PD Hochtaunus - Polizeipräsidium Westhessen

POL-HG: Pressemeldung der PD Hochtaunus

Bad Homburg v.d. Höhe (ots) - Pressemeldung der PD Hochtaunus vom 08.03.2018

1. Sieben BMW aufgebrochen

Kronberg-Schönberg, Höhenstraße / Am Oberberg / Bergweg / Ricarda-Huch-Straße, zwischen Dienstag, 06.03.2018, 19:30 Uhr und Mittwoch, 07.03.2018, 07:30 Uhr

(vh) Gleich sieben Fahrzeuge des Herstellers BMW brachen unbekannte Täter in der Nacht zum Mittwoch im Kronberger Stadtteil Schönberg auf. Die Besitzer von unterschiedlichen BMW-Modellen mussten am Mittwochmorgen feststellen, dass ihre Fahrzeuge gewaltsam geöffnet und daraus Fahrzeugteile, vorwiegend die Lenkräder, ausgebaut wurden. Heimgesucht wurden in der Höhenstraße gleich zwei X1, aus denen die Täter nach Einschlagen einer Seitenscheibe jeweils das Lenkrad ausbauten. In derselben Straße war auch ein 3-er BMW betroffen, aus welchem ebenfalls das Lenkrad und auch das Navigationssystem demontiert und entwendet wurde. Weiter aufgebrochen wurde ein in der Straße "Am Oberberg" geparkter 5-er Kombi, aus welchem die Täter ebenfalls das Lenkrad ausbauten, wogegen sie im Falle eines im Bergweg abgestellten X5 das Navigationsgerät und den Tacho entwendeten. Ebenso gingen die Täter auch zwei BMW an, die beide vor einem Anwesen in der Ricarda-Huch-Straße abgestellt waren. Dabei wurden aus einem 1-er und einem 2-er BMW jeweils das Lenkrad und die Airbags ausgebaut und gestohlen, nachdem die Täter zuvor das Schloss der Fahrertür mittels eines Werkzeuges entfernt hatten. Der durch die sieben Taten entstandene Schaden wird auf insgesamt circa. 21.000 Euro geschätzt.

Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der "AG PKW" der Kriminalpolizei in Bad Homburg, unter der Telefonnummer (06172) 120-0 in Verbindung zu setzen.

2. Fahrzeugteile von vier Mercedes gestohlen

Bad Homburg, Gluckensteinweg / Hofheimer Straße / Schneidhainer Straße / Karl-Horn-Straße, zwischen Dienstag, 06.03.2018, 21:00 Uhr und Mittwoch, 07.03.2018, 07:30 Uhr

(vh) Einen Schaden von insgesamt circa 3.000 Euro verursachten unbekannte Täter in der Nacht zum Mittwoch im Bad Homburger Stadtteil Kirdorf, als sie von vier Mercedes Benz diverse Fahrzeugteile entwendeten. Ausgewählt hatten die Täter dabei einen im Gluckensteinweg geparkten Mercedes der B-Klasse, von welchem sie die die vorderen Parksensoren sowie die Tagfahrlichter und auch das Mercedes-Emblem ausbauten und entwendeten. Auch Teile der Beleuchtungsanlage demontierten die Täter von einem in der Hofheimer Straße geparkten Mercedes ML sowie von einer in der Schneidhainer Straße abgestellten Mercedes C-Klasse. Wiederum das Mercedes-Emblem entwendeten die Unbekannten von einer in der Karl-Horn-Straße geparkten C-Klasse.

Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der "AG PKW" der Kriminalpolizei in Bad Homburg, unter der Telefonnummer (06172) 120-0 in Verbindung zu setzen.

3. Fahrrad gestohlen

Oberursel-Bommersheim, Bommersheimer Straße, Dienstag, 06.03.2018, zwischen 19:30 Uhr und 21:00 Uhr

(vh) Aus dem Vorgarten eines Anwesens in der Bommersheimer Straße im gleichnamigen Stadtteil Oberursels entwendeten Unbekannte ein matt-schwarzes Trekkingrad im Wert von 550 Euro. Als der 56-jährige Besitzer des Fahrrades der Marke "Bergamont" am Dienstagabend nach seinem Zweirad schaute, stellte er fest, dass dieses nicht mehr an seinem ursprünglichen Abstellplatz vorhanden war. Unbekannte Täter entwendeten das mit zwei Schlössern gesicherte Fahrrad aus dem Garten, nachdem sie eines der Schlösser, welches um ein Regenfallrohr geschlungen war, gewaltsam zerstört hatten.

Hinweise von Zeugen nimmt die Ermittlungsgruppe der Polizeistation in Oberursel, unter der Telefonnummer (06171) 6240-0, entgegen.

4. Falscher "Telekom"-Mitarbeiter macht Beute

Usingen, Johann-Sebastian-Bach-Straße, Mittwoch, 07.03.2018, gegen 11:00 Uhr

(vh) Dass er das Opfer eines Trickdiebes wurde, musste am Mittwochvormittag ein Usinger Rentner feststellen. Gegen 11:00 Uhr klingelte es an der Tür des Einfamilienhauses. Nach Öffnen dieser stellte sich ein Mann als Mitarbeiter der "Telekom" vor und teilte mit, dass er zur Überprüfung der Telefonanschlüsse vorbeikomme. Trotz des Umstandes, dass er bis dato keine Probleme mit seinem Telefonanschluss hatte, ließ der 77-jährige Usinger den Unbekannten arglos in sein Haus. Zunächst verwickelte der falsche "Telekom"-Mitarbeiter den Hausbesitzer in ein Gespräch, um dann vorzuschlagen, dass man am besten parallel die in der Wohnung vorhandenen Anschlüsse überprüfe. Gesagt, getan, begab sich der 77-Jährige zu dem Anschluss im Wohnzimmer, währenddessen sich der "Techniker" in das Schlafzimmer begab. Dort gelang es dem Täter unbemerkt eine Schatulle mit diversen Schmuckstücken zu entwenden, bevor er sich nach "getaner Arbeit" verabschiedete. Den Diebstahl des Schmuckes, der einen Gesamtwert von 2.500 Euro hat, bemerkte die Ehefrau des 77-Jährigen, als sie einige Zeit später nach Hause zurückkehrte. Beschrieben wird der mit dunkler Monteursmontur bekleidete Täter im Alter zwischen 40 und 45 Jahren, circa 180 cm groß und mit ausländischem Akzent sprechend. Etwaige Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten sich bei der Arbeitsgruppe der Kriminalpolizei in Bad Homburg zu melden, die Straftaten zum Nachteil älterer Menschen bearbeitet. Diese ist erreichbar unter der Rufnummer 06172 / 120-0.

5. Falsche Polizeibeamte rufen auch weiterhin an

Bad Homburg und Weilrod, Mittwoch, 07.03.2018, zwischen 19:15 Uhr und 23:00 Uhr

(vh) Zu einer Vielzahl von Anrufen falscher Polizeibeamter kam es am gestrigen Mittwoch im Stadtgebiet Bad Homburgs sowie in einem Fall auch in Weilrod. Wie sich durch entsprechende Mitteilungen betroffener Personen herausstellte, wurden innerhalb von wenigen Stunden deutlich mehr als ein Dutzend Bürgerinnen und Bürger in Bad Homburg und auch ein Bewohner Weilrods von falschen Polizeibeamten angerufen. Wie einige der angerufenen Bürger mitteilten, wurde dabei an ihrem Telefondisplay die Rufnummer 06172-110 oder nur die Notrufnummer "110" angezeigt. In den bislang bekannt gewordenen Fällen reagierten die Angerufenen absolut vorbildlich, reagierten in keinster Weise auf die Aussagen der Anrufer, beendeten die Telefonate zeitnah und informierten stattdessen direkt die richtige Polizei bezüglich des Ereignisses. In allen bisher bei der Polizei angezeigten Fällen versuchten die Anrufer, die sich immer als Kriminalbeamte ausgaben, den Eindruck einer akuten Gefährdung, etwa einem bevorstehenden Einbruch oder einem Raubüberfall, zu vermitteln. Wie weiter vom Anrufer behauptet wird, habe man das Wissen bezüglich einer Gefährdung ganz aktuell durch die Festnahme von Tätern erlangt, die eine Namensliste bei sich trugen, auf welcher der Angerufene mit all seinen Daten zu finden sei. In der Vergangenheit zeigte sich, dass im Nachgang eines ersten Anrufes der falschen Polizeibeamten in weiteren Telefonaten versucht wird die Angerufenen dahingehend zu manipulieren, dass sie ihre Zuhause vorhandenen Wertsachen zur Abholung durch die Polizei zusammenstellen oder aber Bargeld und Ersparnisse bei ihrer Hausbank abheben und anschließend zur Eigentumssicherung an die angeblichen Polizisten übergeben. Das Vertrauen der Bürger in staatliche Organisationen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft, wird durch das Handeln der Täter erheblich missbraucht.

Um den Trickbetrügern nicht selbst zum Opfer zu fallen, gibt die Polizei nochmals folgende Tipps:

   - Geben Sie keine persönlichen Daten oder Angaben zu ihren 
     Lebensverhältnissen preis!
   - Machen Sie niemals Angaben zu Wertsachen in der Wohnung oder 
     Ihren Vermögenswerten!
   - Polizeibeamte fragen nicht nach persönlichen Geldverstecken!
   - Die Polizei stellt kein Bargeld oder andere Wertsachen 
     vorsorglich sicher!
   - Sollten Sie sich beim Telefonat unter Druck gesetzt fühlen, 
     beenden Sie das Gespräch und informieren Sie die örtliche 
     Polizei!
   - Die Polizei ruft niemals mit der Notrufnummer 110 oder ähnlichen
     Kombinationen an!
   - Wichtig: Die Polizei wird Sie niemals auffordern oder 
     autorisieren Gewalt gegen andere Personen auszuüben! 

6. Auf bremsendes Fahrzeug aufgefahren

Gemarkung Weilrod-Neuweilnau, Landesstraße 3025 - zwischen Neuweilnau und Rod an der Weil / Höhe Abzweig Kreisstraße 754, Mittwoch, 07.03.2018, gegen 12:10 Uhr

(vh) Da sie den Bremsvorgang eines vorausfahrenden Fahrzeuges übersah, verursachte eine Verkehrsteilnehmerin am Mittwochmittag einen Unfall auf der L 3025, zwischen Neuweilnau und Rod an der Weil. Ein 66-jähriger Cratzenbacher in seiner Mercedes A-Klasse und eine 65-jährige Altweilnauerin in ihrem Opel Astra befuhren die L 3025 von Neuweilnau kommend in Richtung Rod an der Weil. Am Abzweig zur K 754 bremste der 66-Jährige seinen Mercedes ab, um anschließend abzubiegen. Dieses Bremsmanöver übersah die 65-Jährige und fuhr auf. Infolge des Aufpralles wurde die Unfallverursacherin leicht verletzt und musste zur Durchführung weiterer Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der an den beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen entstandene Sachschaden wird auf insgesamt circa 8.000 Euro geschätzt.

7. Beim Ausparken Unfall verursacht

Kronberg, Bahnhofstraße, Mittwoch, 07.03.2018, gegen 12:45 Uhr

(vh) Beim Ausparken im Bereich der Bahnhofstraße in Kronberg übersah am Mittwochmittag ein Verkehrsteilnehmer ein vorfahrtberechtigtes Fahrzeug und verursachte dadurch einen Verkehrsunfall. Gegen 12:45 Uhr parkte ein 27-jähriger Kronberger mit seinem Ford Ranger rückwärts aus einer Parklücke aus und übersah dabei einen auf der Bahnhofstraße fahrenden Skoda Fabia, an dessen Steuer eine 73-jährige Kronbergerin saß. Trotz eines sofortigen Ausweichmanövers der 73-Jährigen kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der dadurch entstandene Sachschaden wird auf insgesamt 4.000 Euro geschätzt.

8. Auf haltendes Fahrzeug aufgefahren

Gemarkung Friedrichsdorf-Köppern, Landesstraße 3041 - zwischen Wehrheim und Friedrichsdorf-Köppern / Bereich vor "Köpperner Kreuz", Mittwoch, 07.03.2018, gegen 15:05 Uhr

(vh) Durch das Übersehen einer Bremsung des vorausfahrenden Fahrzeuges, kam es am Mittwochnachmittag auf der L 3041, zwischen Wehrheim und Friedrichsdorf-Köppern zu einem Auffahrunfall. Eine 64-jährige Usingerin, als Fahrerin eines Skoda Octavia und ein 48-jähriger Usinger, am Steuer eines Skoda Superb, befuhren in dieser Reihenfolge die L 3041 in Richtung Köppern. Kurz vor dem "Köpperner Kreuz" musste die 64-jährige ihr Fahrzeug verkehrsbedingt anhalten, was der dahinter fahrende 48-Jährige übersah und auffuhr. Die beiden Fahrzeug-Führer blieben durch das Unfallgeschehen unverletzt. Der an ihren noch fahrbereiten Fahrzeugen entstandene Sachschaden wird auf insgesamt circa 4.000 Euro geschätzt.

9. In Mauer geprallt

Neu-Anspach - Anspach, Rod am Berger Straße, Donnerstag, 08.03.2018, gegen 06:05 Uhr

(vh) Aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse und diesen nicht angepasster Geschwindigkeit, kam es am Donnerstagmorgen zu einem Unfall im Neu-Anspacher Stadtteil Anspach. Gegen 06:05 Uhr fuhr eine 36-jährige Neu-Anspacherin mit ihrem Mitsubishi auf der Rod am Berger Straße in Richtung der Stadtmitte von Neu-Anspach. Beim Umfahren eines Fahrbahnteilers an der Ortsgrenze kam das Fahrzeug der 36-Jährigen, mutmaßlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenverhältnissen, ins Schleudern und nach links von der Fahrbahn ab. Dort prallte der Pkw an eine Gartenmauer, die durch die Heftigkeit des Aufpralles erheblich beschädigt wurde. Anschließend drehte sich das Fahrzeug und kam entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stehen. Die Neu-Anspacherin blieb infolge des Unfallgeschehens unverletzt. An ihrem nicht mehr fahrbereiten Fahrzeug entstand Sachschaden, der auf circa 4.500 Euro geschätzt wird. Der an der Mauer verursachte Schaden wird auf circa 2.500 Euro geschätzt.

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