Das könnte Sie auch interessieren:

POL-SO: Erwitte-Bad Westernkotten - Fahndungsfotos

Erwitte (ots) - Nachdem zwei unbekannte Täter am 01. Februar 2019 in die Soletherme an der Weringhauser ...

FW-BO: Sturmtief Eberhard - 1. Bilanz der Feuerwehr Bochum

Bochum (ots) - Am Nachmittag erreichte Sturmtief Eberhard das Bochumer Stadtgebiet.Bisher kam es zu über 75 ...

POL-WHV: 49-jähriger Wilhelmshavener vermisst - Die Polizei bittet um Zeugenhinweise

Wilhelmshaven (ots) - Seit Montag wird der 49-jährige Rewert Albers vermisst. Bisherige Ermittlungen zu dem ...

16.10.2014 – 15:31

Bundespolizeiinspektion Flensburg

BPOL-FL: Nach Rangierunfall ermittelt Bundespolizei gegen Bahnmitarbeiter

BPOL-FL: Nach Rangierunfall ermittelt Bundespolizei gegen Bahnmitarbeiter
  • Bild-Infos
  • Download

Sylt/Westerland (ots)

Am Sonntag, den 05.10.2014 kam es in den Abendstunden zu einem Rangierunfall im Bahnhof Westerland. Dadurch wurden ein Waggon für den Motorradtransport und ein Flachwagen des DB Sylt Shuttles aus dem Gleis gedrückt, so dass eine Beladung des Autozuges nur noch über das Entladetermial möglich war. Es kam zu erblichen Verzögerungen für die Nutzer des Autozuges. Die Bundespolizei, die für die Sicherheit im Bahnverkehr zuständig ist, hatte seinerzeit die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären wie es zu diesem Unfall kommen konnte.

Durch Befragung des Fahrdienstleiters und des Rangierpersonals konnten jetzt Hintergründe zu dem Rangierunfall ermittelt werden. Der Autozug sollte aufgrund des erhöhten Rückreiseverkehrs verlängert werden. Dazu wurde der sog. "Motorradwagen", der am Ende eines Autozuges platziert wird, abgekoppelt und abgestellt; dann wurden die Rangierarbeiten fortgesetzt. Zwischenzeitlich hatte sich dieser Motorradwagen selbstständig in Bewegung gesetzt und war mit einem Flachwagen des Autozuges kollidiert. Als Tatzeit konnte 19.15 Uhr ermittelt werden.

Die Ermittlungen der Bundespolizei richten sich derzeit gegen einen 55-jährigen Bahnmitarbeiter, der als Rangierer an diesem Tag fungierte und möglicherweise den abgestellten Waggon nicht ausreichend gesichert hatte.

Ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Bahnverkehrs wurde eingeleitet.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
Telefon: 0461/3132-104 o. Mobil: 0160/8946178
Fax: 0461/ 31 32 - 107
E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Flensburg, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Bundespolizeiinspektion Flensburg
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: Bundespolizeiinspektion Flensburg