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07.07.2014 – 17:29

Polizeidirektion Itzehoe

POL-IZ: 140707.12-Windbergen: Straßenverkehrsgefährdung infolge Trunkenheit - 18-Jähriger fuhr Pkw und Brückengeländer zu Schrott

Kreis Dithmarschen (ots)

Es scheint so, als müssten sich einige erst Mut antrinken, um ein Kraftfahrzeug in den öffentlichen Straßenverkehr zu bringen. So dann auch der erst 18-Jährige aus Barlt, der sich am Sonnabendabend erst 2,08 Promille (AAK) antrank und dann einen Pkw über die Westerstraße in die Feldmark lenkte - also dahin, wohin es ihm nach der Beschilderung ohnehin untersagt war.

Auf dem landwirtschaftlichen Weg brachte er das Auto dann außer Kurs: Bei vermutlich nicht angepasster Geschwindigkeit und infolge der Trunkenheit kam er während der Fahrt mit einer Brücke in Kontakt und riss mit der Fahrzeugfront ein metallenes Brückengeländer ab. 60 Meter weiter blieb er mit dem Pkw auf dem Plattenweg total beschädigte stehen - dazwischen lagen Fahrzeugteile weit verstreut. Das von ihm gelenkte Fahrzeug selbst war dann auch nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Finanzielle Folgen seiner rechtswidrigen und verantwortungslosen Fahrt: etwa 1.500 Euro Schaden am Auto und 2.500 Euro an der Brücke plus Abschleppkosten.

Die rechtlichen Folgen für den 18-Jährigen: Blutprobenentnahme auf richterliche Anordnung, Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung, Sicherstellung des Führerscheins. Darauf einrichten muss er sich nun, längere Zeit ohne die Fahrerlaubnis auszukommen. Will er sie wieder haben, wird er sich der für ihn kostspieligen Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung unterziehen müssen.

Ermittelt wird auch gegen einen 21-Jährigen aus Brunsbüttel, der zum selben Zeitpunkt von der Polizei in unmittelbarer Nähe zum 18-Jährigen angetroffen wurde und der ebenfalls alkoholisiert war. Für ihn offenbarte das Testgerät der Polizei einen AAK-Wert von 1,06 Promille. Auch er hatte im betrunkenen Zustand einen Pkw in den öffentlichen Straßenverkehr gebracht.

Er will, wie der 18-Jährige auch, zwischen 17.30 und 18 Uhr auf der Strecke St. Michaelisdonn - Windbergen unterwegs gewesen sein und gesehen haben, wie der 18-Jährige im Bereich des Bolzplatzes Windbergen Norderstraße gegen die Steinmauer eines Grundstücks fuhr. Dann sei er mit Abstand hinter dessen Auto hergefahren - bis in die Feldmark hinein, wo es dann zu dem Unfall des anderen Fahrers an der Brücke kam.

Ermittlungen der Polizei in der Norderstraße ergaben, dass der 18-Jährige zwar Farbanhaftungen an den Steinen hinterlassen hatte, dass die Steinmauer selbst aber nicht beschädigt war. Vermutlich ist der beschuldigte Barlter vom Bolzplatz aus rückwärts gegen die Steinmauer gefahren - ohne einen Fremdschaden zu hinterlassen.

Die Ermittlungen dauern an.

Hermann Schwichtenberg

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