Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Gießen

POL-GI: Pressemeldung vom 14.03.2018: Kontrollaktionen und Festnahmen im Bereich des Gießener Bahnhofs

Gießen (ots) - Gießen: Gleich fünf Festnahmen und mehrere Sicherstellungen von Drogen waren das Ergebnis einer größer angelegten Kontrollaktion am Montag in Gießen. Vier der fünf festgenommenen Personen, darunter vier algerische und ein irakischer Asylbewerber, befinden sich inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt. Die Maßnahmen wurden gezielt mit offenen und verdeckten Maßnahmen in der Gießener Innenstadt, hier insbesondere im Bereich des Gießener Bahnhofs, durchgeführt. Bei den Maßnahmen wurden die Ermittler des Gießener Rauschgiftkommissariats unterstützt von einer operativen Einheit der Kripo und der hessischen Bereitschaftspolizei.

Begonnen hatten die Maßnahmen mit der Festnahme von zwei verdächtigen Personen, die in der Nähe des Bahnhofs offenbar Drogen an Minderjährige verkauften. Die Verdächtigen sollen, so die bisherigen Ermittlungen, zuletzt gewerbsmäßig Handel mit Betäubungsmitteln betrieben haben. Bei beiden Personen konnten die Beamten Drogen finden und sicherstellen. Die Festgenommenen, ein 26- und ein 27 - jähriger Asylbewerber aus Algerien, wurden am Dienstag auf Antrag der Gießener Staatsanwaltschaft beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt. In beiden Fällen wurde Haftbefehl erlassen.

Zwei weitere Festnahmen gab es am Montag bei einer Überprüfung in einer Spielothek in der Nähe des Bahnhofs. Bei den durchgeführten Personenfeststellungen ging den Beamten zunächst weiterer algerischer Asylbewerber ins Netz. Bei der Überprüfung stellte des 26 - Jährigen es sich heraus, dass gegen den Mann, bei dem auch Drogen gefunden wurden, ein bereits ausgestellter Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Er wurde noch am gleichen Tag in eine Haftanstalt gebracht. Eine zweite überprüfte Person, ein 31 - Jähriger Asylbewerber aus Algerien, wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Bei ihm hatten die Beamten ebenfalls Betäubungsmittel sichergestellt.

Die fünfte Festnahme betraf einen Verdächtigen, welcher der Gießener Polizei zuletzt immer wieder auffiel. Es handelt sich um einen 21 - Jährigen irakischen Flüchtling. Auch er soll, so die bisherigen Ermittlungen, zuletzt in der Gießener Innenstadt gewerbsmäßig mit Drogen gehandelt haben. Auch gegen ihn wurde, nachdem die Staatsanwaltschaft aus Gießen einen Antrag stellte, ein Haftbefehl durch das Amtsgericht erlassen. Der Verdächtige war bereits am Wochenende wegen Verdacht des Drogenhandels überprüft worden. Nach der Sicherstellung von Drogen und von mehreren hundert Euro hatte er am Sonntag einen Streifenwagen am Berliner Platz beschädigt. Nachdem er nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen wurde, hatte er am Montagmittag zum zweiten Mal einen Streifenwagen mit einem Stein beschädigt. Im Zuge der Fahndung konnte er in der Nähe festgenommen werden. Gegen ihn wird nun auch wegen der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel und gemeinschaftlicher Sachbeschädigung ermittelt.

Die Kontrollen der Gießen Polizei werden auch in den nächsten Tagen und Wochen fortgesetzt. Bei den anstehenden Maßnahmen sollen dabei weiter neuralgische Orte in der Gießener Innenstadt im Visier der Polizei, die auch eng mit der Bundespolizei und der Stadt Gießen zusammenarbeitet, sein.

Jörg Reinemer Pressesprecher

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