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28.07.2017 – 07:52

Polizei Mettmann

POL-ME: Selbstgestellung unter dem Druck öffentlicher Fahndung - Velbert - 1707152

POL-ME: Selbstgestellung unter dem Druck öffentlicher Fahndung - Velbert - 1707152
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Mettmann (ots)

Am Mittwochabend des 19.07.2017, gegen 21.30 Uhr, wurde eine 68-jährige Seniorin in ihrer eigenen Wohnung im Velberter Ortsteil Birth überfallen und brutal vergewaltigt (siehe dazu unsere Pressemitteilung / ots 1707126). Das Opfer konnte den Täter hervorragend beschreiben und so fahndete die Polizei ab dem 24.07.2017 mit einem Phantombild nach dem brutalen Sexualstraftäter. Zu der in vielen Medien verbreiteten Öffentlichkeitsfahndung gingen viele verschiedene Hinweise aus der Bevölkerung ein, die aber nicht gleich zu einem konkreten Tatverdacht gegen eine Person führten. Die intensiven polizeilichen Ermittlungen beim zuständigen Kriminalkommissariat 11 (KK 11) in Mettmann führten dann aber dazu, dass Bilder einer Überwachungskamera sichergestellt und ausgewertet werden konnten, die den gesuchten Straftäter kurze Zeit vor der Tat am 19. Juli zeigen. Diese Bilder wurden für eine intensivierte Öffentlichkeitsfahndung nach dem gesuchten Straftäter gerichtlich freigegeben und am Donnerstag, dem 27.07.2017, mit unserer Pressemitteilung / ots 1707147 veröffentlicht.

Unter dem Einfluss des zunehmenden Ermittlungs- und Fahndungsdrucks meldete sich noch am Donnerstagabend des 27.07.2017 ein 21-jähriger Velberter bei der örtlichen Polizei und gab sich als der fotografierte Tatverdächtige zu erkennen. Er wurde sofort festgenommen. In einer ersten Anhörung bestreitet der Beschuldigte die ihm zur Last gelegte Tat, verstrickt sich dabei jedoch in Widersprüche. Die Ermittlungsmaßnahmen beim KK 11 in Mettmann dauern weiterhin an. Dazu nimmt die Polizei in Velbert (Telefon 02051 / 946-6110) auch jederzeit weitere sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung zu diesem Fall sowie auch zu anderen Ereignissen und Beobachtungen in Velbert entgegen, die möglicherweise in einem Tat- bzw. Täterzusammenhang stehen könnten und der Polizei bisher noch nicht bekannt gemacht wurden.

Die Polizei bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Medien und Hinweisgebern, die der intensiven polizeilichen Ermittlungs- und Fahndungsarbeit zu einem schnellen Erfolg verholfen haben.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
- Polizeipressestelle -
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Fax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/mettmann

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