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13.02.2015 – 15:43

Polizei Eschwege

POL-ESW: Meißner-Wolfterode: Bedrohungslage in einem Wohnhaus in Wolfterode beendet: 51-Jähriger hatte Fenster zerschlagen und sollte möglicherweise im Besitz einer Waffe sein

Eschwege (ots)

Die Polizei des Werra-Meißner-Kreises und Spezialkräfte des Polizeipräsidiums Nordhessen waren am heutigen Vormittag mehrere Stunden an einem Wohnhaus in Wolfterode, einem Ortsteil der Gemeinde Meißner (Werra-Meißner-Kreis), im Einsatz. Anlass des Einsatzes war das bedrohliche Verhalten eines 51 Jahre alten Mannes aus Wolfterode, der am Vormittag nach Zeugenangaben mehrere Fenster seines Wohnhauses eingeschlagen hatte. Dabei soll er einen "schusswaffenähnlichen" Gegenstand in der Hand gehalten haben. Nachdem er diesen nach einem längeren Gesprächskontakt mit Beamten der Verhandlungsgruppe des PP Nordhessen aus dem Fenster geworfen hatte, konnte er am Mittag um kurz vor 14 Uhr von Einsatzkräften der Polizei ohne Widerstand festgenommen werden. Bei der Festnahme blieb der Tatverdächtige unverletzt. Beim Zerschlagen der Fensterscheiben hatte er sich zuvor allerdings eine Verletzung an der Hand zugezogen. Der 51-Jährige wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

Fortgesetzter Missbrauch des Polizeinotrufs 110

Anlass des emotionalen Ausbruchs des Mannes könnte eine Polizeiaktion am frühen Vormittag gewesen sein. Der vermutlich psychisch gestörte und unter Betreuung stehende 51-Jährige belästigt die Polizei in Eschwege seit geraumer Zeit täglich mit zahllosen Notrufen, die bislang alle jeglicher Grundlage entbehrten. Allein heute Vormittag zählte die Polizei rund 40 Notrufe des Verdächtigen. Nachdem die Beamten erneut eine Strafanzeige wegen fortgesetzten Missbrauchs von Notrufen gefertigt hatten, stellten sie vor Ort das Handy des Mannes, mit dem er diese zahllosen Notrufe abgesetzt hatte, sicher. Damit sollte auch die Erreichbarkeit des polizeilichen Notrufs für echte Notfälle wieder hergestellt werden. Nachdem die Polizeibeamten den Einsatzort gegen 10:30 Uhr verlassen hatten, rastete der 51-Jährige dann offenbar völlig aus. In der Folgezeit zerstörte er mehrere Fenster des allein von ihm bewohnten Hauses. Dabei war auch der waffenähnliche Gegenstand gesehen worden, der sich bei der Sicherstellung als eine etwa 40 Zentimeter lange, nicht funktionsfähige Dekorationswaffen, eine Nachbildung einer doppelläufigen Pistole, erwies.

Dritte nicht gefährdet

Andere Personen hielten sich nicht in dem Haus auf. Die Polizei hatte den Einsatzbereich um das Haus weiträumig abgesperrt, um eine Gefährdung Dritter auszuschließen. Spezialkräfte der Polizei versuchten dann, einen Gesprächskontakt mit dem Mann herzustellen und ihn zum Verlassen des Gebäudes zu bewegen.

Wolfgang Jungnitsch Kriminaloberrat Tel.: 0561 / 910 - 100

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Werra-Meißner
Niederhoner Str. 44
37268 Eschwege
Pressestelle

Telefon: 05651/925-129
E-Mail: poea.werra.meissner@polizei-nordhessen.de

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