PD Hochtaunus - Polizeipräsidium Westhessen

POL-HG: Pressemeldung der PD Hochtaunus

Bad Homburg v.d. Höhe (ots) - Pressemeldung der PD Hochtaunus vom 14.03.2018

1. Drei Pkw in Oberhöchstadt aufgebrochen

Kronberg-Oberhöchstadt, Albert-Schweitzer-Straße/Kastanienstraße/ Lärchenweg, zwischen Montag, 12.03.2018, 20:00 Uhr und Dienstag, 13.03.2018, 06:30 Uhr

(vh) Gleich drei Pkw brachen unbekannte Täter in der Nacht zum Dienstag im Bereich des Kronberger Stadtteils Oberhöchstadt auf. Ausgewählt hatten die Unbekannten einen im Lärchenweg geparkten 3-er BMW, einen in der Kastanienstraße abgestellten Peugeot 407 sowie einen in der Albert-Schweitzer-Straße stehenden Mercedes Benz GLK. In allen Fällen zerstörten die Täter eine Seitenscheibe und verschafften sich so Zugang zum Innenbereich des jeweiligen Fahrzeuges. Dies führte bei dem BMW zur Auslösung der Alarmanlage, woraufhin die Täter die weitere Tatbegehung abbrachen und flüchteten. Die beiden anderen Fahrzeuge hingegen wurden durchsucht, ohne dass es aber ersten Feststellungen zufolge zur Entwendung von Gegenständen kam. Der durch die drei Pkw-Aufbrüche entstandene Schaden wird auf insgesamt 900 Euro geschätzt.

Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der "AG Pkw" der Kriminalpolizei in Bad Homburg, unter der Telefonnummer (06172) 120-0 in Verbindung zu setzen.

2. Einbruch in Wohnhaus

Kronberg-Oberhöchstadt, Kiefernweg, Dienstag, 13.03.2018, zwischen 04:00 Uhr und 06:00 Uhr

(vh) Ungebetene Besucher erhielt in der Nacht zum Dienstag ein Reihenhaus im Kiefernweg in Kronberg-Oberhöchstadt, während die Bewohner im Obergeschoss schliefen. Nachdem die unbekannten Täter das frei zugängliche Grundstück betreten hatten, hebelten sie das seitlich gelegene Küchenfenster auf und gelangten so in den Innenbereich des Hauses. Dort durchsuchten die Unbekannten allerdings nur den Bereich der Küche, wo ihnen ein Smartphone sowie eine Bürotasche, in der sich mehrere elektronische Geräte befanden, in die Hände fielen. Der Wert der entwendeten Gegenstände beläuft sich auf insgesamt circa 3.000 Euro.

Hinweisgeber oder Zeugen werden gebeten, sich mit dem Einbruchskommissariat der Kriminalpolizei in Bad Homburg, unter der Telefonnummer (06172) 120-0 in Verbindung zu setzen.

3. Versuchter Einbruch in Vereinsheim

Friedrichsdorf-Köppern, Dreieichstraße, zwischen Donnerstag, 08.03.2018 und Sonntag, 11.03.2018, 14:00 Uhr

(vh) Die Räumlichkeiten eines Köpperner Sportvereines hatten sich unbekannte Täter als Örtlichkeit für einen Einbruch ausgewählt. Zwischen Donnerstag und Sonntagmittag suchten die Unbekannten das in der Dreieichstraße in Köppern gelegene Vereinsgelände auf und versuchten die Terrassentür aufzuhebeln, was allerdings misslang. Unverrichteter Dinge verließen die Täter, die durch ihr Handeln einen Schaden in geringer Höhe verursachten, den Tatort in unbekannte Richtung.

Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Einbruchskommissariat der Kriminalpolizei in Bad Homburg, unter der Telefonnummer (06172) 120-0 in Verbindung zu setzen.

4. In Schule eingebrochen

Oberursel, Marxstraße, zwischen Montag, 12.03.2018, 16:30 Uhr und Dienstag, 13.03.2018, 09:10 Uhr

(vh) Ein Schulgebäude in der Oberurseler Marxstraße war zwischen Montag und Dienstag das Ziel von Einbrechern. Nachdem die Täter auf unbekanntem Weg in das Schulgebäude und anschließend in ein verschlossenes Büro gelangt waren, hebelten sie darin einen Schrank und eine Schublade auf. Aus dem Schrank hebelten die Unbekannten einen Safe, innerhalb dessen sich Bargeld in Höhe von 200 Euro befand, aus seiner Verankerung und entwendeten diesen komplett. Letztlich gelang den Tätern unerkannt die Flucht.

Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Einbruchskommissariat der Kriminalpolizei in Bad Homburg, unter der Telefonnummer (06172) 120-0 in Verbindung zu setzen.

5. Falsche Polizeibeamte rufen auch weiterhin an

Hochtaunuskreis - Oberursel/Kronberg/Königstein/Steinbach/Neu-Anspach/Schmitten/Weilrod/Grävenwiesbach/Wehrheim, Dienstag, 13.03.2018, zwischen 10:50 Uhr und 21:50 Uhr

(vh) Bei Bürgern mehrerer Kommunen des Hochtaunuskreises gingen im Verlauf des gestrigen Dienstages die Anrufe von falschen Polizeibeamten ein. Wie sich durch entsprechende Mitteilungen betroffener Personen herausstellte, wurden zwischen 10:00 Uhr am Vormittag und bis in die Abendstunden hinein mehr als drei Dutzend Bürgerinnen und Bürger in Oberursel, Kronberg, Königstein, Steinbach, Neu-Anspach, Schmitten, Weilrod, Grävenwiesbach und Wehrheim von falschen Polizeibeamten angerufen. In allen bislang der Polizei bekannt gewordenen Fällen reagierten die Angerufenen vorbildlich, schenkten den Aussagen der Anrufer keine Bedeutung, beendeten die Telefonate direkt und informierten stattdessen direkt die richtige Polizei bezüglich des stattgefundenen Anrufes. Bei den angezeigten Fällen versuchten die Anrufer, die sich immer als Kriminalbeamte ausgaben, den Eindruck einer akuten Gefährdung, etwa einem bevorstehenden Einbruch oder einem Raubüberfall, zu vermitteln. Wie der Anrufer weiter behauptete, habe man das Wissen bezüglich einer Gefährdung ganz aktuell durch die Festnahme von Tätern erlangt. Diese hätten eine Namensliste bei sich gehabt, auf welcher der Angerufene mit all seinen Daten zu finden sei. In der Vergangenheit zeigte sich, dass im Nachgang eines ersten Anrufes der falschen Polizeibeamten in weiteren Telefonaten versucht wurde die kontaktierten Bürger dahingehend zu manipulieren, dass sie ihre Zuhause vorhandenen Wertsachen zur Abholung durch die Polizei zusammenstellen oder aber Bargeld und Ersparnisse bei ihrer Hausbank abheben und anschließend zur Eigentumssicherung an die angeblichen Polizisten übergeben. Das Vertrauen der Bürger in staatliche Organisationen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft, wird durch das Handeln der Täter erheblich missbraucht.

Um den Trickbetrügern nicht selbst zum Opfer zu fallen, gibt die Polizei nochmals folgende Tipps:

   -	Geben Sie keine persönlichen Daten oder Angaben zu ihren 
Lebensverhältnissen preis! -	Machen Sie niemals Angaben zu Wertsachen
in der Wohnung oder Ihren Vermögenswerten! -	 Polizeibeamte fragen 
nicht nach persönlichen Geldverstecken! -	Die Polizei stellt kein 
Bargeld oder andere Wertsachen vorsorglich sicher! -	Sollten Sie sich
beim Telefonat unter Druck gesetzt fühlen, beenden Sie das Gespräch 
und informieren Sie die örtliche Polizei! -	Die Polizei ruft niemals 
mit der Notrufnummer 110 oder ähnlichen Kombinationen an! -	Wichtig: 
Die Polizei wird Sie niemals auffordern oder autorisieren Gewalt 
gegen andere Personen auszuüben! 

6. In Kellerparzellen eingebrochen

Steinbach, Herzbergstraße, bis Dienstag, 13.03.2018, 15:00 Uhr

(vh) Insgesamt sechs Kellerparzellen wurden im Verlauf der vergangenen Tage innerhalb eines Mehrfamilienhauses in der Steinbacher Herzbergstraße aufgebrochen. Den unbekannten Tätern gelang es auf unbekannten Wegen vor dem gestrigen Dienstag in den Kellerbereich des Hauses zu gelangen. Bei den sechs betroffenen Parzellen öffneten die Täter jeweils gewaltsam die Schlösser und konnten sich so Zutritt zu den Innenbereichen verschaffen. Dabei kam es ersten Feststellungen zufolge zumindest in einem Fall zum Diebstahl von Fahrradteilen. Der durch die Einbrüche entstandene Schaden wird nach derzeitigem Stand auf circa 400 Euro geschätzt.

Anrufe von Zeugen oder Hinweisgebern nimmt in diesem Fall die Ermittlungsgruppe der Polizeistation in Oberursel, unter der Rufnummer 06171 / 6240-0 entgegen.

7. Betrunken gefahren

Neu-Anspach, Zeppelinstraße/Heisterbachstraße, Dienstag, 13.03.2018, gegen 02:25 Uhr

(vh) Unter Alkoholeinfluss stehend wurde ein Auto-Fahrer in der Nacht zum Dienstag in Neu-Anspach von Beamten der Polizeistation Usingen angehalten. Eine verdachtsunabhängige Verkehrskontrolle wollten die Beamten bei einem gegen 02:25 Uhr in der Zeppelinstraße festgestellten Audi A3 durchführen. Am Steuer des Pkw befand sich ein 29-jähriger Usinger, bei dem die Beamten deutlichen Alkoholgeruch wahrnahmen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 0,75 Promille, woraufhin der Usinger die Beamten zur Polizeistation begleiten musste, wo ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest mit ihm durchgeführt wurde. Da der 29-Jährige bei seiner Fahrt keine Ausfallerscheinungen zeigte, durfte er seinen Führerschein behalten. In Reaktion auf den festgestellten Alkoholwert kommt aber ein Ordnungswidrigkeitenverfahren auf ihn zu.

8. Unter Alkohol von Polizei angehalten

Friedrichsdorf, Homburger Landstraße, Mittwoch, 14.03.2018, gegen 00:20 Uhr

(vh) Da sie unter dem Einfluss von Alkohol stehend einen Pkw fuhr, "verlor" in der Nacht zum Mittwoch in Friedrichsdorf eine auswärtige Auto-Fahrerin ihren Führerschein. Gegen 00:15 Uhr entschloss sich eine Streifenbesatzung der Polizeistation Bad Homburg im Bereich der Homburger Landstraße in Friedrichsdorf einen Mercedes Benz einer Kontrolle zu unterziehen. Während sich die Streife zuvor hinter dem Mercedes befand, war den Beamten aufgefallen, dass das Fahrzeug in unruhiger Fahrweise geführt wurde. Schon bei der anschließenden Ansprache der Fahrerin des angehaltenen Mercedes, es handelte sich dabei um eine 32-jährige Frau aus dem Landkreis Gießen, konnte bei dieser Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Bei einem anschließend durchgeführten Atemalkoholtest zeigte sich, dass die Dame einen Wert oberhalb von 1,1 Promille hatte. Entsprechend musste sie die Beamten zur Polizeistation nach Bad Homburg begleiten, wo es zur Durchführung einer Blutentnahme sowie zur Sicherstellung des Führerscheines der 32-Jährigen, die jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erwartet, kam.

9. Verkehrsunfall mit Leichtverletzten in Usingen

Usingen, Obergasse/Wilhemjstraße, Dienstag, 13.03.2018, gegen 12:00 Uhr

(vh) Ein Verkehrsunfall, an dem zwei Fahrzeuge beteiligt waren und beide Fahrzeugführer leicht verletzt wurden, ereignete sich am Dienstagmittag in der Usinger Innenstadt. Gegen 12:00 Uhr fuhr eine 19-jährige Neu-Anspacherin mit ihrem VW Lupo auf der Wilhelmjstraße in Richtung Obergasse, in die sie im Folgenden einbiegen wollte. Beim Einbiegen übersah die 19-Jährige einen von links kommenden und vorfahrtberechtigten Audi A 3, an dessen Steuer sich eine 42-jährige Usingerin befand. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die beiden Fahrzeug-Führerinnen wurden infolge dessen leicht verletzt. Der an ihren Fahrzeugen, die beide nicht mehr fahrbereit waren, entstandene Sachschaden wird auf insgesamt 7.000 Euro geschätzt.

10. Unfall verursacht und geflüchtet

Bad Homburg, Haingasse, Dienstag, 13.03.2018, gegen 10:35 Uhr

(vh) Der Fahrer / die Fahrerin eines Linienbusses verursachte am Dienstagvormittag im Bereich der Bad Homburger Haingasse einen Verkehrsunfall und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Gegen 10:35 Uhr parkte eine 48-jährige Steinbacherin mit ihrem VW Tiguan rückwärts in eine am rechten Fahrbahnrand gelegene Parklücke. Als sie mit ihrem Pkw weitestgehend den Bereich der Fahrbahn verlassen hatte, fuhr ein Linienbus an ihrem Fahrzeuge vorbei, touchierte dabei aber die Fahrzeugfront des VW. Ohne sich um den zu verantwortenden Schaden zu kümmern, setzte der Fahrer / die Fahrerin des Busses die Fahrt fort. Die Ermittlungen zum Unfallverursacher sind im Gange. Der am Fahrzeug der Steinbacherin entstandene Sachschaden wird auf circa 1.000 Euro geschätzt.

11. Unter Alkohol Unfall verursacht

Gemarkung Glashütten-Schloßborn, Landesstraße 3016 - zwischen Schloßborn und Ruppertshain, Mittwoch, 14.03.2018, gegen 02:15 Uhr

(vh) Unter Alkoholeinfluss stehend verursachte in der Nacht zum Mittwoch ein Auto-Fahrer auf der L 3016, zwischen Schloßborn und Ruppertshain, einen Verkehrsunfall. Gegen 02:15 Uhr fuhr ein 28-jähriger Kelkheimer mit seinem Fiat auf der Landesstraße von Schloßborn kommend in Richtung Ruppertshain. Im Bereich einer Rechtskurve kam der 28-Jährige mit seinem Pkw zunächst nach links von der Fahrbahn ab, in den dortigen Grünstreifen. Anschließend gelang es dem Kelkheimer seinen Fiat wieder zurück auf die Fahrbahn zu lenken, wo der Pkw allerdings ins Schleudern geriet und anschließend an eine Leitplanke prallte. Davon abgewiesen schleuderte das Fahrzeug weiter, bevor es sich überschlug und auf dem Dach liegend auf der Fahrbahn zum Stillstand kam. Der 28-Jährige konnte sich im Folgenden selbst aus dem Auto befreien und begab sich nach einer angeblich 30-minütigen Wartezeit an der Unfallstelle zu Fuß in Richtung Schloßborn. Dort klingelte er an der Tür eines Wohnhauses, wodurch ein Schloßborner Bürger auf den Kelkheimer aufmerksam wurde und im Folgenden sowohl den Rettungsdienst, als auch die Polizei verständigte. Der 28-Jährige wurde durch das Unfallgeschehen verletzt und musste zur weiteren Versorgung in eine Klinik gebracht werden, die er aber nach kurzer Zeit bereits wieder verlassen konnte. Im Verlauf der polizeilichen Unfallaufnahme wurde deutlich, dass der Auto-Fahrer in alkoholisiertem Zustand den Unfall verursachte, ein mit ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert oberhalb von 1,5 Promille. Entsprechend musste der Kelkheimer eine angeordnete Blutentnahme über sich ergehen lassen und darüber hinaus wurde sein Führerschein von den Beamten sichergestellt. An dem nicht mehr fahrbereiten Fiat des Unfallverursachers sowie an den Leitplanken entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt circa 10.600 Euro.

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