Polizei Eschwege

POL-ESW: Kontrollen des Durchfahrtsverbotes auf der B 7 im Werra-Meißner-Kreis

Eschwege (ots) - Nach Kontrollen des Durchfahrtsverbotes am 24.04. und 29.04.2015 auf der B 7, ermitteln die Beamten der Polizeistation Hessisch Lichtenau nun auch in einem Fall wegen Urkundenfälschung und in einem anderen Fall wegen der Fälschung beweiserheblicher Daten.

Am 24.04. wurde gegen 22.30h im Bereich Fürstenhagen ein 51-jähriger Lkw-Fahrer aus Gera kontrolliert, der den Beamten dann ein Ladepapier vorlegte, welches einen Ladevorgang in Eschwege dokumentieren sollte. Bei der Kontrolle seines Fahrtschreibers wurde dann jedoch festgestellt, dass er vorher fast drei Stunden ohne Unterbrechung gefahren war. Mit dieser Feststellung konfrontiert, gab der Fahrer zu die Unwahrheit gesagt zu haben. Er sagte weiterhin, dass er von einem Verantwortlichen seiner Firma immer ein solches Ladepapier ausgehändigt bekommen würde, um damit das Durchfahrtsverbot zu umgehen. Neben dem fälligen Bußgeld in Höhe von 75.- Euro wird jetzt zusätzlich wegen einer Urkundenfälschung gegen den Fahrer und die verantwortliche Person der Firma ermittelt.

Am 29.04. wurde um 22.50h im Bereich Hessisch Lichtenau ein 27-jähriger Lkw-Fahrer aus Holland angehalten und kontrolliert. Dabei wurde ein Verstoß gegen das Durchfahrtsverbot festgestellt. Das hatte zur Folge, dass er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 100.- Euro zahlen musste. Bei der weiteren Kontrolle wurde festgestellt, dass er nicht mit seiner eigenen persönlichen Fahrerkarte fuhr, sondern mit einer fremden Karte. Die eigene Fahrerkarte führte er in seiner Geldbörse mit. Bei einer Überprüfung dieser Karte wurde festgestellt, dass darauf die erlaubte tägliche Lenk- und Ruhezeit bereits erreicht war. Aus diesem Grund fuhr er mit der zweiten, fremden Karte weiter. Wegen dieser Straftat nach dem Strafgesetzbuch wurde durch die Staatsanwaltschaft Kassel eine weitere Sicherheitsleistung in Höhe von 300.- Euro festgelegt. Bei der kompletten Auswertung seiner Fahrerkarte, wurden weitere Verstöße festgestellt. Eine entsprechende Anzeige wurde gefertigt und an das Bundesamt für Güterverkehr weitergeleitet. Das könnte eine weitere Zahlung von 570.- Euro zu Folge haben.

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