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14.09.2015 – 17:00

Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Marburg-Biedenkopf

POL-MR: Gelbe Karte - zu schnell! Grüne Karte - Danke! Lob und Tadel von Grundschülern für Autofahrer

POL-MR: Gelbe Karte - zu schnell! Grüne Karte - Danke!
Lob und Tadel von Grundschülern für Autofahrer
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Marburg-Biedenkopf (ots)

Gelbe Karte - zu schnell! Grüne Karte - Danke! Lob und Tadel von Grundschülern für Autofahrer

Landkreis (Gönnern)

Die 17 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Gönnern waren mit Feuereifer dabei und hatten sichtlich Spaß. Für die Autofahrer war das nicht immer so. Insbesondere diejeniegen, die eine gelbe Karte erhielten, waren durch die von den Kindern übernommene Konfrontation sichtlich beeindruckt und um Erklärungen bemüht. Alle gelobten aber Besserung und sicherten zu, künftig ganz besonders auf die vorgeschriebene Geschwindigkeit zu achten. "Die aktive Einbeziehung der Kinder wirkt. Das ist schon ein ganz besonderer Appell an das Verantwortungsbewusstsein der Autofahrer. Die Konfrontation mit den Kids führt zu einer sichtbaren und damit hoffentlich nachhaltigen Reaktion und trägt so zu mehr Verkehrssicherheit bei." Die Polizei stellte am Montag, 14. September, zwischen 09 und 11.30 Uhr vor der Grundschule in Gönnern die Geschwindigkeit fest und hielt die Autos an. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2 und 3 stellten die Autofahrer danach zur Rede. Sie bedankten sich und übergaben eine grüne Karte für vorschriftsmäßiges Fahren oder sie stellten unangenehme Fragen und übergaben eine Verwarnung in Form der gelben Karte mit Hinweisen auf die möglichen Folgen von zu schnellem Fahren.

"Blitz für Kids" gehört zu den Aktionen der Polizei zum Schulbeginn. Zwischen dem 14. September und dem 02. Oktober ist die Polizei Hessen für sichere Schulwege unterwegs. Der Fokus liegt bei Geschwindigkeitsüberwachungen vor Schulen und auf Schulwegen, bei Kontrollen von Kindersicherung und Gurtanlegepflicht beim Transport, bei der Überwachung des richtigen Verhaltens von Fußgängern und Zweiradfahrern und auch bei Schulbuskontrollen. Eltern, Großeltern, ältere Geschwister und erfahrene ältere Schülerinnen und Schüler können ganz maßgeblich zur Sicherheit der "Kleinen", die mit dem Schulbeginn erstmals selbständig am Straßenverkehr teilnehmen, beitragen. - Kinder lernen von den Älteren! Vorbildliches Verhalten trägt also zu erheblich mehr Sicherheit bei. - Immer wieder den sicheren Schulweg üben und auf Gefahren hinweisen! Der kürzeste ist nicht unbedingt der sicherste Weg! Mehr Sicherheit als der direkte Weg bieten Ampeln, Fußgängerüberwege, Zebrastreifen oder Brücken. - Für Auto- und Zweiradfahrer heißt es: ACHTUNG! Geschwindigkeit senken - Bremsbereit sein! Kinder haben einen höheren Bewegungsdrang, lassen sich leicht ablenken, sind neugierig und in ihrem Verhalten unberechenbar und spontan. Sie haben ein altersbedingt eingeschränktes Sichtfeld und können aufgrund ihrer Größe nur einen begrenzten Verkehrsraum erfassen. Dabei können sie einfach Geschwindigkeiten oder Entfernungen nicht richtig einschätzen

Martin Ahlich

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