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03.07.2015 – 14:27

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel

POL-KS: Kassel: Verkehrsprävention: Auffallend viele Fahrradfahrer mit Kopfhörern unterwegs

Kassel (ots)

Die Kasseler Polizei hat am vergangenen Mittwoch im Kasseler Stadtgebiet Fahrradfahrer und ihre Zweiräder unter die Lupe genommen. Besonders auffällig war die Anzahl von Radlern, die mit Kopfhörern unterwegs waren und sich damit unter besonderer Gefahr im Straßenverkehr bewegten.

12 Fahrradfahrer mit Kopfhörern unterwegs

Die Beamten der Verkehrsinspektion Kassel waren zunächst am frühen Mittwochmittag am Katzensprung und später am Nachmittag in der Menzelstraße unterwegs. In der Zeit von 11 bis 13 Uhr stoppten sie am Katzensprung insgesamt 15 Fahrradfahrer und überprüften deren Fahrräder. Insgesamt elf Radler hielten sich nicht an die Verkehrsregeln. Gegen sie wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet oder sie zahlten ein Verwarngeld an Ort und Stelle. Vier Radfahrer beachteten nicht die rote Ampel, zwei benutzen verbotswidrig den Gehweg. Insgesamt 12 Fahrradfahrer waren in den zwei Stunden am Katzensprung mit Kopfhörern unterwegs. Alle Radfahrer, die von den Beamten angehalten wurden, waren über die Folgen dieser Verstöße aufgeklärt worden. Insbesondere die Folgen des gedämpften Gehörs werden oft unterschätzt und wurden daher eingehend mit den Betroffenen erörtert. Für die Rotlichtfahrt sieht der Bußgeldkatalog für Fahrradfahrer ein Bußgeld in Höhe von 45,- Euro vor. Ist die Ampel länger als eine Sekunde Rot, sogar 100,- Euro. Der Verstoß mit Kopfhörern auf den Ohren zu fahren wird mit 10,- Euro geahndet, das verbotswidrige Befahren des Gehwegs ebenfalls mit 10,- Euro.

18 von 23 Fahrrädern hatten Mängel

An der zweiten Kontrollstelle nahmen die Beamten einen Fahrradabstellplatz an der Menzelstraße ins Visier und überprüften zwischen 13.30 und 14.30 Uhr den verkehrstechnischen Zustand von insgesamt 23 abgestellten Fahrrädern. Nur fünf Fahrräder entsprachen voll umfänglich den gesetzlichen Anforderungen, 18 Fahrräder wiesen Mängel auf. Positiv dabei: Keine dieser Beanstandungen hätte zur Tageszeit eine Untersagung der Weiterfahrt zur Folge gehabt. In den meisten Fällen war das Licht defekt oder Lampen gar nicht vorhanden. Aber auch Bremsen zeigten zum Teil leichte Mängel auf. Die Beamten der Verkehrsinspektion sprachen zum Teil mit den Nutzern persönlich oder hinterließen an den abgestellten Rädern Hinweise an die Besitzer, um auf die Mängel aufmerksam zu machen.

Wie die Beamten abschließend berichteten, zeigten sich alle angesprochenen Fahrradfahrer einsichtig.

Torsten Werner Polizeihauptkommissar

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