Polizeidirektion Neumünster

POL-NMS: 160715-1 Feuer im Wohncontainer

Neumünster (ots) - 160715-1 Feuer im Wohncontainer

Neumünster / Am 14.07.2016, gegen 21.00 Uhr wurde ein Feuer in einem Wohncontainer in der Landesunterkunft (LUK) des Landesamtes für Ausländerangelegenheiten (LfA), in Neumünster, in der Straße Haart gemeldet. Am Einsatzort stellte sich heraus, dass es in dem Wohncontainer zu einem Brand gekommen war. Die Berufsfeuerwehr Neumünster hatte diesen schnell unter Kontrolle und um 21.24 Uhr war das Feuer vollständig gelöscht. Die Nachforschungen der Beamten ergaben einen Hinweis auf einen 26-jährigen afghanischen Rollstuhlfahrer, der seit dem 14.07.2016 Zugang zu dem Container hatte und für den Brand verantwortlich sein könnte. Nach kurzer örtlicher Fahndung konnte er in Neumünster auf dem Großflecken angetroffen und in Gewahrsam genommen werden, was sich für die eingesetzten Beamten allerdings auch nicht ganz einfach darstellte, weil der 26-jährige uneinsichtig sowie wenig kooperativ war und sich den Beamten gegenüber aggressiv verhielt. Letztendlich wurde er mit Unterstützung eines Rettungswagens zum Friedrich-Ebert-Krankenhaus (FEK) Neumünster gebracht, da nicht ausgeschlossen war, dass eine psychische Erkrankung Hintergrund für sein Verhalten sein könnte. Dem entsprechend wurde der Mann im FEK untergebracht. Die Kriminalpolizei Neumünster ermittelt wegen Schwerer Brandstiftung, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und geht zurzeit davon aus, dass der 26-jährige die Einrichtung in dem Container in Brand setzte und sich danach Richtung Innenstadt entfernte. Beim Versuch die Scheibe des Brand betroffenen Containers einzuschlagen, weil man noch Menschen darin vermutete, verletzte sich ein 25 Mann, der zurzeit auch in der LUK lebt. Er musste medizinisch versorgt werden. Der Wohncontainer ist zurzeit nicht mehr bewohnbar. Zur Schadenshöhe können zurzeit keine sicheren Angaben gemacht werden. Im Laufe des Tages wird eine Begutachtung des 26-jährigen durch einen Amtsarzt vorgenommen, um dann über den weiteren Fortgang zu entscheiden.

Rainer Wetzel

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