Polizeipräsidium Südhessen

PPSH-HP: Polizeipressebericht Nr. 52 v.16.2.2006

    Kreis Bergstraße (ots) - Viernheim    Kripo läst nicht locker. Am
Freitag und am Samstag erneute Gentests
                                nach Sexualverbrechen an einem Mädchen.

    Nicht locker lassen die Beamten der Heppenheimer Regionalen Kriminalinspektion, um dem Täter auf die Spur zu kommen, der sich im Oktober vergangenen Jahres im Hof der Marienkirche an einem fünfjährigen Mädchen vergangen hatte. Wie mehrfach ausführlich berichtet, hatten die Ermittler im Rahmen ihrer Recherchen 2000 Viernheimer Männer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren zu einem freiwilligen Gentest vorgeladen. Etwa 1500 von ihnen gaben bislang ihre Speichelproben schon  ab. Die 500, die den Vorladungen - aus sicher unterschiedlichsten Gründen -  nicht nachgekommen sind, wurden jetzt für den morgigen Freitag (17.2.) und den Samstag (18.)erneut einbestellt. Durchgeführt wird der Test am Freitag  zwischen    14 und 18 und am Samstag zwischen 10 und 12 Uhr in Räumen des Viernheimer Rathauses. Die Sonderkommission der Kripo geht nach wie vor davon aus, dass der Täter aus Viernheim stammt. Der Verdächtige ist vermutlich zwischen 170 und 180 Zentimeter groß und schlank. Am Tattag, dem 6.Oktober, soll der Mann eine blaue Latzhose,  ein dunkelgraues Oberteil und eine schwarze Kappe getragen haben.

    Kreis Bergstraße/ Lampertheim                    Vorsicht bei
0900-Vorwahlen

    Einen Geldgewinn in Höhe von 13 000 Euro stellte dieser Tage eine angebliche Bank  per Brief einer Frau aus dem Ried in Aussicht. Abgerufen werden könne der Betrag jedoch nur, wenn eine bestimmte 0900-Rufnummer angewählt werde. Die Dame tat darauf das einzig Richtige:  Sie informierte umgehend die Lampertheimer Polizei, da das Ganze nach "Abzocke" und Betrug riecht. Ruft oder faxt man derlei 0900-Nummern an, geht dies nämlich mit meist 1,86 Euro pro Minute richtig ins Geld, und den versprochenen Gewinn kann man sich   abschreiben. Jüngst sei es auch vorgekommen, so die Polizeidirektion Heppenheim, dass Betrüger diese Vorwahlnummern geschickt tarnen, der 0900 unmittelbar noch eine Ziffer folgen lassen und so den Eindruck erwecken, als handele es sich um eine ganz normale Vorwahl. Die Beamten raten, in Schadensfällen Strafanzeige zu erstatten und die   0900  beim jeweiligen Telefonanbieter kostenlos sperren zu lassen, so dass diese vom eigenen Anschluss aus gar nicht mehr angewählt werden kann.


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