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15.06.2015 – 14:30

Polizei Mettmann

POL-ME: Verkehrsunfallfluchten - Kreis Mettmann - 1506077

POL-ME: Verkehrsunfallfluchten - Kreis Mettmann - 1506077
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Mettmann (ots)

Beinahe täglich finden ein oder mehrere Verkehrsunfallfluchten auf den Straßen im Kreis Mettmann statt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ("Flucht") liegt damit auf hohem Niveau und ist in den letzten Jahren kontinuierlich ansteigend. Nach jedem vierten Verkehrsunfall entfernt sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort. Aus diesem Grund veröffentlichen wir seit dem 02. Februar 2015 ausgewählte aktuelle Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort in werktäglicher Sammelmeldung, mit der Bitte um Veröffentlichung der Taten im Rahmen redaktioneller Möglichkeiten (analog zu unseren Berichterstattungen i.S. Einbrüche). Komplettieren wollen wir diese Meldungen auch mit Erfolgen in der Aufklärung aktueller Fälle.

In den vergangenen Tagen wurden nachfolgende Verkehrsunfallfluchten (geordnet nach Städten) entdeckt und angezeigt, welche zurzeit die Ermittler der zuständigen Verkehrskommissariate beschäftigen. Diese hoffen bei ihren Ermittlungen, in den eingeleiteten Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Verkehrsunfallflucht, dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Klärung der Verkehrsstraftaten:

   --- Ratingen --- 

Eine geklärte Unfallflucht meldet das für Ratingen zuständige Verkehrskommissariat. Dort war am Montag, dem 01.06.2015, in der Zeit zwischen 12.00 Uhr und 19.40 Uhr, ein blauer PKW Opel Astra Cabriolet, der auf einem Firmenparkplatz an der Kaiserswerther Straße in Tiefenbroich parkte, im Heckbereich angefahren und beschädigt worden. Obwohl dabei ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro entstand, entfernte sich der unbekannte Verursacher mit seinem Fahrzeug unerlaubt vom Unfallort ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen. Die Ratinger Polizei konnte, bei der Unfallaufnahme nach abendlicher Anzeigenerstattung, rote Fremdfarbe am beschädigten Cabriolet sichern und auswerten. Mit den daraus resultierenden Spurenerkenntnissen suchten Ermittler vom Verkehrskommissariat in den Folgetagen wiederholt den Unfallort auf, bis sie dort am 09.06. auf einen roten VW Polo aus dem Kreis Kleve trafen, der korrespondierende Unfallspuren zeigte. Weitere Untersuchungen von Lackproben und anschließende Ermittlungen führten inzwischen zur Klärung der Unfallflucht.

   --- Mettmann --- 

In der Zeit vom Freitagnachmittag des 12.06., 13.00 Uhr, bis zum Samstagabend des 13.06.2015, 20.15 Uhr, wurde auf der Stettiner Straße in Mettmann ein schwarzer PKW Peugeot 207 angefahren, der in Höhe des Hauses Nr. 11 am Fahrbahnrand parkte. Obwohl dabei allein am Fahrzeugheck des Peugeot ein geschätzter Sachschaden in Höhe von etwa 1.500,- Euro entstand, entfernte sich der unbekannte Unfallverursacher mit seinem wahrscheinlich ebenfalls beschädigten Fahrzeug unerlaubt vom Unfallort ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen.

Am Samstagmorgen des 13.06.2015, gegen 08.50 Uhr, befuhr ein 13-jähriger Junge aus Mettmann den Gehweg des Karpendeller Weg in Mettmann bergab in Richtung Champagne. Als in Höhe des Hauses Nr. 19 plötzlich die Beifahrertüre eines am Fahrbahnrand geparkten Fahrzeugs geöffnet wurde, kam es trotz Ausweichversuch des Jungen zur leichten Kollision. Der 13-Jährige verlor die Gewalt über sein Fahrrad, stürzte zu Boden und verletzte sich leicht. Dessen ungeachtet fuhr der PKW davon, ohne dass sich ein Insasse dieses Fahrzeugs um den Gestürzten gekümmert hätte. Bei diesem Fahrzeug soll es sich um einen silbergrauen Kleinwagen, in der Größe eines VW Polo oder Fiat 500 gehandelt haben, der ein amtliches deutsches Kennzeichen trug. Nach dem Unfall soll eine unbekannte Frau dem Jungen wieder auf die Beine geholfen haben. Diese könnte wichtige Zeugin für die Unfallflucht sein, welche der örtlichen Polizei erst einen Tag später angezeigt wurde.

Am Samstagmittag des 13.06.2015, in der nur kurzen Zeit zwischen 11.30 Uhr und 12.30 Uhr, wurde ein geparkter PKW angefahren, der im Erdgeschoss des Parkhauses am Königshof abgestellt worden war. Obwohl an dem geparkten schwarzen Opel Insignia ein Heckschaden von ca. 200,- Euro entstand, entfernte sich der unbekannte Verursacher ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Mettmann, Telefon 02104 / 982-6310, jederzeit entgegen.

   --- Erkrath --- 

Am Sonntagabend des 14.06.2015, gegen 20.00 Uhr, befuhr ein 17-jähriger Erkrather mit seinem gelben Fahrrad die Straße Wormscheid in Erkrath in Fahrtrichtung Römerweg, als nur wenige Meter hinter der dortigen Autobahnbrücke plötzlich ein nicht angeleinter Hund über den Fahrweg des Radfahrers lief. Dieser musste stark bremsen, um eine Kollision zu verhindern. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Zweirad. Über den Lenker hinweg stürzte er auf die Fahrbahn und verletzte sich dabei leicht. Die Halterin des Hundes verweigerte trotz Ansprache des Verletzten die Bekanntgabe ihrer Personalien und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Sie wird wie folgt beschrieben:

   -	Mitteleuropäerin, 
   -	sprach akzentfreies Deutsch, 
   -	ca. 50 bis 60 Jahre alt, 
   -	stämmige Figur 
   -	hatte einen dreifarbig gefleckten Mischlingshund mit einer 
Schulterhöhe von ca. 40 cm. 

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Erkrath, Telefon 02104 / 9480-6450, jederzeit entgegen.

   --- Hilden --- 

Zu nicht genau bekannter Stunde, in der Zeit vom Samstagnachmittag des 13.06., 16.00 Uhr, bis zum Montagmorgen des 15.06.2015, 07.00 Uhr, wurde ein weißer PKW VW Caddy angefahren und beschädigt, der auf der Straße Schalbruch in Höhe des Hauses Nr. 41 parkte. Obwohl dabei am vorderen linken Kotflügel des Caddy ein geschätzter Sachschaden in Höhe von etwa 600,- Euro entstand, entfernte sich der Verursacher mit seinem Fahrzeug unerlaubt von der Unfallstelle ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Hilden, Telefon 02103 / 898-6410, jederzeit entgegen.

   --- Hinweise und Tipps der Polizei --- 

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Verkehrsunfallflucht:

   -	Melden Sie Verkehrsunfallfluchten unverzüglich bei der nächsten 
Polizeidienststelle (auch über Notruf 110). 
   -	Belassen Sie das Fahrzeug wenn möglich unverändert am Unfallort. 
   -	Vermeiden Sie die Beseitigung oder Veränderung von Unfallspuren.
Selbst kleinste Lacksplitter, Glasreste, etc. können für die 
polizeilichen Ermittlungen von Bedeutung sein. Fertigen Sie wenn 
möglich eigene Fotos von der Unfallsituation und vorgefundenen 
Spuren, wenn Veränderungen eintreten könnten oder unvermeidlich sind. 
   -	Merken Sie sich Angaben zu Hinweisgebern und Zeugen, schreiben 
Sie sich deren Personalien und Erreichbarkeiten auf. 
   -	Geben Sie konkrete Hinweise auf ein flüchtiges Fahrzeug oder zum
flüchtigen Unfallverursacher gleich mit erster Meldung an die Polizei
weiter - nur so sind schnelle Fahndungsmaßnahmen der Polizei Erfolg 
versprechend. 
   -	Werden Sie Zeuge einer Verkehrsunfallflucht, kontaktieren Sie 
bitte sofort die Polizei (auch über 110) und geben dabei möglichst 
viele präzise Angaben zum flüchtigen Fahrzeug (Kennzeichen, 
Hersteller, Fahrzeugtyp, Fahrzeugfarbe, besondere Merkmale), zur 
Fluchtrichtung und zum Fahrzeugführer weiter, verbunden mit ihren 
eigenen Personalien und Erreichbarkeiten. 

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
- Polizeipressestelle -
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Fax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/mettmann

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