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Mülheim an der Ruhr (ots) - Am 6. Februar um 22:43 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr ...

Polizeipräsidium Südhessen

POL-DA: Erfolgreicher überregionaler Fahndungs- und Kontrolltag der hessischen Polizei (weitergeleitete Pressemeldung des Hess. Ministerium des Innern und für Sport)

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    Wiesbaden (ots) - Allein in Hessen hat die Polizei im Rahmen des 7. Fahndungs- und Kontrolltages (FAKT) insgesamt 92 Personen festgenommen. Bei den vielen mobilen und stationären Kontrollen auf Bundesautobahnen, überregionalen Bundesstraßen, Bahnhöfen und auch allgemeinen Kriminalitätsschwerpunkten wurden allein in Hessen über 5.000 Personen und über 3.500 Fahrzeuge kontrolliert. Insgesamt waren in Hessen 1085 Polizisten im Einsatz.

    Im Ergebnis wurden 137 Strafverfahren eingeleitet, davon alleine 36 Verfahren im wegen des illegalen Besitzes von Drogen. Auf den Bereich des Straßenverkehrs entfielen 41 Delikte, so z. B. neun Fälle wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. 7 Fahrzeugführer waren wegen Alkoholkonsums, 25 wegen Drogenkonsums nicht mehr fahrtüchtig. Zusätzlich zu den Straftaten wurden insgesamt noch 504 Ordnungswidrigkeiten festgestellt, die überwiegend im Straßenverkehr begangen worden waren. Parallel zu den hessischen Kontrollen fanden im Rahmen der Sicherheitskooperation Süd auch in den benachbarten Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz polizeiliche Maßnahmen statt. Die Bundespolizei und der Zoll beteiligten sich mit eigenen Aktionen an den länderübergreifenden Kontrollen.

    "Die Ergebnisse dieses 7. Fahndungs- und Kontrolltages sind ein weiterer Beleg dafür, dass vor allem auch Hessen aufgrund seiner zentralen Lage im Bundesgebiet und seiner ausgedehnten Infrastruktur von reisenden Straftätern stark frequentiert wird. Die strukturellen Vorteile unseres Bundeslandes werden auch von Straftätern gerne genutzt. Immerhin liegt der Mittelpunkt der EU im Main-Kinzig-Kreis bei Gelnhausen", so Bouffier in Wiesbaden. "Umso wichtiger ist die Botschaft, die solche Großkontrollen beinhalten. Sie verdeutlichen sehr eindrucksvoll, dass Straftäter in Hessen ständig damit rechnen müssen gefasst zuwerden", ergänzte der Innenminister hierzu. Diese Kontrollen im Rahmen bestehender Sicherheitskooperationen auch über Landesgrenzen hinaus durchzuführen ist dabei besonders sinnvoll. Der Kontrolldruck wird dadurch über die Landesgrenzen hinaus deutlich spürbar und wahrnehmbar und das Signal an die reisenden Straftäter noch deutlicher. Das steigert die abschreckende Wirkung vor allem auch auf reisende Straftäter, die unabhängig von Ländergrenzen agieren. Die heutigen Erfolge bestätigen die hohe Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Polizeien in Hessen und seinen Nachbarländern sowie der Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei und des Zolls. "Gemeinsam einen solchen Großeinsatz sinnvoll umzusetzen und so herausragende Ergebnisse zu erreichen, ist ein wichtiger Beitrag für die Innere Sicherheit in unseren Ländern und vor allem auch für das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Polizei." so der Innenminister weiter. Dieses Vertrauen sei wichtig für eine effektive und nachhaltige Bekämpfung der Kriminalität und führe auch dazu, dass eventuelle persönliche Einschränkungen an diesen Kontrolltagen z. B. in Form von Wartezeiten an Kontrollstellen besser akzeptiert würden. Den vielen Beamtinnen und Beamten dankte der Innenminister für ihren engagierten Einsatz und den Bürgerinnen und Bürger für das an den Kontrollstellen gezeigte Verständnis. Nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern könne die Polizei solche Erfolge erzielen, die die Sicherheit in unserem Lande weiter positiv beeinflussen werden. "Straftätern wird eines durch diese Ergebnisse sehr deutlich: Hessen ist eines der sichersten Bundesländer und wird diesen Status weiter ausbauen. Unsicher leben in Hessen nur die Straftäter", so Bouffier abschließend.

    Herausragende Fälle:

    �� Auf der B 49 bei Leun, im Bereich des Polizeipräsidiums Mittelhessen, wurden zwei junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren mit ihrem Pkw kontrolliert. Bei ihnen fand die Polizei 500 Gramm Marihuana. Beide wurden wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln vorläufig festgenommen.

    �� Bei Höchst im Odenwald wurden bei einer Fahrzeugkontrolle Hinweise auf einen Rauschgiftdealer erlangt. Dessen Wohnung wurde gewaltsam geöffnet und durchsucht. Dabei wurden rund 1,1 kg Haschisch und Marihuana aufgefunden und beschlagnahmt. Der 32-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen und wird dem Richter vorgeführt.

    �� In der Innenstadt von Offenbach wurde ein Krankenwagen mit französischer Zulassung kontrolliert. In dem mit fest montiertem Blaulicht ausgerüsteten Fahrzeug befanden sich zwei rumänische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Spanien. Das scheinbare Durcheinander löste sich schnell: der Fahrer des Fahrzeugs war ein Autohändler, der den ausrangierten Krankenwagen völlig legal erworben hatte. Allerdings musste er das Blaulicht vor Ort abbauen.

    �� In Petersberg bei Fulda wurde in einer Gaststätte ein 29-jähriger Albaner festgenommen. Der Mann, der polizeilich bereits wegen Körperverletzungs- und Raubdelikten, sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz hinreichend bekannt war, hielt sich illegal in Deutschland auf. Gegen ihn bestanden weiterhin Haftbefehle mit einer Restfreiheitsstrafe von 530 Tagen. Der Mann wurde verhaftet und der Justizvollzugsanstalt Fulda zugeführt.

    �� Den möglichen Tatverdächtigen eines versuchten Totschlages nahmen Beamte in Bebra fest. Der 26-jährige Mann legte ein französisches Aufenthaltspapier vor. Über einen Abgleich der Fingerabdrücke mit der FAST-ID-Technik konnte er mit hoher Wahrscheinlichkeit als der Gesuchte identifiziert werden.

    �� In Kassel wurde ein 58-jähriger aufgrund eines Untersuchungshaftbefehls festgenommen. Der Mann hatte zuvor mehrfach versucht, seine Identität zu verschleiern. Unter anderen gab er an, einen Wohnsitz in England zu besitzen. Ihm wird Betrug in vier Fällen vorgeworfen.

    �� Am Hauptbahnhof von Gießen wurde ein 24-jähriger aus Frankfurt verhaftet. Gegen ihn besteht ein Haftbefehl wegen eines Sexualdelikts. Er wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

    �� In Frankfurt wendete ein Fahrzeugführer sein Fahrzeug vor einer Kontrollstelle in der Mainzer Landstraße und versuchte zu flüchten. Als er von der Polizei angehalten werden konnte, musste der 66-jährige Fahrer zugeben, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. In der gleichen Kontrollstelle fielen zwei junge Männer im Alter von jeweils 19 Jahren auf, da jeder einen verbotenen Schlagring mitführte. Gegen beide wird Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz vorgelegt.

    �� Ebenfalls in Frankfurt wurde ein Autoaufbrecher auf frischer Tat von einer Videokamera in einer Tiefgarage gefilmt. Als die Polizei die Aufzeichnung auswertete erkannte ein Beamter den Dieb. Im Rahmen der gezielten Kontrollen konnte er angetroffen und festgenommen werden. Dabei wurde weiteres Diebesgut bei ihm sichergestellt.

    �� Auf der Tank- und Rastanlage Katzenfurt an der A 45 bei Gießen wurden insgesamt drei Tiertransporte beanstandet. Bei zwei Schweinetransporten wurde eine Fahrtzeitüberschreitung, bei einem Rindertransport Überladung und fehlende Versorgung der Tiere festgestellt und geahndet.


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