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05.07.2018 – 09:27

Bundespolizeiinspektion Rostock

BPOL-HRO: Missbrauch des Notrufes

Rostock Hauptbahnhof (ots)

In der Nacht des 04.07.2018 gegen 00:30 Uhr ging bei der Bundespolizei die Information ein, dass vom Hauptbahnhof Rostock die Notrufnummer 110 angewählt wurde. Bei dem Anruf gab ein Mann an, sich in die Gleisanlagen der Straßenbahn begeben zu wollen. Durch die Bundes- und Landespolizei wurden sofort Streifenfahrzeuge zum Einsatz gebracht. Am Bahnhof angekommen, konnte zunächst keine männliche Person angetroffen werden. Wenig später wurden die Beamten auf einen Mann aufmerksam, der sich am Bahnsteig 7 in einem abgestellten Zug versteckte. Die anschließende Kontrolle ergab, dass es sich bei der Person um den mutmaßlichen Anrufer handelte. Zudem konnte ein starker Alkoholisierungsgrad festgestellt werden. Der ermittelte Atemalkoholwert betrug 3,41 Promille. Gegenüber den Beamten gab der Mann an, nie die Absicht gehabt zu haben, sich in die Gleisanlagen zu bewegen.

Aufgrund des hohen Alkoholisierungsgrades wurde der Mann zur Ausnüchterung zum Zentralgewahrsam gebracht. Hier wurde ein Arzt hinzugezogen, der die Gewahrsamstauglichkeit bestätigte und der Mann daraufhin seinen Rausch ausschlafen konnte.

Jetzt erwartet ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Missbrauches von Notrufen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Rostock
Kopernikusstr. 1b
18057 Rostock
Pressesprecher
Frank Schmoll
Telefon: 0381 / 2083 103
E-Mail: bpoli.rostock.contr-presse@polizei.bund.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


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