Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Darmstadt: Gedränge im Fahrstuhl
Geldbörse aus Handtasche gestohlen

Darmstadt (ots) - Eine 38-jährige Frau ist am Donnerstagabend (30.11.2011) - vermutlich in einem Fahrstuhl - im Luisencenter bestohlen worden. Die Geschädigte war gegen 18 Uhr zusammen mit einer Freundin in den Fahrstuhl eingestiegen. Ihnen folgten zwei Frauen in den Fahrstuhl. Beide relativ klein (155-160 cm), eine von ihnen etwa 45-50 Jahre alt und mit schulterlangen blonden Haaren. Die 38-jährige und ihre Begleiterin mussten sich beim Aussteigen im Erdgeschoss regelrecht an den beiden Frauen vorbeidrängen, da diese trotz ausreichenden Platzes nicht zur Seite gingen. Etwa zwanzig Minuten bemerkte das Opfer, dass der Reißverschluss ihrer Handtasche geöffnet worden und ihre Geldbörse gestohlen worden war. Die Situation ist nach Einschätzung der Polizei typisch für die Arbeitweise von Taschendieben. Orte, an denen viele Menschen dichtgedrängt unterwegs sind, ziehen leider auch Ganoven an, die es auf Geld und Wertsachen abgesehen haben. Ein dichtes Gedränge kann auch künstlich erzeugt sein, zum Beispiel beim Ein- oder Aussteigen aus Bus, Bahn, auf einer Rolltreppe oder wie im geschilderten Fall in einem Fahrstuhl. Taschendiebe suchen Körperkontakt, rempeln, drücken oder schieben, um unbemerkt an ihre Handtasche oder Außentasche zu gelangen Deshalb rät die Polizei besonders jetzt in der Vorweihnachtszeit, wenn viele Menschen mit gut gefüllten Brieftaschen zum Einkaufen unterwegs sind, zu erhöhter Wachsamkeit und Vorsicht! Bewahren Sie Ihr Bargeld und Ihre Scheckkarte immer in den Innentaschen Ihrer Kleidung oder in einer Gürteltasche auf. Handtasche, Einkaufstasche oder Rucksack sollten Sie nicht nur geschlossen, sondern vor allem immer im Auge behalten. Tragen Sie Ihre Handtasche immer mit der Verschlussseite zum Körper hin. Lassen Sie sich nicht ablenken. Sollten Sie in eine "undurchsichtige" Situation geraten, sollten Sie sofort Ihre Wertsachen überprüfen und bei Diebstahl deutlich auf sich aufmerksam machen. Und: Informieren Sie sofort die Polizei, notfalls auch über den Notruf 110.

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