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28.02.2018 – 15:24

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel

POL-KS: Kassel und Baunatal: Vorsicht vor Anrufen einer falschen Polizeibeamtin: Bislang flog Betrugsmasche bei Seniorinnen rechtzeitig auf

Kassel (ots)

Am gestrigen Dienstagabend und auch erneut am heutigen Mittwochvormittag kam es in Baunatal und Kassel zu Anrufen durch falsche Polizeibeamte. Drei Fälle sind der echten Kasseler Polizei bislang bekannt, bei denen sich eine Frau am Telefon als Polizistin ausgab und unter einem erfundenen Vorwand nach Wertaschen im Haus oder nach Kontoständen fragte. Bei zwei Anrufen in Baunatal am gestrigen Abend gegen 21 Uhr flog die Betrugsmasche auf, als die beiden angerufenen 78 und 91 Jahre alten Seniorinnen schließlich Angehörigen von dem Anruf berichteten. Im dritten Fall am heutigen Vormittag gegen 10 Uhr in Kassel-Waldau ließen die Betrüger letztlich mangels Aussicht auf größere Beute von ihrem weiteren Vorhaben bei der 80-jährigen Rentnerin ab. Die Polizei warnt nun ein weiteres Mal vor dieser Betrugsmasche und gibt Tipps zum Schutz vor falschen Polizeibeamten.

Angebliche Festnahme von rumänischer Einbrecherbande

Die Masche, mit der die Betrüger gestern und heute versuchten die Seniorinnen hereinzulegen, war keine Neue. Wie schon in der Vergangenheit bei solchen Anrufen, gaben sie am Telefon vor, dass die Polizei nach einem Einbruch in der unmittelbaren Nachbarschaft nun einen Täter einer, in diesem Fall rumänischen, Einbrecherbande festgenommen hätte. Bei diesem habe man angeblich eine Liste gefunden, auf der auch der Name der Angerufenen gestanden habe. Jetzt wären deren Wertsachen in akuter Gefahr. Um diese zu schützen, müsse man wissen, welche Wertgegenstände und Barvermögen im Haus oder auf der Bank seien. Sind die Opfer von den Tätern durch das Ausüben massiven Drucks erst einmal völlig verunsichert worden, glauben sie häufig, mit echten Polizisten zu sprechen und nur noch diesen Vertrauen zu können. Soweit kam es gestern und heute in Baunatal und Kassel glücklicherweise nicht.

Tipps zum Schutz vor falschen Polizeibeamten

   - Die Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Kontodaten oder 
     Wertgegenständen im Haus. 
   - Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder 
     familiären Verhältnissen preis. 
   - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie 
     einfach auf. 
   - Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein 
     Anruf verdächtig vorkommt. 
   - Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und
     erstatten Sie Anzeige. 
   - Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der 
     die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer 
     der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die 
     Telefonauskunft geben. Wichtig: Beenden Sie das Gespräch mit dem
     Anrufer unbedingt zuvor. 
   - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. 

Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1021

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle

Telefon: 0561/910 10 20 bis 23
Fax: 0561/910 10 25
E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de

Außerhalb der Regelarbeitszeit
Polizeiführer vom Dienst (PvD)
Telefon: 0561-910-0
E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de

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