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30.11.2017 – 10:16

Polizei Dortmund

POL-DO: Gruppe junger Erwachsener überfiel Gleichaltrige - Bislang drei Festnahmen

Dortmund (ots)

Lfd. Nr.: 1311

Wie mit Pressemeldung laufende Nummer 1259 berichtet (siehe auch https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/3792869 ) sind am 18. November drei Tatverdächtige festgenommen worden, nachdem sie innerhalb von wenigen Stunden in der Dortmunder Innenstadt mehrere Personen überfallen und verletzt hatten.

Mittlerweile ergaben sich aus dem Tatzeitraum weitere Strafanzeigen, die der betreffenden Tätergruppe zugeordnet werden konnten. Die Polizei Dortmund ermittelt zurzeit in sechs Sachverhalten mit 15 Geschädigten.

Zwei Geschädigte schilderten in ihren Vernehmungen, wie offenkundig aus derselben Gruppe gegen sie vorgegangen wurde.

Ein 18-Jähriger aus Dortmund, der von der Gruppe der Tatverdächtigen vor dem Eingang des "View" grundlos angegangen wurde, schilderte den Angriff wie folgt: Er wurde circa 10 Meter vor dem Eingang der Diskothek von einem Täter aus der Gruppe zu Boden geschlagen. Danach schlugen und traten, so der 18-Jährige, vier bis sieben weitere Täter auf ihn ein. Viele Besucher, die in der Schlange vor der Tür standen, müssten die Szenerie beobachtet haben und könnten wertvolle Hinweise für die Polizei geben.

Ein weiterer 18-Jähriger aus Dortmund war ebenfalls Ziel derselben Tätergruppe. Als die Täter ihn, ebenfalls wenige Meter vor der Tür des "View", angingen, konnte er noch rechtzeitig flüchten. Hierbei habe er deutlich um Hilfe geschrien. Niemand der zahlreichen Besucher vor der Tür der Diskothek schien Notiz von der Szene genommen zu haben. Letztendlich holten die Täter auch ihn ein und schlugen ihn.

Die beiden Opfer wurden durch die Schläge und Tritte verletzt. Unter anderem wurden eine Gehirnerschütterung, eine Kopfplatzwunde sowie Prellungen und Hämatome diagnostiziert.

Drei mutmaßliche Mittäter aus der Tätergruppe konnten durch Streifenteams umgehend festgenommen werden. Die Ermittlungen bezüglich weiterer Tatbeteiligter laufen auf Hochtouren.

Die Polizei fragt nun: Wer hat die Tathandlungen im angegebenen Zeitraum beobachtet? Wer kann Hinweise auf weitere Tatbeteiligte aus der Gruppe geben, kennt deren Identität oder Aufenthaltsort? Zeugen melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231 132 7441.

Rückfragen bitte an:

Polizei Dortmund
Pressestelle
Telefon: 0231/132-1020-29
https://dortmund.polizei.nrw

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