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POL-HL: HL - St. Gertrud / Lübecker versucht Tankstelle auszurauben, verletzt Anwohner und verbringt nach Hundebiss die Nacht im Polizeigewahrsam

Lübeck (ots) - Ein Lübecker hielt die Polizei Samstagabend, 18.01.2014, in Atem. Am Ende hatte er nach dem versuchten Tankstellenraub keine Beute, dafür aber einen Hundebiss und musste die Nacht im Gewahrsam verbringen.

Gegen 21.10 Uhr hatte der 23-Jährige in einer Tankstelle in der Brandenbaumer Landstraße eine Kleinigkeit gekauft und die Räumlichkeiten zunächst wieder verlassen. Wenige Minuten später kehrte er zurück und verlangte von der Angestellten die Herausgabe einer geringen Bargeldsumme. Im Weiteren schlug er der 29-Jährigen auf den Arm und bewarf sie mit Gegenständen aus dem Verkaufsraum, bevor die sich in den zurückliegenden Büroraum flüchten und die Polizei alarmieren konnte. Nach der späteren Sachverhaltsaufnahme ließ sich die Frau im Krankenhaus behandeln, da sie durch bei dem Angriff herumfliegende Glassplitter am Arm verletzt worden war.

Der 23-jährige Tatverdächtige verließ nun die Geschäftsräume und lief in eine gegenüberliegende Anliegerstraße. Dort beschädigte er das Kellerfenster eines Hauses und schlug anschließend auf die Klingel und das Namensschild (aus Keramik) ein, welches zerbrach. Der 59-jährige Hausbewohner wollte den jungen Mann zur Rede stellen, dabei trat er im Laufe des entstehenden Handgemenges in eine auf dem Boden liegende Glasscherbe des Kellerfensters und wurde von dem "Störenfried" gegen das Bein getreten.

Der Lübecker flüchtete nun weiter in Richtung Grünfläche/Wakenitz. Da er einen Rucksack zurückgelassen hatte, konnte ein Diensthund der Polizei die Fährte des Flüchtenden aufnehmen. Auf einer nahegelegenen Pferdekoppel konnte er dann gefunden werden. Bei der Festnahme und den folgenden Maßnahmen leistete der polizeibekannte Lübecker erheblichen Widerstand, dabei wurde ihm vom Hund in den Arm gebissen. Ferner beleidigte er Polizeibeamten fortwährend.

Nachdem dem Tatverdächtigen eine Blutprobe entnommen worden war (Atemalkoholwert 1,54 Promille; ferner waren Stimmungsschwankungen festzustellen, so dass auch die Einnahme von Betäubungsmitteln möglich ist) wurde die Bisswunde behandelt. Hier hatte der Mann jedoch Glück. Da er ein Jacke und zwei Pullover trug, war der Biss nicht schwerwiegend - es handelt sich eher um eine Quetschung. Danach musste der Lübecker die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen.

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