Polizeipräsidium Südhessen

POL-SHDD: Alltagsarbeit der Polizei: Schwerverletztes Kind im Kaufhaus/ Beschwerden
Verkehrsunfälle
Tiere in Not
Streithähne
Fußgänger auf Bundesstraße

    Darmstadt (ots) - Es waren in der letzten 24 Stunden in Darmstadt keine großen Kriminalfälle registriert worden. Auf den ersten Blick war die Lage in Darmstadt ruhig. Dennoch hatten die Polizisten alle Hände voll zu tun: ein schwer verletztes Kind, Ruhestörungen, Verkehrsunfälle, Beschwerden über Nachbarn, Überprüfungen, Falschparker, Fehlalarme, verdächtige Fahrzeuge, Kontrollen, Strafanzeigen, Verletzungen säumen die polizeilichen Dokumentationen. Darunter gab es ernste Vorfälle, aber auch tragisch-komische Geschichten, bei denen Polizistinnen und Polizisten immer wieder helfen, schlichten, sprechen, beruhigen und zuhören. Das gehört zweifelsfrei zu dem Stück polizeilicher Alltagsarbeit. Ein kleiner Ausschnitt macht die Facetten deutlich.

    Schlimme Kopf- und Rückenverletzungen erlitt am Nachmittag, gegen 17.30 Uhr, ein neunjähriger Junge in einem Kaufhaus in der Innenstadt. Beim Spielen – so die ersten Ermittlungen – stürzte der Bub zwischen Rolltreppe und Gang und fiel dabei vom 1. Ober- bis in das Untergeschoss. Der schnell herbeigerufene Notarzt behandelte den Jungen, der narkotisiert werden musste, vor Ort. Anschließend musste der Neunjährige mit dem Rettungshubschrauber in eine Frankfurter Klinik geflogen werden. Die Angehörigen wurden durch Notfallseelsorger betreut. Die Polizei geht bislang von einem Unglücksfall ohne Einwirkung Dritter aus. Das haben die bisherigen Zeugenvernehmungen ergeben. Ungeachtet dessen sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.

    Ganz anders die Mitteilung einer besorgten Bürgerin. Die teilte kurz nach 20.00 Uhr dem Schlossrevier mit, dass eine Ente am Luisenplatz herumlaufen würde. Sie mache sich deshalb Sorgen, da einige Passanten das Tier ärgern. Als die Polizeistreife Minuten später eintraf, war die Ente nicht mehr da und vermutlich dorthin weitergeflogen, wo sie hingehört.

    Nach Mitternacht alarmierten Zeugen die Polizei. Am Kopernikusplatz wurde eine Frau einen Mann schlagen. Der Geschundene würde laut um Hilfe rufen. Das Paar (er 33, sie 35 Jahre alt) war stark alkoholisiert und belastete sich gegenseitig mit unglaubwürdigen Aussagen. Nach Schlichtung war der aktuelle Streit beendet und Ruhe kehrte wieder ein.

    Nur kurze Zeit später in einem Mehrfamilienhaus im August-Metz-Weg. Sie (33) hatte heftigen Streit mit ihrem Partner (44). Worum es dabei ging, war nicht konkret herausfindbar. Die Frau hatte die Polizei um Hilfe gebeten. Die Beamten konnten die Lage beruhigen. Jeder ging in sein eigenes Zimmer.

    Etwa zur selben Zeit informierten Autofahrer die Polizei, dass ein Fußgänger auf der B 3 bei Eberstadt herumlaufen würde. Die Streife konnte den Mann wenige Minuten später an der Pfungstädter Straße sichten. Ein 58-jähriger Mühltaler war zu Fuß von den Städtischen Kliniken auf dem Heimweg. Im Krankenhaus war er wegen eines epileptischen Anfalls behandelt worden. Die Polizisten brauchten keine große Überregungskunst, dem Mann ein Taxi zu bestellen, das ihn sicher nach Hause brachte.

    Nach 02.00 Uhr. Große Aufregung in der Esselbornstraße. Bei einer afrikanischen Familie würde schon seit Stunden ein Kind laut schreien. Dies käme dem Anrufer verdächtig vor. Die Polizisten stellten fest, dass das Kind eine Mittelohrentzündung hatte und regelmäßig Medikamente erhielt. Dies wurde dem Anrufer mitgeteilt.

    Dann gab es noch eine Mutter, die deshalb um Hilfe bat, weil ihr 20- jähriger Sohn nackt auf einem Balkon ausrastete. Der stand deutlich unter Alkoholeinwirkung und wurde für ein paar Stunden on polizeiliche Obhut genommen.


ots-Originaltext: Polizeipräsidium Südhessen

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