Polizeipräsidium Südhessen

POL-SHDD: Münster/Dieburg: Mutmaßliche Wohnungseinbrecher- und Hehlerbande festgenommen/Einbruchserie geklärt/Haftbefehle gegen 51- und 33-jährige Männer erlassen/Umfangreiche Sicherstellung von Diebesgut

Teil des sichergestellten Diebesguts

    Münster/Dieburg (ots) - Ermittlern der Regionalen Kriminalinspektion Darmstadt-Dieburg ist es gelungen, einer mutmaßlichen Einbrecher- und Hehlerbande das Handwerk zu legen. Zwei Bandenmitglieder, ein 51 Jahre alter mazedonischer Staatsangehöriger und ein 33-jähriger serbischer Staatsangehöriger sind bereits in Haft, nachdem die Staatsanwaltschaft Darmstadt Antrag auf Erlass von Untersuchungshaftbefehlen gestellt hatte. Bei Wohnungsdurchsuchungen in Neu-Isenburg und Frankfurt konnte umfangreiches Diebesgut sichergestellt und nach derzeitigem Ermittlungsstand 26 Einbrüchen mit einem Schwerpunkt in Münster und Dieburg (bisher 10 geklärte Wohnungseinbrüche) zugeordnet werden. Die Auswertung dauert an und die Ermittler gehen davon aus, den Beschuldigten weitere Einbrüche in Münster, Dieburg und Eppertshausen nachweisen zu können.

    Begonnen hatte die Serie von Einbrüchen, bei denen ein Schaden von mehreren zehntausend Euro entstand, im November 2006 in Münster und Eppertshausen. Die Täter hatten den Zeitraum der Dämmerung ausgenutzt, um in Wohngebieten in Häuser einzubrechen, deren Bewohner offensichtlich noch nicht zu Hause waren. Nach der  Festnahme eines 40-jährigen mazedonischen Staatsangehörigen (wir haben berichtet - siehe unsere Pressemitteilung vom 12.01.07, 12.09 Uhr) stoppte die Serie von Wohnungseinbrüchen für einen Zeitraum von 10 Tagen. Schon damals waren sich aber die Ermittler sicher, dass eine weitere davon unabhängige Tätergruppe am Werk war. Die Auswertung von Spuren und Hinweisen führte zur Bestätigung dieser Annahme und letztlich zu den in Neu-Isenburg lebenden 51 und 33 Jahre alten Tatverdächtigen. Im Zuge weiterer Ermittlungen konnten auch zwei 46 und 36 Jahre alte Frauen und ein 35 Jahre alter Mann als Tatverdächtige ermittelt werden. Zeitgleich wurden am 15. März 2007 die Wohnungen der Personen in Neu-Isenburg und Frankfurt mit Beschlüssen des Amtsgerichts durchsucht. Dabei konnte Stehlgut - insbesondere Elektronikartikel wie Plasma-Fernsehgeräte - aus einer Vielzahl von Wohnungseinbrüchen sichergestellt werden. Die beiden Frauen - beide mazedonische Staatsangehörige - sind dringend verdächtig am Weiterverkauf der gestohlenen Gegenstände beteiligt gewesen zu sein. Sie werden sich in einem Strafverfahren verantworten müssen. Die beiden 51 und 33 Jahre alten Männer sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Ein weiterer   35-jähriger Tatverdächtiger ist zur Zeit noch unbekannten Aufenthalts. Die Auswertung des Stehlguts und ihre Zuordnung werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Nach bisherigem Stand sind 26 Taten - überwiegend Wohnungseinbrüche - mit der Zuordnung des Stehlguts geklärt. Darunter auch Taten im Kreis Groß-Gerau, Offenbach, Hanau und im Hochtaunuskreis. Die Ermittlungen dauern an.


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