Polizeipräsidium Südhessen

PPSH-ERB: Höchst, ODW
Michelstadt - Aufklärung zum Thema Alkohol und Drogen

    Höchst, ODW / Michelstadt (ots) - Die Hessische Polizei führt ab Freitag (30.) bis zum 13. Dezember 2007 eine landesweite Aufklärungs- und Kontrollaktionen zum Themenbereich "Alkohol und Drogen unter Berücksichtigung des Jugendschutzes" durch. Zum Auftakt der Aufklärungs- und Kontrollaktionen führte die Odenwälder Polizei in Zusammenarbeit mit der Verkehrsbehörde des Landratsamtes zwei Informationsveranstaltungen in den Gymnasien Höchst und Michelstadt durch. Zielgruppe waren die Schüler der 12ten Jahrgangsstufe. Die Odenwälder Polizei suchte bewusst den Dialog mit dieser Zielgruppe, die noch am Anfang ihrer Autofahrerkariere steht. Schwerpunkte der beiden Veranstaltungen war die Aufklärung über die Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr und den exzessiven Alkoholmissbrauch. Aus Sicht der Polizei ist eine frühe Aufklärung über den Konsum und die Folgen von Alkohol und Drogen notwendig. Nicht zuletzt deshalb, weil der Konsum von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr das ohnehin schon hohe Unfallrisiko der Fahranfänger noch zuspitzt. Durch Volkmar Raabe, den Jugendkoordinator der Odenwälder Polizei, wurde den Jugendlichen vor Augen geführt welche Wirkung Alkoholgenuss und Drogenkonsum auf den menschlichen Körper haben. Dazu setzte er "Rauschbrillen" der Kreisverkehrswacht ein, die dem Gehirn der Jugendlichen beim Tragen der Brillen verschieden hohe Alkoholkonzentrationen vortäuschen. Wie schwer es ist, sich in solch einem "Rauschzustand" kleine Bälle zuzuwerfen konnten Sophie Emde und Franziska Miksch selbst erfahren. Sophie Emde meinte dazu: Ich hatte mit der Brille ein unwirkliches Gefühl. Man konnte Abstände nicht einschätzen und ich hatte Probleme mit der Koordination. Franziska Miksch fand: Die Wahrnehmung durch die Augen ist stark eingeschränkt, man merkt nicht wenn jemand neben oder hinter einem steht. Die Menschen wirken alle dicker und alles ist schön bunt. Sven Teuteberg, Stationsleiter in Erbach, zeigte dann den interessierten Zuhörern an einem realen anonymisierten Fall die strafrechtlichen Folgen beim Fahren unter Alkoholeinfluss auf und verdeutlichte die einzelnen gesetzlichen Promillegrenzen von 0,0 - 0,3 - 0,5 über 1,1 bis zu 1,6 Promille. Auch hatten die Jugendlichen die Möglichkeit einen Atemalkoholtest zu machen. Bei allen Testpersonen war das Ergebnis wie erwartet 0,0 Promille. Volker Weyrauch, Leiter der Verkehrsbehörde des Odenwaldkreises, überraschte manch einen Jugendlichen mit seinen Ausführungen. Dachten die jugendlichen, dass mit der Strafe alles wieder in Ordnung  sei, mussten sie nun erfahren, dass die Wiedererteilung des Führerscheins mit erheblichen Hürden - auch finanzieller Art - versehen ist. Fazit der Polizei und Verkehrsbehörde: Wer fährt - Finger weg von Alkohol und Drogen. Die Jugendlichen beider Schulen bedanken sich mit herzlichem Applaus und waren sich in ihrem Feedback einig, dass sie durch die Vorträge einiges Neue erfahren haben und auch beachten wollen.


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