Das könnte Sie auch interessieren:

POL-WHV: Pressemeldung Wilhelmshaven, 15. - 17.02.19

Wilhelmshaven (ots) - Am Samstagnachmittag gelangten unbekannte Täter in die Räumlichkeiten eines Pflegeheims ...

POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden vom 19.02.2019

PI Leer/Emden (ots) - ++ Verkehrsunfall unter Alleinbeteiligung (siehe Bildmaterial) ++ Verdächtige Person ...

08.05.2017 – 15:41

Hessisches Landeskriminalamt

LKA-HE: Die Gefahr in einen Wildunfall verwickelt zu werden steigt Der Monat Mai ist in Hessen statistisch gesehen der unfallträchtigste Monat im Jahr

  • Bild-Infos
  • Download

Wiesbaden (ots)

Und plötzlich steht ein Reh auf der Straße oder eine Wildschweinrotte überquert im Eiltempo die Fahrbahn... . Die Entwicklung der letzten beiden Jahre der polizeilich aufgenommenen Wildunfälle lässt nichts Gutes erahnen und wir befinden uns im unfallträchtigsten Monat des Jahres. Aus diesem Grund weist die Polizei Hessen auf die akute Gefahr, in einen Wildunfall verwickelt zu werden, hin.

Waren es in den Jahren 2013 und 2014 noch um die 16.000 Wildunfälle in Hessen, so stieg die Anzahl in den Jahren 2015 und 2016 auf rund 19.000 aufgenommener Wildunfälle. Gründe hierfür dürfte der Anstieg der Wildpopulation, bedingt durch die milden Winter sein.

In den Gefahrenmeldungen der einzelnen Verbände wird zwar immer auf die sogenannten Blatt- oder Brunftzeiten der Tiere zwischen September bis Januar und von Juli bis August mit der höchsten Gefährdung für Verkehrsteilnehmer hingewiesen, die statistischen Zahlen zeigen aber ein anderes Bild. Der Mai hat sich hier bei uns in Hessen über die letzten Jahre als unfallträchtigster Monat gezeigt. So ereigneten sich bei 87.932 polizeilich aufgenommen Verkehrsunfällen in den Jahren von 2012 - 2016 alleine 8.631 Verkehrsunfälle im Mai.

Besonders achtsam sollten sich Kraftfahrer in den frühen Morgen- und späten Abendstunden verhalten. Insbesondere zwischen 05:00 Uhr und 07:00 Uhr sowie zwischen 21:00 Uhr und 23:00 Uhr. Die folgende Tabelle verdeutlicht diese Aussage überaus anschaulich.

Die Polizei Hessen rät deshalb:

   -	Fahren Sie umsichtig, vorausschauend und mit angepasster 
Geschwindigkeit, 
   -	Fahren Sie möglichst mit Fernlicht. Die Augen der Tiere 
reflektieren das Licht und Sie können die Tiere am Straßenrand 
leichter und frühzeitiger erkennen, 
   -	Sollte es trotzdem zu einem Verkehrsunfall kommen, so 
verständigen Sie den zuständigen Jagdpächter, Jagdaufseher oder die 
Polizei und sichern Sie die Unfallstelle ab. 

Rückfragen bitte an:
Pressestelle Präsidium für Technik, Logistik und Verwaltung
Pressesprecherin: Martina Gutermuth

E-Mail: pressestelle.ptlv@polizei.hessen.de
Internet: www.polizei.hessen.de
Telefon: (0611) 8801-5101
Telefax: (0611) 8801-5009

Original-Content von: Hessisches Landeskriminalamt, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Hessisches Landeskriminalamt
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung