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06.06.2017 – 15:38

Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Michelstadt: "SchleuderDrama" - Präventionsveranstaltung der Polizei am Gymnasium

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Michelstadt (ots)

"Wir wollen, dass eure Träume wahr werden", so lautete einer der Einführungssätze von Peter Hoffmann, Jugendkoordinator der Polizeidirektion Bergstrasse. Gesprochen zu ca. 75 Schülern der Einführungsphase in der Oberstufe des Gymnasiums Michelstadt und zahlreichen Gästen und Mitwirkenden der Verkehrspräventionsveranstaltung "SchleuderDrama". Dieses Projekt soll jungen Leuten (Fahranfängern, Zweiradfahrern, Mitfahrern) die Gefahren aufzeigen, die entstehen, wenn das Fahrzeug unter Drogen- oder Alkoholeinfluss geführt wird, der Fahrzeugführer das Handy nutzt, es versäumt wird, sich anzuschnallen oder man sich als Mitfahrer genau zu solchen Fahrzeugführern ins Fahrzeug setzt. Sinn und Zweck ist jedoch nicht, sich mit erhobenem Zeigefinger vor die jungen Leute zu stellen und schulmeisterlich aufzuzeigen, welche rechtlichen, finanziellen oder auch körperlichen Folgen dies haben kann. Vielmehr wurden die jungen Leute erst einmal durch eine sehr emotionale Eingangspräsentation mit Videosequenzen und Bildern realer Gefährdungssituationen und schlimmen Unfallfolgen an das Thema herangeführt. Im Wechsel mit den digitalen Bildern und Filmen stellten sich alle beteiligten Akteure der Rettungskette vor die Schüler und schilderten ihre ganz persönlichen Erfahrungen als Polizeibeamter, Feuerwehrmann, Notarzt, Rettungsassistent, Notfallseelsorgerin und als Mitarbeiter einer Einrichtung, die sich mit Komapatienten beschäftigt. Eindrücklich erfuhren die jungen Menschen, dass jeder schwere Unfall auch Spuren bei den Einsatzkräften hinterlässt, die zwar ihre Standards abarbeiten, jedoch immer auch die Menschen und die Schicksale sehen und von diesen unmittelbar betroffen sind. Eine Studie der Verkehrssicherheitskampagne "Runter vom Gas" kam erst vor wenigen Wochen zu dem Ergebnis, dass von jedem tödlich verlaufenden Verkehrsunfall im Schnitt 113 Personen unmittelbar betroffen sind. Die Gymnasiasten hatten nach einer sehr emotionalen Stunde und einer sicher notwendigen Pause die Gelegenheit in jeweils zwei unterschiedlichen Workshops das Thema weiter zu vertiefen. Alle auch bereits zuvor agierenden Mitwirkenden, angefangen von Dr. Krakowka als Leitender Notarzt des Odenwaldkreises über die Notfallseelsorgerin Frau Herrman-Winter und Feuerwehrmann Daniel Fröhlich bis zu den Polizeibeamten, der Schulpsychologie und Herrn Meinhof von der Gemeinde Diakonie Mannheim, boten unterschiedliche Workshops zu ihren Themenbereichen an. Da konnte man u.a. "Stark sein in der Gruppe" oder die Bereiche "Drogen im Straßenverkehr", die "Arbeit der Notfallseelsorge nach einem Unglücksfall" oder auch "Gefahren im Jugendalltag mit Erster Hilfe am Unfallort" kennenlernen. Die Gespräche im Nachgang der Veranstaltung zeigten, dass die jungen Leute von den Schilderungen der vielen engagierten Mitarbeiter der o.g. Institutionen beeindruckt waren und sich wünschen, dass diese Veranstaltung wiederholt wird. Es wird sicher bei dem ein oder anderen ein Nach- und Umdenken stattfinden. Insbesondere werden Statements wie "Rasen ist ganz sicher nicht cool" oder auch "Anschnallen kann nicht nur dein, sondern auch das Leben deiner Mitfahrer retten" hängen bleiben.

Alle Mitwirkende sowie die Vertreter der Schule, allen voran Frau Waldkirchner als Schulleiterin, freuten sich, dass die jungen Leute erreicht wurden und äußerten die Hoffnung, dass die Botschaften noch lange nachwirken. Wie Peter Hoffmann bereits zu Beginn sagte, ist es ein Erfolg, wenn mit dieser Präventionsveranstaltung auch nur ein schwerer Unfall verhindert wird und die jungen Menschen ihre Träume leben können.

Text: Kriminalhauptkommissarin Schmelzer

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