Polizei Mettmann

POL-ME: Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt - Ratingen - 1607087

Die Unfallstelle in der Ratinger Innenstadt

Mettmann (ots) - Am Dienstagmorgen des 19.07.2016, gegen 10.05 Uhr, kam es auf der innerörtlichen Kreuzung Mülheimer Straße / Werdener Straße / Backhausfeld in Ratingen-Mitte zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 91-jähriger Fahrradfahrer aus Ratingen lebensgefährliche Verletzungen erlitt und deshalb mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik nach Duisburg geflogen wurde.

Zur Unfallzeit befuhr der 91-jährige Ratinger, auf seinem mit Einkaufstüten behangenen blauen Herrenfahrrad der Marke Giant, die untergeordnete Werdener Straße, aus Richtung Innenstadt kommend. Ohne den bevorrechtigten Verkehr auf der Mülheimer Straße zu beachten, fuhr er nach Angaben unbeteiligter Zeugen in den Kreuzungsbereich ein, um diesen in Richtung Backhausfeld zu überqueren. Der 45-jährige Fahrer eines roten PKW VW Sharan aus Ratingen, der die Mülheimer Straße aus Richtung Oberstraße kommend in Fahrtrichtung Breitscheid befuhr, konnte einen Zusammenprall mit dem plötzlich querenden Fahrradfahrer nicht verhindern, obwohl er nach übereinstimmenden Aussagen der Zeugen nur mit mäßiger Geschwindigkeit unterwegs war.

Der Fahrradfahrer wurde vom PKW frontal erfasst, in die Windschutzscheibe des VWs und von dort auf die Fahrbahn geschleudert. Hierbei zog sich der Ratinger Senior insbesondere schwerste Kopfverletzungen zu. Nach aktueller Aussage der behandelnden Ärzte in Duisburg ist der gesundheitliche Zustand des Patienten so kritisch, dass mit einem baldigen Ableben gerechnet werden muss. Der 45-jährige PKW-Fahrer erlitt einen schweren Schock, blieb jedoch äußerlich unverletzt. An seinem Fahrzeug und am Fahrrad des Getöteten entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden in Höhe von rund 4.000,- Euro.

Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs-, Unfallaufnahme- und Aufräumarbeiten wurde die Unfallstelle für mehr als eine Stunde komplett gesperrt. Polizeibeamte leiteten den innerstädtischen Verkehr um. Dadurch kam es aber insgesamt nur zu geringen Verkehrsstörungen im morgendlichen Innenstadtverkehr.

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