Bundespolizeiinspektion Rostock

BPOL-HRO: Alkoholisierter Mann versucht S-Bahn-Surfing und leistet Widerstand

Rostock (ots) - Am gestrigen Sonntag, den 24.09.2017 versuchte ein alkoholisierter Mann am Haltepunkt Warnemünde Werft die S-Bahn nach Rostock zu erreichen. Da die Türen der Bahn jedoch geschlossen blieben und trotz mehrfachen "Anklopfen" nicht geöffnet wurden, entschied er kurzerhand, außen mitzufahren. Dazu hielt er sich am Einstieg zum Führerhaus der S-Bahn bei der Anfahrt fest. Der Triebfahrzeugführer bemerkte den Mann und bremste den Zug umgehend. Bei dem Versuch des Triebfahrzeugführers, den alkoholisierten Mann von dem Zug zu entfernen, kam es zu einem Handgemenge.

Bei Eintreffen der eingesetzten Streife der Bundespolizei am wehrte sich der Mann vehement gegen die polizeilichen Maßnahmen, beleidigte und bespuckte die Beamten. Nur mit körperlicher Gewalt und Einsatz von Pfefferspray konnte er in Gewahrsam genommen werden. Durch die Widerstandshandlung wurde eine Beamtin leicht verletzt.

Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren eingeleitet.

Diesen Sachverhalt möchte die Bundespolizei nochmals zum Anlass nehmen, um auf die besonderen Gefahren im Bahnverkehr hinzuweisen. Unfälle in der Vergangenheit haben gezeigt, dass ein solches Verhalten nicht immer glimpflich ausgehen muss.

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Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
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"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
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Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
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