Polizei Wetterau-Friedberg

POL-FB: Mann am Bahnhof in Karben verletzte - Was passierte in der Neujahrsnacht? ++ Verfolgung endete im Graben bei - Zweieinhalb Kilo Haschisch gefunden

Friedberg (ots) - Mann am Bahnhof in Karben verletzt - Was passierte?

Karben: Noch unklar ist, was genau sich am frühen Neujahrsmorgen am Bahnhof in Karben-Kloppenheim zugetragen hat. Es muss zu einer Auseinandersetzung gekommen sein, bei der ein 38-jähriger Bad Vilbeler eine Verletzung im Gesicht erlitt und dadurch möglicherweise dauerhaft in seiner Sehfähigkeit eingeschränkt bleibt.

Der Vilbeler gibt an gegen 04.20 Uhr am Montagmorgen am Gleis 3 in die S-Bahn nach Frankfurt eingestiegen zu sein. Dabei beobachtete er im Eingangsbereich oder noch am Bahnsteig zwei Männer, die eine Frau bedrängten. Er ging dazwischen und erhielt von einem der Männer einen Faustschlag ins Gesicht. Mit Anfang 20, südländischem Erscheinungsbild, dunkler Hautfarbe, dünner Figur und etwa 1.70m groß beschreibt der Vilbeler den Schläger. Er trug ein gestreiftes Oberteil und hatte kurze dunkle Haare.

Ein weiterer Bahnhofsnutzer beschreibt gegenüber der Polizei, dass ihm zunächst am Taxi-Stand am Bahnhof zwei Männer aufgefallen seien, die andere provozierten. Die Männer seien dann gegen 04.25 Uhr durch die Unterführung gelaufen und hätten wahllos nach anderen Passanten geschlagen. Einer der Männer wird als etwa 20 Jahre mit roter Basecap beschrieben.

Ob die beiden Sachverhaltsschilderungen möglicherweise von denselben Tätern berichten oder was genau am Neujahrsmorgen am Bahnhof in Karben vor sich ging, dazu bittet die Polizei in Bad Vilbel, Tel. 06101-5460-0, um weitere Informationen. Insbesondere die Frau, die von den Männern bedrängt worden sein soll, wird gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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Zweieinhalb Kilo Haschisch im Auto - Flucht endete bei Rosbach

Rosbach: Im Verdacht mit Betäubungsmitteln zu Handeln steht ein Frankfurter, der am Freitagnachmittag nach einer Verfolgung bei Rosbach festgenommen werden konnte.

Eine Zivilstreife der Frankfurter Polizei wollte am Freitagnachmittag, gegen 15.20 Uhr, auf der Autobahn 5 einen VW und dessen Fahrer einer Verkehrskontrolle unterziehen. Der Fahrer versuchte jedoch, wie sich später herausstellte aus gutem Grund für ihn, sich der Kontrolle zu entziehen. An der Anschlussstelle Rosbach fuhr er von der Autobahn auf die Bundesstraße 455 in Richtung Rosbach und ignorierte das Blaulicht und die Anhaltesignale der Zivilstreife.

Mit überhöhter Geschwindigkeit bog er von der Bundesstraße auf die Kreisstraße in Richtung Wöllstadt ab. Im Kreisverkehr zur Landstraße 3352 verlor der Fahrer kurz darauf die Kontrolle über seinen VW, als er versuchte einen vorausfahrenden Hyundai zu überholen. VW und Hyundai stießen zusammen und schleuderten in den Straßengraben. Sowohl der VW-Fahrer, als auch der 78-jährige Hyundaifahrer aus Rosbach und seine Beifahrerin verletzten sich dabei leicht. Beide PKW waren nach dem Zusammenstoß mit einem Schaden von rund 16.000 Euro nicht mehr fahrbereit.

Der VW-Fahrer ergriff daraufhin zu Fuß die Flucht, ebenfalls zu Fuß verfolgt von einem der Zivilbeamten. In einiger Entfernung vom Unfallort konnte der Flüchtende, ein 36-jähriger Frankfurter von dem Beamten festgenommen werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Der Beamte und der Verfolgte blieben bei der Festnahme jedoch unverletzt.

Bei der Durchsuchung des VW konnte die Polizei schnell den vermeintlichen Grund für die Flucht des Frankfurters finden: Rund zweieinhalb Kilogramm Haschisch befanden sich in dem PKW und wurden sichergestellt. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Frankfurters konnten diverse Utensilien aufgefunden und sichergestellt werden, die für den Anbau von Cannabispflanzen geeignet sind. Weitere Betäubungsmittel fanden sich nicht.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Frankfurter im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Sylvia Frech, Pressesprecherin

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