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21.02.2018 – 10:49

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel

POL-KS: Stadt und Landkreis Kassel: Enkeltrick-Betrugsmasche durchschaut; mehrere Versuche durch wachsame Senioren vereitelt

Kassel (ots)

Nicht neu, aber leider in einigen wenigen Fällen doch noch erfolgreich, ist die Betrugsmasche des sogenannten Enkeltricks. Am gestrigen Dienstag scheiterten Betrüger mit dieser Masche aber offenbar bei allen angerufenen Senioren in Stadt und Landkreis Kassel. Rund ein Dutzend solcher Anrufe wurden der Polizei gestern gemeldet. Häufig kannten die Angerufenen diese Betrugsart bereits aus den Medien und ließen die Täter sofort abblitzen; in den anderen Fällen durchschauten sie, dass der Anrufer nicht der vorgegebene Verwandte war.

"Rate mal, wer dran ist?"

"Oma, erkennst Du mich denn nicht?" oder "Rate mal, wer dran ist?" - Wenn ein Telefonat so beginnt, sollten Angerufene sofort misstrauisch werden oder am besten gleich auflegen. Ist es wirklich mal der Enkel, der sich auf diese Art meldet, wird er bestimmt nochmal anrufen und sicherlich auch Verständnis für das Verhalten der Großeltern haben. In den Kasseler Stadtteilen Bettenhausen, Helleböhn, Oberzwehren, Rothenditmold und Wehlheiden sowie im Landkreis in Ahnatal, Baunatal, Calden, Hofgeismar und Kaufungen verärgerten mehrere Senioren gestern durch das Beenden eines solchen Anrufs nämlich nur die Betrüger, die dort mit dem Enkeltrick versuchten Beute zu machen. Die Betrüger fragten zuvor in fast allen Fällen äußerst höflich nach kurzfristig benötigtem Geld für einen Hauskauf, Autokauf oder aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten. Glücklicherweise kam es in keinem der Fälle zu einem Vermögensschaden.

Tipps der Polizei

   - Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst
     mit Namen vorstellt.
   - Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr 
     Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
   - Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter 
     ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten 
     und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt 
     bestätigen.
   - Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen 
     Verhältnissen preis.
   - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
   - Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein 
     Anruf verdächtig vorkommt.
   - Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und
     erstatten Sie Anzeige. 

Christian Salmen -Pressestelle- Tel. 0561 - 910 1026

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle

Telefon: 0561/910 10 20 bis 23
Fax: 0561/910 10 25
E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de

Außerhalb der Regelarbeitszeit
Polizeiführer vom Dienst (PvD)
Telefon: 0561-910-0
E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de

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