Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Darmstadt: Spendenmasche scheitert
Zivilfahnder vollbringen "Wunderheilung"

Darmstadt (ots) - Im Verlauf des Dienstagnachmittags (08.11.2011) versuchte sich ein junges Pärchen durch die Spendenbereitschaft von Passanten zu bereichern. Mit vorgefertigten Sammellisten in der Hand und schauspielerischen Geschick versuchten Beide das Mitleid vorbeigehender Passanten zu erregen. Das betrügerische Duo stellte sich als vermeintlich taubstumme Spendensammler dar. Sie nahmen körperlichen Kontakt zu diversen Bürgern auf: Ein Zupfen am Ärmel, eine vorgezeigte Spendenliste für behinderte Menschen und Taubstumme, eine Mitleid erweckende Miene. Mit dieser Masche versuchte das Pärchen, in die eigene Tasche zu wirtschaften, denn die erbetene Spende war niemals für hilfsbedürftige Menschen bestimmt. Allerdings blieben ihre Versuche nicht unbemerkt. Zivilfahnder hatten das Pärchen längst im Blick und durchschauten das falsche Spiel. Die darauffolgende Festnahme bewirkte eine wundersame Heilung. Die vermeintlich taubstummen Spendensammler konnten urplötzlich wieder hören und sprechen. Die Liste wurde sichergestellt, das Pärchen festgenommen. Jetzt ermittelt das Betrugskommissariat. Bislang wurden der Polizei keine geschädigten Passanten bekannt. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei (K23) unter der Telefonnummer 06151 / 969-0 entgegen. Die Polizei weist darauf hin: Das Erbitten von Geld- und Sachspenden ist dann erlaubnispflichtig wenn die Sammlung einem gemeinnützigen Zweck dienen soll. Durch die Verwaltungsbehörde wird für die Spendensammler ein entsprechender Nachweis ausgestellt. Achten Sie bei Spenden auf eine amtliche Genehmigung für den Sammler sowie eine ordnungsgemäß verschlossene Sammelbüchse. Auskunft über förderungswürdige spendensammelnde Organisationen erhalten Sie telefonisch vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) unter der Telefonnummer 030 - 8390010. Über dieses Thema können Sie sich auch bei der Polizeiliche Beratungsstelle (06151 / 969 4030) informieren oder im Internet unter www.polizei-beratung.de .

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