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20.10.2015 – 08:20

Polizei Mettmann

POL-ME: Mit Waffe bedroht, beraubt und eingesperrt - Ratingen - 1510092

POL-ME: Mit Waffe bedroht, beraubt und eingesperrt - Ratingen - 1510092
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Mettmann (ots)

Am Montagabend des 19.10.2015, schon einige Minuten nach 19.00 Uhr, kam es an und in einem Ratinger Bekleidungsgeschäft an der Eggerscheidter Straße in Hösel zu einem bewaffneten Raubüberfall. Nach regulärem Geschäftsschluss war die 61-jährige Geschäftsinhaberin noch mit Aufräum- und Inventur-Arbeiten beschäftigt, während deren sie die Firmenräume auch einmal nur kurzzeitig durch eine Hintertüre verlassen wollte, um Gegenstände aus einem geparkten Fahrzeug zu holen. Auf diese Gelegenheit hatten zwei bislang unbekannte Straftäter offenbar gewartet, welche der Geschädigten am Hintereingang auflauerten.

Unter Vorhalt einer Schusswaffe wurde die überraschte Geschäftsfrau von den zwei maskierten Männern zurück in die Geschäftsräume gezwungen und dort gefesselt. Unter Bedrohung musste die Überfallene die Lage von Bargeld und anderen Werten preisgeben, bevor sie in einen Kellerraum gebracht und dort gefesselt und eingesperrt miterleben musste, wie die zwei Straftäter noch nicht genau erfasste Beute hörbar aus dem Geschäft schafften und dann schließlich irgendwann in unbekannte Richtung verschwanden.

Erst gegen 21.35 Uhr wurden die Hilferufe der Überfallenen von der Mitarbeiterin eines Sicherheitsdienstes gehört, welche das Objekt überprüfte, weil bis zu diesem Zeitpunkt die Alarmanlage des Geschäftes, entgegen sonstiger Gewohnheiten, noch nicht in Betrieb genommen worden war. Unter sofortiger Hinzuziehung der Polizei wurden die Geschäftsräume im Erdgeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses betreten und durchsucht. Dabei konnte die gefesselte Frau im Keller aufgefunden und befreit werden. Da die körperlich unverletzt erscheinende Frau dennoch deutlich unter Einfluss der vorgehenden Ereignisse stand, wurde der Rettungsdienst für eine Erstversorgung des Opfers alarmiert.

Umfang und Wert der Beute, welche die zwei flüchtigen Straftäter vom durchwühlten Tatort entwendeten und auf noch nicht bekannte Art und Weise abtransportierten, können bisher noch nicht genau bestimmt und beziffert werden. Die zwei Räuber werden von der Geschädigten wie folgt beschrieben:

   -	beide männlich, 
   -	vermutlich Osteuropäer, 
   -	nur einer sprach und drohte während der Tat mit osteuropäischem 
Akzent, 
   -	einer korpulent und größer als sein kleinerer, schmaler 
Mittäter, 
   -	dunkle Bekleidung, 
   -	schwarze Maskierung vor den Gesichtern, 
   -	bewaffnet mit schwarzer Handfeuerwaffe, vermutlich Pistole. 

Sofort nach bekannt werden der Tat veranlasste polizeiliche Fahndungsmaßnahmen nach den flüchtigen Räubern führten nicht zu einem schnellen Erfolg. Bisher liegen der Ratinger Polizei deshalb auch noch keine konkreten Hinweise auf Identität, Herkunft und Verbleib der beschriebenen Straftäter vor. Umfangreiche Maßnahmen zur Spurensicherung am Tatort sowie weitere polizeiliche Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen wurden veranlasst und dauern an. Ein Strafverfahren wegen schwerem, bewaffnetem Raub und Freiheitsberaubung ist eingeleitet.

Die Ratinger Polizei und das ermittelnde Kriminalkommissariat hoffen in diesem Fall dringend auf sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung. Die beschriebenen Täter könnten bei der Vorbereitung ihrer Tat, beim wahrscheinlich länger dauernden Aufenthalt hinter dem Ratinger Modegeschäft sowie beim Verlassen des Tatortes und Abtransport der Beute beobachtet worden sein. Konkrete Hinweise auf ein benutztes Täterfahrzeug liegen bisher noch nicht vor. Sachdienliche Hinweise in diesem Fall nimmt die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210 jederzeit entgegen.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
- Polizeipressestelle -
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Fax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/mettmann

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