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07.01.2019 – 15:33

Polizei Mettmann

POL-ME: Verkehrsunfallfluchten aus dem Kreisgebiet - Kreis Mettmann - 1901024

POL-ME: Verkehrsunfallfluchten aus dem Kreisgebiet - Kreis Mettmann - 1901024
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Mettmann (ots)

Beinahe täglich finden Verkehrsunfallfluchten auf den Straßen im Kreis Mettmann statt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ("Flucht") liegt damit auf hohem Niveau und ist in den letzten Jahren kontinuierlich ansteigend. Nach jedem vierten Verkehrsunfall entfernt sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ausgewählte aktuelle Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort in werktäglicher Sammelmeldung, mit der Bitte um Veröffentlichung der Taten im Rahmen redaktioneller Möglichkeiten. Komplettieren wollen wir diese Meldungen auch mit Erfolgen in der Aufklärung aktueller Fälle.

In den vergangenen Tagen wurden nachfolgende Verkehrsunfallfluchten (geordnet nach Städten) entdeckt und angezeigt, welche zurzeit die Ermittler der zuständigen Verkehrskommissariate beschäftigen. Diese hoffen bei ihren Ermittlungen, in den eingeleiteten Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Verkehrsunfallflucht, dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Klärung der Verkehrsstraftaten:

   --- Velbert --- 

Aufmerksamen Zeugen ist es zu verdanken, dass die Polizei eine Unfallflucht aufklären konnte, die sich Samstagnacht (5. Januar 2019) an der Blumenstraße in Velbert ereignet hat. Gegen 23:45 Uhr beobachteten zwei Männer, wie ein älterer grauer Audi von der Dürerstraße aus kommend in die Blumenstraße einbog. Dabei verlor der Fahrer des Wagens die Kontrolle und das Auto krachte frontal in einer Mauer. Sowohl die Mauer als auch das Fahrzeug wurden bei dem Zusammenstoß stark beschädigt. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von mindestens 5.000 Euro.

Die Zeugen beobachteten weiter, wie der Fahrer des Audis ausstieg und die Schäden begutachtete. Ohne weitere Maßnahmen zu treffen oder die Polizei zu informieren setzte sich der Unfallverursacher wieder in sein Auto und fuhr davon. Die beiden Zeugen handelten richtig und informierten sofort die Polizei. Aufgrund der guten Beschreibung der beiden Zeugen konnten die Beamten den Audi schnell ausfindig machen und an der Halteranschrift weiterermitteln.

Dort stellten sie fest, dass der Fahrer, ein 27-jähriger Velberter, augenscheinlich unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 1 Promille. Daraufhin stellten die Polizisten den Führerschein des Mannes sicher. Sie nahmen den Velberter mit zur Wache, wo ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm. Auf ihn wartet nun ein Strafverfahren.

   --- Hilden --- 

Bereits am Donnerstag (3. Januar 2019) wurde an der Straße "Am Eichelkamp" in Hilden ein 15 Jahre alter Junge von einem Auto angefahren und leicht verletzt. Der Unfallverursacher fuhr davon, ohne weitere Maßnahmen zu ergreifen oder sich um den verletzten Jungen zu kümmern. Bisher haben die Ermittlungen der Polizei nicht zum Erfolg geführt, weshalb sich das zuständige Verkehrskommissariat durch neue Zeugenhinweise weitere Erkenntnisse erhofft.

Der Jugendliche überquerte um 17:45 Uhr zu Fuß die Straße "Am Eichelkamp". Gleichzeitig kam aus Richtung Breddert ein laut Unfallopfer "schwarzer, länglicher Sportwagen" angefahren. Der Wagen erfasste den Jugendlichen an der Hüfte, woraufhin er zu Boden stürzte und sich leicht am Arm verletzte. Der Autofahrer fuhr daraufhin einfach weiter. Der 15-Jährige konnte sich noch das Nummernschildfragment XX-DS-XXX merken sowie, dass der Wagen erst kurz vor der Kollision das Licht eingeschaltet hatte. Er erschien im Laufe des Abends gemeinsam mit seinen Eltern bei der Polizei, um den Fall anzuzeigen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Hilden, Telefon 02103 / 898-6410, jederzeit entgegen.

   --- Langenfeld --- 

Aufmerksamen Zeugen ist es zu verdanken, dass die Polizei in der Nacht zu Samstag (5. Januar 2019) eine Unfallflucht an der Straße Hüsgen in Richrath aufklären konnte.

Gleich mehrere Zeugen hatten mitbekommen, dass gegen 3:30 Uhr ein grauer Honda mit hoher Geschwindigkeit aus der Straße Heinenbusch in die Kreuzung mit der Straße Hüsgen eingebogen war. Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und rutschte damit in ein Pflanzenbeet. Bei dem Versuch, daraus wieder herauszufahren, fuhr der Fahrer mit seinem Honda in einen am Straßenrand abgestellten Opel hinein. Dabei entstand ein Schaden in Gesamthöhe von rund 5.000 Euro.

Der Fahrer sowie seine beiden Mitfahrer stiegen aus dem Auto aus. Sie begutachteten den Schaden und fuhren dann jedoch weiter, ohne weitere Maßnahmen zu ergreifen oder die Polizei zu rufen. Stattdessen bat der Fahrer sogar noch die Zeugen, die den Unfall gesehen hatten, nicht die Polizei zu rufen.

Die couragierten Richrather handelten jedoch richtig und informierten die Polizei, die nach kurzer Fahndung das Unfallauto sowie den erst 16 Jahre alten mutmaßlichen Fahrer, seine 16 Jahre alte Freundin sowie seinen 14 Jahre alten Freund antreffen konnte.

Laut ersten Ermittlungen hatte sich der 16-jährige Richrather unberechtigterweise Weise Zugang zu dem Auto eines Familienangehörigen verschafft und mit seinen Freunden eine nächtliche Spritztour gemacht. Er stand unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen. Die Beamten nahmen die drei Jugendlichen mit zur Wache, wo sie später an ihre Erziehungsberechtigten übergeben wurden.

Eine weitere Unfallflucht beschäftigt die Polizei ebenfalls in Langenfeld: Samstagmittag (5. Januar 2019) bemerkte eine Anwohnerin der Poststraße frische Unfallschäden an ihrem weißen Skoda Citigo, den sie am Freitag (4. Januar 2019) um 18 Uhr an der Poststraße abgestellt hatte. Als sie am Samstag gegen 11 Uhr zu ihrem Auto zurückkehrte, stellte sie Lackschäden und Kratzer an der linken Fahrzeugseite fest. Außerdem war der linke Rückspiegel beschädigt. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 2.500 Euro.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6310, jederzeit entgegen.

   --- Monheim am Rhein --- 

Bei den Ermittlungen nach einer Verkehrsunfallflucht bittet die Polizei in Monheim am Rhein um Mithilfe: Am Sonntag (6. Januar 2019) bemerkte um 15 Uhr der Halter eines schwarzen VW Touareg frische Unfallschäden am Heck seines Fahrzeugs, welches er am Vortag (5. Januar 2019) um 19 Uhr an der Charlottenburger Straße abgestellt hatte.

Die Polizei stellte am VW Lackschäden fest. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf eine Gesamthöhe von 1.000 Euro.

Eine weitere Verkehrsunfallflucht ereignete sich in Monheim bereits am Freitag (4. Januar 2019). Gegen 15 Uhr war eine 18-jährige Monheimerin zu Fuß auf einem Gehweg der Opladener Straße unterwegs. Als sie bei Grün an der Ampel an der Baumberger Chaussee die Straße überqueren wollte, erfasste sie ein blauer Kleinwagen (vermutlich Opel Corsa) am Knie. Die Monheimerin fiel hin und verletzte sich leicht.

Sie kam am Samstag in Begleitung ihrer Mutter zur Polizei, um den Unfall anzuzeigen. Dabei gab sie an, dass der Wagen aus Richtung Baumberg kommend unterwegs war und in Richtung Langenfeld abgebogen war. Der Fahrer, der ohne sich um die junge Frau zu kümmern einfach weitergefahren war, war etwa 30 bis 40 Jahre alt und hatte laut Unfallopfer ein "südländisches Erscheinungsbild". Die Monheimerin konnte sich auch ein Nummernschildfragment merken, dessen Überprüfung allerdings nicht zum Ermittlungserfolg führte. Bei dem Nummernschild soll es sich um eines mit Mettmanner Städtekennung sowie den Buchstaben "DJ" (oder ähnlich) handeln.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Monheim, Telefon 02173 / 9594-6350, jederzeit entgegen.

   --- Hinweise und Tipps der Polizei --- 

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Verkehrsunfallflucht:

   - Melden Sie Verkehrsunfallfluchten unverzüglich bei der nächsten 
     Polizeidienststelle (auch über Notruf 110). 
   - Belassen Sie das Fahrzeug wenn möglich unverändert am Unfallort. 
   - Vermeiden Sie die Beseitigung oder Veränderung von Unfallspuren.
     Selbst kleinste Lacksplitter, Glasreste, etc. können für die 
     polizeilichen Ermittlungen von Bedeutung sein. Fertigen Sie wenn
     möglich eigene Fotos von der Unfallsituation und vorgefundenen 
     Spuren, wenn Veränderungen eintreten könnten oder unvermeidlich 
     sind. 
   - Merken Sie sich Angaben zu Hinweisgebern und Zeugen, schreiben 
     Sie sich deren Personalien und Erreichbarkeiten auf. 
   - Geben Sie konkrete Hinweise auf ein flüchtiges Fahrzeug oder zum
     flüchtigen Unfallverursacher gleich mit erster Meldung an die 
     Polizei weiter - nur so sind schnelle Fahndungsmaßnahmen der 
     Polizei Erfolg versprechend. 
   - Werden Sie Zeuge einer Verkehrsunfallflucht, kontaktieren Sie 
     bitte sofort die Polizei (auch über 110) und geben dabei 
     möglichst viele präzise Angaben zum flüchtigen Fahrzeug 
     (Kennzeichen, Hersteller, Fahrzeugtyp, Fahrzeugfarbe, besondere 
     Merkmale), zur Fluchtrichtung und zum Fahrzeugführer weiter, 
     verbunden mit ihren eigenen Personalien und Erreichbarkeiten. 

Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
- Polizeipressestelle -
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Fax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/mettmann

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