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22.04.2015 – 13:15

Polizei Dortmund

POL-DO: Schwerpunktkontrolle in der Dortmunder Nordstadt

Dortmund (ots)

Lfd. Nr.: 0611

Mannigfaltig gestalteten sich die Verstöße der mehr als 150 Fahrzeugführer, die gestern, 21.04.2015, im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes in der Dortmunder Nordstadt von der Polizei kontrolliert wurden.

In der Zeit von 12-20 Uhr richtete die Polizei verschiedene Kontrollstellen im Bereich der Dortmunder Nordstadt mit den Zielen "Bekämpfung der Hauptunfallursache Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen im Straßenverkehr und Kontrolle von Kleintransportern / Schrotthändlern sowie ausländischen Fahrzeugen" ein.

Insgesamt 2152 Fahrzeuge nahm die Polizei ins Visier, 2022 davon wurden mittels Radar gemessen. 51 Fahrzeugführer entrichteten ein Verwarngeld aufgrund des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Ein weiterer muss mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen, da die Überschreitung nicht mehr im Bereich eines möglichen Verwarngeldes sondern bereits im Bußgeldbereich lag.

Neben den Geschwindigkeitsverstößen war das Nichtanlegen von Sicherheitsgurten (20), Abbiegeverstöße (25) und Telefonieren am Steuer (10) ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Oftmals mit Unverständnis reagierten der Einsatzleiter EPHK Harder und die eingesetzten Beamten: "Einen Sicherheitsgurt während der Fahrt nicht anzulegen ist in aller erster Linie gefährlich für sich selbst und auch andere", sagte sein Vertreter, PHK Norbert Samer. "Das Telefonieren / smsen während der Fahrt lenkt definitiv die Aufmerksamkeit des Fahrers von der Straße ab: Gefährliche Situationen und Unfälle sind quasi vorprogrammiert - Sie als Verkehrsteilnehmer gefährden sich selbst und andere! Eine Freisprecheinrichtung, Ohrstöpsel oder ein Headset kosten weniger von Ihrer Gesundheit und schmälern nicht so sehr den Geldbeutel, wie die Folgen eines Unfalls."

Sechs Fahrer wurden zu einem freiwilligen Atemalkoholtest gebeten, zwei von ihnen wurde im Anschluss daran eine Blutprobe wegen des Verdachts von Alkohol/Drogen entnommen. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.

Die Dortmunder Polizei setzt auch zukünftig auf solche Schwerpunkteinsätze.

Rückfragen bitte an:

Polizei Dortmund
Cornelia Weigandt
Telefon: 0231-132 1025
Fax: 0231 132 9733
E-Mail: pressestelle.dortmund@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/dortmund/

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