Polizei Dortmund

POL-DO: Bilanz der überörtlichen Verkehrskontrollen des Polizeipräsidiums Dortmund zur Reduzierung der Unfälle

Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 0929

Rund 200 Beamte des Polizeipräsidiums Dortmund überprüften gestern (3.7.) bei über 40 Kontrollaktionen in Städten (Dortmund / Lünen), auf den Landstraßen sowie den Bundesautobahnen Autofahrer und ihre Fahrzeuge. Die Bilanz der Polizei bei über 24.000 kontrollierten Fahrzeugen und rund 500 Pkw-Insassen zeigt geringe Beanstandungen bei den Fahrzeugen und den Fahrzeugführern, teilweise wurde jedoch viel zu schnell gefahren.

"Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer liegt uns, gerade zu Beginn der Urlaubszeit, besonders am Herzen", sagte gestern Abend Günther Overbeck, Leitender Polizeidirektor bei der Dortmunder Polizei. "Durch eine groß angelegte Kontrolle auf der A 44 bei Soest konnten wir an einem Ort besonders viele Autofahrer erreichen und auf die Risiken im Verkehr hinweisen. Geschwindigkeit ist immer noch der Killer Nr. 1, genauso wie die Fahruntüchtigkeit durch Drogen oder Alkohol am Steuer", so Günther Overbeck weiter.

Während in den Städten bei drei Männern der Vortest auf Drogen am Steuer positiv ausfiel und Beamte dazu Ordnungswidrigkeitenanzeigen schrieben, verlor ein Mann seinen Führerschein. Der Atemalkoholtest bei dem 46-jährigen Dortmunder schlug an - die Kontrolle endete für ihn mit einer Blutprobe. Außerdem erhoben Polizisten über 100 Verwarnungsgelder, schrieben 94 Anzeigen bei Verkehrsteilnehmern, die innerorts zu schnell unterwegs waren oder mit dem Handy telefonierten.

Mit neuester Technik kontrollierte die Dortmunder Polizei auch auf den Bundesautobahnen (A 44, A 1, A 2, A 40, A 42 und A 45) Raser und Drängler. 21.653 Autobahnfahrer wurden von Geräten eingemessen. Bei 968 Fahrzeugen zeigte das Radargerät eine Geschwindigkeitsüberschreitung an, die bei 20 Verkehrssündern sogar zu einem Fahrverbot führen. Außerdem stellte die Polizei bei 871 Abstandsmessungen Verstöße fest, die im Hinblick auf die konkrete Sanktion in den kommenden Wochen ausgewertet werden.

Bei einer fast lückenlosen Kontrolle auf der A 44 (bei Soest) leitete die Autobahnpolizei alle Autos in Fahrtrichtung Kassel auf den Rastplatz "Röllingsergraben" ab und überprüfte hierbei von 19 bis 22 Uhr über 200 Pkw und Transporter. Lastwagen wurden an anderen Stellen der Autobahnen kontrolliert und daher direkt auf die A 44 zurückgeleitet.

Die "Vollkontrolle" auf der A 44 sieht die Dortmunder Polizei als seltene, aber positive Erfahrung. Obwohl mehrere Hundert Autofahrer kontrolliert wurden, gab es nur wenige Beanstandungen. Die Autobahnpolizei erhob insgesamt 45 Verwarnungsgelder (wegen nicht angelegter Gurte oder technischer Mängel am Fahrzeug) und 11 Ordnungswidrigkeitenanzeigen (überwiegend wegen Ladungssicherung).

Die Dortmunder Polizei wird weiterhin in ihrem Zuständigkeitsbereich - in den Städten und auf den Autobahnen - die Sicherheit der Fahrzeuge und die Fahrtüchtigkeit ihrer Fahrerinnen und Fahrer ins Visier nehmen sowie Geschwindigkeitsüberwachungen durchführen. "Gerade in den Ferien möchten wir, dass alle Autofahrer sicher unterwegs sind und gesund an ihr Ziel kommen", sagte Günther Overbeck abschließend.

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