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16.06.2014 – 13:36

Polizei Mettmann

POL-ME: Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr - Ratingen - 1406097

POL-ME: Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr - Ratingen - 1406097
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Mettmann (ots)

Am nächtlich frühen Montagmorgen des 16.06.2014, gegen 01.45 Uhr, informierten gleich mehrere Verkehrsteilnehmer und Zeugen die Ratinger Polizei, weil auf der innerstädtischen Bahnstraße ein betrunkener Fußgänger den Verkehr gefährdete. Der am Oberkörper nur mit einem weißen Unterhemd bekleidete Mann lief wiederholt und unvermittelt auf die Fahrbahn und sprang dabei auch immer wieder direkt vor fahrende Fahrzeuge, um diese zu stoppen. Mehrere Fahrzeugführer konnten nur mit reaktionsschnellen Ausweich- und Bremsmanövern folgenschwere Unfälle in letzter Sekunde verhindern. Einem vorbeifahrenden Skoda mit Düsseldorfer Kennzeichen schlug der Betrunkene mit einer Hand kraftvoll auf das Fahrzeugdach, wodurch eine sichtbare Beule an der Karosse zurückblieb. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht genauer beziffert werden.

Sofort entsandte Polizeikräfte konnten den beschriebenen Mann auf der Bahnstraße in Höhe Freiligrathring antreffen und in dort im wahrsten Sinne des Wortes "aus dem Verkehr ziehen". Es stellte sich heraus, dass der 24-jährige Mann aus Essen, der sich in Begleitung seiner beiden 7- und 14-jährigen Brüder befand, ganz erheblich dem Alkohol zugesprochen hatte und nun eine Mitfahrgelegenheit suchte. Ein an Ort und Stelle durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,7 Promille (0,89 mg/l).

Gegen den 24-jährigen Essener wurde ein Strafverfahren wegen Gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr (§ 315b StGB) eingeleitet. Zur Beweisführung im Strafverfahren ordnete die sofort informierte Staatsanwaltschaft die ärztliche Entnahme einer Blutprobe beim Beschuldigten an, welche nach einem widerstandslosen Transport des Mannes zur örtlichen Polizeiwache erfolgte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten der Beschuldigte, wie auch dessen zwei minderjährigen Brüder, welche den 24-Jährigen zur Polizeiwache begleitet hatten, in die Obhut zwischenzeitlich benachrichtigter Angehörige übergeben werden.

Die Sachbearbeitung im eingeleiteten Strafverfahren nach § 315b StGB hat das zuständige Verkehrskommissariat übernommen. Weitere Hinweise und Aussagen bislang noch unbekannter Zeugen oder möglicher weiterer Geschädigte, nimmt die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210, jederzeit entgegen.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
- Polizeipressestelle -
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Fax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/mettmann

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