Bundespolizeiinspektion Flensburg

BPOL-FL: Zusammenprall mit Schafen führte zu Zugverspätungen

Stedesand (ots) - Gestern Morgen gegen 05.30 Uhr wurde die Bundespolizei über den Zusammenprall eines Zuges mit Tieren informiert. Fünf Schafe befanden sich auf der Bahnstrecke Westerland - Hamburg im Bereich der Ortschaft Stedesand (Kreis Nordfriesland) auf den Gleisen. Der Lokführer einer Nord-Ostsee-Bahn, der in Richtung Westerland unterwegs war, erkannte aufgrund der Dunkelheit und der schlechten Sichtverhältnisse die Tiere zu spät und erfasste vier Schafe.

Bei dem Zusammenprall wurde der Zug beschädigt, der später im Betriebswerk ausgewechselt werden musste. Auch wurden Kabel abgerissen, so dass es zu Beeinträchtigungen der Signaltechnik kam. Durch die Bergungsarbeiten kam es in diesem Streckenabschnitt von 05.30 bis 09.30 Uhr zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Acht Zügen kamen verspätet an.

Die Streife der Bundespolizei konnte am Ereignisort den verantwortlichen Tierhalter ermitteln. Er muss sich jetzt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehrs verantworten.

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang auf die Gefahren im Bahnbereich hin. Müssen Züge aufgrund von Tieren im Gleis eine Schnellbremsung einleiten, so können auch Reisende im Zug verletzt werden. Die Tierhalter sind für die ordnungsgemäße Einfriedung ihrer Weiden verantwortlich und können neben der strafrechtlichen Konsequenz auch mit zivilrechtlichen Forderungen konfrontiert werden.

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