Polizeipräsidium Südosthessen - Offenbach

POL-OF: Pressebericht des Polizeipräsidiums Südosthessen von Mittwoch, 20.08.2014

Offenbach (ots) - Bereich Offenbach

1. Frau stellte sich...- Offenbach

(aa) Eine Offenbacherin stellte sich am Dienstagnachmittag wahrscheinlich unfreiwillig selbst der Polizei. Als die 54-Jährige beim Einbruchskommissariat K 21 in der Berliner Straße auftauchte, um ihren Angaben zur Folge eine Aussage zu machen, hatte sie augenscheinlich einen offenen Haftbefehl vergessen. Durch die Staatsanwaltschaft Darmstadt, Zweigstelle Offenbach, war aus dem Jahr 2013 noch ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Diebstahls offen: Die 40-Jährige muss nun für die nächsten sieben Monate eine Freiheitsstrafe zu verbüßen. Die Offenbacherin wurde bereits nach Frankfurt in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

2. Gitterstäbe verbogen und Fenster aufgehebelt - Offenbach

(aa) Einbrecher waren am frühen Dienstag in ein Sonnenstudio an der Waldstraße im Bereich der 260er-Hausnummern eingestiegen. Nach ersten Erkenntnissen hatten die Täter zwischen 1 und 2 Uhr an der Hausrückseite die an einem Fenster befindlichen Metallgitterstäbe aufgebogen und anschließend das Fenster aufgehebelt. Aus dem Geschäft nahmen sie Geld und einen Goldring mit. Die Kriminalpolizei ist für weitere Hinweise unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu erreichen.

3. Kind erschrak wegen Geländewagen - Gemarkung Dreieich/Götzenhain

(aa) Nach dem Fahrer eines blauen Geländewagens, der am Montag an einem Unfall mit einem Kind beteiligt gewesen sein soll, fahndet derzeit die Polizei. Kurz nach 17.10 Uhr war das 9-jährige Mädchen mit ihrem Fahrrad in der Feldgemarkung "Am Kirchborn", nördlich der Kreisstraße 173, unterwegs. Plötzlich soll das blaue Auto, an dem AB-Kennzeichen waren, mit sehr hoher Geschwindigkeit an der Dietzenbacherin vorbei gerast sein. Das Mädchen erschrak und stürzte. Dabei zog sich die 9-Jährige eine Platzwunde am Kinn zu. Der Autofahrer sei einfach weggefahren und habe sich nicht um das Kind gekümmert. Hinweise nehmen die Ermittler aus Langenselbold unter der Rufnummer 06183 91155-0 oder die Polizeistation Langen (06103 90300) entgegen.

4. Hoher Schaden bei Autobahnunfall - Bundesautobahn 3, Gemarkung Obertshausen

(iz) Auf rund 24.000 Euro schätzt die Polizei den Schaden, der am Dienstagnachmittag bei einem Unfall auf der Bundesautobahn 3 zwischen den Anschlußstellen Hanau und Obertshausen entstand. Dort waren gegen 16.50 Uhr - in genannter Reihenfolge - ein Vito, ein Corsa und ein Mercedes in Richtung Frankfurt unterwegs. Als der 40-jährige Vito-Fahrer abbremsen mußte, schaffte es die hinter ihm fahrende 76-jährige Opel-Lenkerin nicht mehr und krachte mit ihrem Wagen in den Transporter. Um den Corsa anschließend von der Fahrbahn zu bekommen, stieß die Seniorin kurz zurück - und kollidierte dabei mit einem Mercedes, dessen 44 Jahre alter Fahrer hinter ihr gehalten hatte. Bei dem Unfall zogen sich die ältere Dame sowie ein Vito-Beifahrer leichte Verletzungen zu und mußten ärztlich behandelt werden. Zeugen des Unfalls melden sich bitte bei der Autobahnpolizei in Langenselbold, Telefon 06183 91155-0.

Bereich Main Kinzig

1. Besuch von Kripo-Beamten - Hanau

(aa) Ein 40-Jähriger, der derzeit in einer Justizvollzugsanstalt in Frankfurt sitzt, bekommt demnächst Besuch von der Hanauer Kriminalpolizei. Die Beamten verdächtigen den Mann, im März dieses Jahres in einen Frisörsalon an der Frankfurter Landstraße eingebrochen zu sein. Seinerseits hatte der Täter mit einem Stein eine Scheibe eingeschlagen und aus dem Geschäft Geld, einen Laptop und verschiedene Scheren gestohlen. Polizeibeamte hatten Blutspuren gesichert, die laut der DNA-Untersuchung von dem Verdächtigen stammen. 2. Portemonnaie stibitzt - Erlensee

(iz) Auf das Portemonnaie einer älteren Dame hatte es am Dienstagmittag ein Langfinger abgesehen, der in einem Discounter an der Straße "Auf dem Hessel" sein Opfer ins Visier nahm. Der Ganove schnappte sich in einem unbeobachteten Augenblick das Beutestück aus der Einkaufstasche der Dame und machte sich sogleich davon. Der Seniorin fehlen jetzt neben dem Bargeld auch noch sämtliche persönlichen Papiere, die in dem Geldbeutel steckten. "Ein klassischer Fall des Taschendiebstahls in einem kurzen Moment der Unaufmerksamkeit", meint Hauptkommissar Stefan Adelmann von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Hanau. Geldbörsen oder Wertgegenstände, die in relativ leicht zugänglichen Taschen stecken, sind für die geübten Hände der meist als Duo auftretenden Taschendiebe eine leichte und schnelle Beute. Hauptkommissar Adelmann rät deshalb:

   - Tragen Sie Geldbörsen oder Wertsachen dicht am Körper, am besten
     in der Hosentasche.
   - Falls erforderlich, verstauen Sie Wertsachen in einer fest 
     verschließbaren Tasche, die Sie ebenfalls sicher am Körper 
     tragen können.
   - Nehmen Sie nur soviel Bargeld zum Einkaufen mit, wie Sie in etwa
     für das Bezahlen benötigen.
   - Machen Sie sofort andere Mitbürger laut und deutlich aufmerksam,
     wenn jemand versucht, an den Inhalt Ihrer Taschen heranzukommen! 

Weitere Tipps zur Abwehr von Taschendieben und ähnlichen Halunken gibt es in der Beratungsstelle der Polizei am Hanauer Freiheitsplatz. Herr Adelmann ist für eine Beratung oder Terminvereinbarung auf der Rufnummer 06181 100-233 erreichbar.

Offenbach, 20.08.2014, Pressestelle, Ingbert Zacharias

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