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13.05.2014 – 16:26

Polizei Dortmund

POL-DO: Großkontrolle des Schwerlastverkehrs

Dortmund (ots)

Lfd. Nr.: 0703

Auch eine zweite Kontrolle des Schwerlastverkehrs hinsichtlich Sozialvorschriften, Ladungssicherung und technischer Mängel in diesem Jahr, brachte wieder ein erschreckendes Ergebnis zutage. Mehr als die Hälfte der kontrollierten LKW wurden beanstandet. Insbesondere im Bereich der Sozialvorschriften wurden gravierende Verstöße aufgedeckt und geahndet.

Am 13.05.2014 kontrollierte die Polizei auf dem Rastplatz "Löffelberg", an der A 45 in Wenden, Richtungsfahrbahn Frankfurt, den Schwerlastverkehr.

Insgesamt wurden 100 LKW und Sprinter mit Anhänger, kontrolliert. Ein Hauptaugenmerk bei der Kontrolle lag auf dem allgemeinen technischen Zustand, der Ladungssicherung und der Einhaltung der Sozialvorschriften. Auch Schwertransporte und Gefahrguttransporter wurden einer intensiven Kontrolle unterzogen.

Als besonders gravierend erwies sich der technische Zustand eines LKW, bei welchem der Druckluftkessel lediglich mit Kabelbindern befestigt war: die ursprüngliche Befestigung war bereits weggerostet. Diesem LKW-Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt.

Bei einem Gefahrguttransporter stellten die Beamten fest, dass die Ladung komplett ungesichert auf der Ladefläche stand. Zudem konnte der Fahrer keinen Nachweis über die Lenk- und Ruhezeiten erbringen. Auch ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Er musste zunächst die Ladung sichern und dann eine mehrstündige Ruhepause einlegen.

Insgesamt wurde 15 LKW-Fahrern die Weiterfahrt untersagt; hauptsächlich wegen erheblicher Überschreitungen gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Wegen Verstößen gegen die Sozialvorschriften wurden 33 Anzeigen gefertigt.

Erschreckenderweise war bei sechs LKW die Ladung gar nicht, oder nur unzureichend gesichert. Hier musste die Ladung nachgesichert bzw. umgeladen werden, bevor die Fahrt fortgesetzt werden konnte.

Insgesamt wurden 45 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt und 9 Verwarnungsgelder erhoben.

Der Zoll richtete sein Augenmerk wie immer auf Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. Mehrere Anzeigen wegen des Verdachts auf Leistungsbetrug und Scheinselbständigkeit sowie gegen die Krankenversicherungspflicht und die missbräuchliche Benutzung von Steuerkennzeichen wurden gefertigt.

Rückfragen bitte an:

Polizei Dortmund
Cornelia Weigandt
Telefon: 0231-132 1025
E-Mail: cornelia.weigandt@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/dortmund/

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