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04.02.2019 – 10:19

Polizei Dortmund

POL-DO: Abstand ist Anstand - Autobahnpolizei richtet dringenden Appell an Verkehrsteilnehmer

POL-DO: Abstand ist Anstand - Autobahnpolizei richtet dringenden Appell an Verkehrsteilnehmer
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Dortmund (ots)

Lfd. Nr.:0150

In 100 Minuten fünf Abstandsverstöße bei Schneeregen und naßer Fahrbahn sind die traurige Bilanz eines Tages (30. Januar 2019) auf der A 44.

Trotz widriger Straßenverhältnisse schien es insbesondere viele LKW-Fahrer nicht zu interessieren, dass ein ausreichender Sicherheitsabstand Leben retten kann.

Ein schlechter Tag? Mitnichten, schon einige Tage zuvor stellten die Streifenteams der Autobahnpolizeiwache Arnsberg zwischen dem Autobahnkreuz Werl und der Anschlussstelle Geseke erschreckende Beispiele an Verstößen fest.

Die Unfallursache "Abstand" spielt neben den Ursachen "Geschwindigkeit" und "Überholen" mit die häufigste Rolle bei schweren Unfällen auf den Autobahnen des Zuständigkeitsbereiches des Polizeipräsidiums Dortmund. Bei gut 50 Unfällen im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizeiwachen Arnsberg und Soest spielte die Unterschreitung des Abstandes zum vorherfahrenden Fahrzeug eine unheilvolle Rolle, indem zu dicht aufgefahren wurde oder der oder die Fahrzeugführer/-in sich in eine zu kleine Lücke hineindrängten.

Mehr als 400 Abstandsverstöße und 600 Überholverstöße registrierten die Kolleginnen und Kollegen des Wachdienstes Soest und der Autobahnpolizei Arnsberg im abgelaufenen Jahr 2018. Hinzu kommen für diesen Bereich noch eine Vielzahl an Abstandsunterschreitungen durch den Verkehrsdienst der Autobahnpolizei.

Die Bußgeldandrohung für LKW kann bei Unterschreitung des Mindestabstandes (50 Meter) durchaus ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro (plus Gebühren) und einen Punkt in Flensburg bedeuten. Auch das Ausscheren zum Überholen, ohne auf das zu überholende Fahrzeug zu achten, so dss es in der Folge zu einem Unfall kommt, kann zu einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt führen.

Daher der dringende Appell der Autobahnpolizei Dortmund an alle Verkehrsteilnehmer auf den Autobahnen des Regierungsbezirkes Arnsberg:

Auch bei flüssigem Verkehr muss man als Fahrzeugführer immer damit rechnen, dass vorausfahrende Fahrzeuge abbremsen. Daher sollten auch weiter vorne fahrende Fahrzeuge im Fokus bleiben. Staus und Gefahrenstellen werden schneller erkannt und die Reaktionszeit ist deutlich günstiger. Lassen Sie sich nicht "applenken": Konzentrieren Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den Verkehr und nicht auf das Smartphone. Denn selbst bei korrektem Sicherheitsabstand fahren Sie blind auf Gefahren oder ein Stauende zu.

Als Faustregel für den richtigen Abstand gilt: "halber Tachowert". Für die Profis der Landstraßen, die LKW-Fahrer, gilt: mindestens 50 Meter. Die Leitpfosten am Fahrbahnrand der Autobahnen können als wichtige Orientierungspunkte gelten, denn sie stehen mit einem Abstand von 50 Metern zueinandern. Auch die Leitlinien auf der Fahrbahn sind wichtige Orientierungspunkte, da zwischen den sechs Meter langen Fahrbahnmarkierungen immer ein 12 Meter langer Zwischenraum vorhanden ist.

Vermeiden Sie schwere Unfälle auf unseren Autobahnen, denn Fahren mit Abstand ist Fahren mit Anstand.

Rückfragen bitte an:

Polizei Dortmund
Kim Freigang
Telefon: 0231-132-1023
Fax: 0231 132 9733
E-Mail: pressestelle.dortmund@polizei.nrw.de
https://dortmund.polizei.nrw/

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