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22.07.2014 – 13:30

Polizeipräsidium Südosthessen - Offenbach

POL-OF: Sondermeldung des Polizeipräsidiums Südosthessen und der Verbraucherzentrale Hessen

Ein Dokument

Offenbach (ots)

Gemeinsam gegen unseriöse Geschäftemacher

Verbraucherzentrale Hessen und Polizei informieren am 23.07.2014 in der Polizeilichen Beratungsstelle in Offenbach

Um den Schutz vor Vermögens- und Eigentumsdelikten in Offenbach zu verbessern, informieren die Verbraucherzentrale Hessen und das Polizeipräsidium Südosthessen über verschiedene Maschen unseriöser Geschäftemacher. Der Info- und Beratungsvormittag findet am Mittwoch, den 23.07.2014, von 10 bis 13 Uhr, in der Polizeilichen Beratungsstelle, Stadthof 16/17, in Offenbach statt. Das Angebot richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger aus Offenbach und Umgebung. Alle Besucher des Polizeiladens erhalten an diesem Tag auch Einblick in die Arbeit der Verbraucherzentrale Hessen.

Ob Schlüsseldienste und Rohrreiniger, "falsche" oder fliegende Handwerker, Kaffeefahrten, Da-tenklau im Internet, untergeschobene Verträge am Telefon oder das Vortäuschen einer anderen Firmenidentität - hessische Bürgerinnen und Bürger sehen sich professionellen und sich stetig fortentwickelnden Kriminalitätsformen ausgesetzt. Schlüssel- und andere Notdienste nutzen oft Notlagen und Hilfsbedürftigkeit aus und verlangen überzogene Preise. Meist geben sie am Telefon keine genaue Auskunft über die entstehenden Kosten. Wer die Rechnung erst noch in Ruhe prüfen will, wird oftmals massiv unter Druck gesetzt. So wird damit gedroht, das eben eingebaute Türschloss wieder auszubauen oder es wird eine "Begleitung" zum nächsten Geldautomaten angeboten. Teilnehmern an Kaffeefahrten wird beispielsweise damit gedroht, sie nicht wieder mit nach Hause zu nehmen, wenn sie nicht wenigstens eine der angebotenen Waren kaufen - oder ihnen wird gedroht, sie bekämen kein Mittagessen. Dass die Türen der Verkaufsräume bei Kaffeefahrten abgeschlossen werden, ist ebenfalls keine Seltenheit. Besondere Vorsicht ist bei sogenannten Sicherheitsberatungen geboten, die interessierte Haus- und Wohnungseigentümer über Einbruchschutz - auch im Internet - informieren wollen und zunächst die kommerziellen Interessen in den Hintergrund stellen. Erst wenn durch geschickte Gesprächs- und Verhandlungsführung das Vertrauen des "Kunden" gewonnen wurde, werden überteuerte und oftmals minderwertige Sicherungseinrichtungen angeboten. Zu spät bemerkt der Verbraucher, dass er Schrott erworben hat. Ganz besonders häufig haben es Betrüger an der Haustür auf Senioren abgesehen, die sich in ihren vier Wänden vermeintlich sicher fühlen. Ziel dieser unliebsamen Besucher ist es, in die Wohnung gebeten zu werden; denn dort sind in aller Regel weder Zeugen noch andere Personen zu erwarten, die die betrügerischen Pläne durchkreuzen könnten. Einem Betrüger sind seine finsteren Absichten in den seltensten Fällen anzusehen. Die Täter treten in ganz unterschiedlichen Rollen auf: nicht selten als Amtspersonen wie Polizeibeamte. Dabei kündigen sie ihren Besuch gelegentlich sogar vorher telefonisch an, um mögliche Bedenken schon im Voraus zu zerstreuen und ein Vertrauensverhältnis zum Opfer aufzubauen. Unter einem Vorwand soll Bargeld (vermeintliches Falschgeld) oder Schmuck (vermeintliche Hehlerware) vorgelegt werden. Allzu schnell wird geprüft, die Beute eingesackt - notwendige Formalitäten? Fehlanzeige! Leider bemerkt das Opfer zu spät die betrügerischen Absichten und noch was: die Polizei überprüft weder auf der Straße noch vor der Haustür Geld auf Echtheit. Neben diesen Themen informieren Polizei und Verbraucherzentrale am Mittwoch auch über Risiken bei Gewinnspielen bzw. Gewinnbenachrichtigungen sowie bekannte Trickbetrügereien (Enkeltrick/"russische Schockanrufer").

Ergänzende Informationen für Verbraucher:

   - Eine persönliche Beratung zu Verbraucherrecht erhalten Sie in 
     allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen. Eine 
     Terminvereinbarung über das hessenweite Servicetelefon ist 
     empfehlenswert. 

Den Polizeiladen in Offenbach finden Sie am Stadthof 16/17, 63065 Offenbach.

   - Telefonische Beratung: 

Verbraucherzentrale Hessen zu Verbraucherrecht unter 0900 1972010 (1,75 EUR pro Minute aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunkpreise können abweichen). Der Polizeiladen Offenbach ist unter der kostenfreien Rufnummer 0800 3110110 erreichbar.

   - Kostenlose Informationen im Internet finden Sie auf 
  www.verbraucher.de  oder www.polizei.hessen.de
   - Hessenweites Servicetelefon (069) 972010 - 900. Informationen 
     über alle Beratungs- und Seminarangebote sowie die 
     Öffnungszeiten der Beratungsstellen der Verbraucherzentrale 
     Hessen; teilweise auch Terminvereinbarung möglich. Keine 
     Beratung! 

Rückfragen zu dieser Pressemeldung richten Sie bitte an:

Ute Bitter, Verbraucherzentrale Hessen 069 972010-31, mail: presse@verbraucher.de

oder

Rudi Neu, Polizeipräsidium Südosthessen, Pressestelle, 069 8098-1212, mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de

Hinweis: Eine gleichlautende Mitteilung im pdf-Format finden Sie im Anhang an diese Pressemeldung.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Südosthessen
Geleitsstraße 124, 63067 Offenbach
Pressestelle

Telefon: 069 / 8098 - 1210
Fax: 069 / 8098 - 1207
Petra Ferenczy (fe) - 1208
Rudi Neu (neu) - 1212 oder 0173 / 591 8868
Ingbert Zacharias (iz) - 1211 oder 0163 / 284 5680
Andrea Ackermann (aa) - 1214 oder 0173 / 301 7834
Michael Malkmus (mm) - 1213 oder 0173 / 301 7743
E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de

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