"Dieser Verkehrsunfall veranschaulicht mal wieder, wie gefährlich die Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ist. Es ist - wie ich meine - auf tragische Weise eine unschuldige Verkehrsteilnehmerin zu Schaden gekommen. Man kann nur hoffen, dass sie den Unfall überlebt und keine gesundheitlichen Dauerschäden behält. Der aus Hameln stammende Unfallverursacher wird sich für eine schwerwiegende Tat zu verantworten haben. Bei einem Promillewert von über 3,0 gehe ich davon aus, dass man dem Beschuldigten vorwerfen wird, vorsätzlich betrunken am Straßenverkehr teilgenommen zu haben. Dieser Fall zeigt uns auch, dass wir auch weiterhin Alkohol- und Drogenkontrollen im Straßenverkehr insbesondere zum Schutz der Allgemeinheit durchführen müssen. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auf diesem Gebiet sehr aktiv und erfolgreich, so dass sich die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit Alkohol und Drogen im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Itzehoe vergleichsweise im unteren Bereich bewegt."

Hermann Schwichtenberg

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