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21.03.2017 – 14:53

Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Gießen

POL-GI: Pressemeldung vom 21.03.2007: Lollar/Gießen: Bei schwerem Unfall auf der A 480 sehr wahrscheinlich keine weitere Person im Auto - Einsatzkräfte wurden fehlende Rettungsgasse behindert

Ein Dokument

Gießen (ots)

Wie bereits geschildert, kam es am Montagabend auf der A480 bei Lollar zu einem schweren Unfall und danach zu einer groß angelegten Suche nach einem weiteren Fahrzeuginsassen. Bei den ersten Ermittlungen an der Unfallstelle hatten sich Hinweise darauf ergeben, dass neben dem Fahrer eine zweite Person im Auto saß. Umfangreiche Suchmaßnahmen, unter anderem mit einem Hubschrauber und mehreren Streifenwagen, waren die Folge. Wie sich bei den Ermittlungen und Befragungen am Dienstagmorgen jedoch herausstellte, befand sich zur Unfallzeit lediglich der Fahrer aus Romrod und somit keine weitere Person in dem schwer beschädigten Kombi.

Der 27-Jährige aus Romrod war gegen 20.00 Uhr mit seinem Mazda 6 auf der A480 in Reiskirchen unterwegs und fuhr aus bislang unbekannter Ursache gegen einen Sattelzug, der auf der rechten Spur unterwegs war. Nach dem heftigen Zusammenprall überschlug sich der PKW. Unmittelbar nach dem Unfall konnte der schwerverletzte 27-Jährige Fahrer den Rettungskräften noch mitteilen, dass sich zur Unfallzeit noch eine weitere Person in dem Auto befunden habe. Da der Fahrer wenig später das Bewusstsein verlor und schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht wurde, konnten zunächst keine weiteren Erkenntnisse gewonnen werden. In einer zweiten Befragung am Dienstag konnte der Fahrer jedoch glaubhaft angeben, dass er den 27 - Jährigen im Raum Gießen besucht habe und dann alleine im PKW unterwegs war. Gegenüber den Beamten konnte er sich auch nicht erklären, warum er zunächst das Gegenteil behauptete. Auch die Spuren und Beschädigungen an seinem PKW lassen den Schluss zu, dass sich sonst niemand in dem Mazda befand.

Bei dem Unfall entstand ein Schaden von etwa 30.000 Euro. Die Straße musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Rettungskräfte, darunter auch Streifenwagen der Autobahnpolizei mussten, um zu dem Unfall zu kommen, einige Meter zu Fuß laufen. Ursächlich dafür war wieder einmal die fehlende Rettungsgasse.

Ein Flyer zum Thema Rettungsgasse ist der Pressemeldung nochmals beigefügt!

Jörg Reinemer Pressesprecher

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelhessen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ferniestraße 8
35394 Gießen
Telefon: 0641-7006 2040
Fax: 0641-7006 2048

E-Mail: poea-gi.ppmh@polizei.hessen.de oder
http://www.polizei.hessen.de/ppmh

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