Polizeipräsidium Osthessen - Fulda (Hünfeld, Hilders)

POL-FD: Vermeintliches Diebesgut sichergestellt: Polizei sucht nach Schmuckeigentümern und veröffentlicht Fotocollage
Die Meldung des PP Nordhessen steuern wir nochmals an die Medien in unserem Bereich.

Collage des sichergestellten Schmuckes

Fulda (ots) - Vermeintliches Diebesgut sichergestellt: Polizei sucht nach Schmuckeigentümern und veröffentlicht Fotocollage

(Beachten Sie bitte auch die dieser Pressemeldung beigefügte und unter www.polizeipresse.de zum Download bereitgestellte Collage, die die sichergestellten Schmuckstücke zeigt, sowie die beigefügte Presseveröffentlichung des Polizeipräsidiums Unterfranken.)

Die Ermittler des für Einbrüche zuständigen Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo sind derzeit auf der Suche nach den Eigentümern mehrerer Schmuckstücke und hoffen, dass sich diese durch die Veröffentlichung einer Fotocollage bei der Polizei melden. Bei dem sichergestellten Schmuck handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Diebesgut aus Wohnungseinbrüchen, möglicherweise aus dem Raum Nordhessen.

Beamte des Polizeipräsidiums Unterfranken hatten am 22.Juni 2016 in Lohr am Main, im Main-Spessart-Kreis in Bayern, im Rahmen von Ermittlungen zu Wohnungseinbrüchen einen 33-Jährigen festgenommen. Er stand bereits im Verdacht, für mehrere Einbrüche in Osthessen verantwortlich zu sein. Im Wagen des Mannes hatten sie unter anderem auch die Schmuckstücke gefunden und sichergestellt. (Zu den Umständen seiner Festnahme beachten sie bitte beigefügte Presseveröffentlichung des Polizeipräsidiums Unterfranken.) Wie die Ermittlungen durch die Kripo in Osthessen ergaben, hatte der 33-Jährige, der aus dem Main-Kinzig-Kreis stammt und zum Zeitpunkt seiner Festnahme keinen festen Wohnsitz in Deutschland hatte, auch einen Bezug nach Kassel. Deshalb schalteten die Ermittler auch ihre Kollegen des Kasseler Einbruchskommissariats in die weiteren Ermittlungen ein.

Die Ermittler des K 21/22 der Kasseler Kripo verdächtigen den 33-Jährigen mittlerweile, auch mehrere Einbrüche in Nordhessen begangen zu haben. Er befindet sich zur Zeit in der Justizvollzugsanstalt Fulda in Haft. Bislang konnten bereits einige im Wagen des 33-Jährigen aufgefunden Gegenstände Einbrüchen in Nordhessen zugeordnet werden. Bei den nun mit einer Fotocollage veröffentlichten sichergestellten Schmuckstücken haben die Ermittler bislang jedoch keinen Eigentümer ausfindig machen könne. Sie gehen jedoch davon aus, dass auch diese aus Straftaten stammen.

Die Ermittler des K 21/22 hoffen nun, dass sich die Eigentümer der Schmuckstücke unter Tel. 0561 - 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen melden.

Matthias Mänz -Pressestelle- Polizeioberkommissar Tel. 0561 - 910 1021

Pressemeldung des Polizeipräsidiums Unterfranken vom 23.Juni 2016:

Nach Einbrüchen in Osthessen - Festnahme eines Tatverdächtigen in Langenprozelten

LANGENPROZELTEN, LKR. MAIN-SPESSART. Die beabsichtigte Kontrolle eines Verkehrsteilnehmers in Lohr am Main führte am Mittwoch zu einer Verfolgungsfahrt, die letztlich in Langenprozelten mit der Festnahme des Fahrers endete. Er steht in dringendem Tatverdacht, mehrere Einbrüche im Raum Fulda begangen zu haben.

Kurz vor 16:00 Uhr wollte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Lohr am Main einen blauen Pkw im Bereich der Forstschule in Lohr kontrollieren. Es lagen Hinweise vor, dass der Fahrer im Zusammenhang mit mehreren Wohnungseinbrüchen in Osthessen stehen könnte.

Der 33-jährige Fahrer des blauen Hyundai Coupé mit Zwickauer Kennzeichen entzog sich jedoch der Kontrolle und fuhr mit hoher Geschwindigkeit und rücksichtsloser Fahrweise in Richtung Gemünden davon. Mit mehreren Streifenwagen versuchten Beamte der Polizeiinspektion Lohr und der Polizeistation Gemünden das Fahrzeug zu stoppen. Als eine Streifenbesatzung den Hyundai in Langenprozelten anhalten wollte, gab der Fahrer erneut Gas und rammte das Polizeifahrzeug auf Höhe der Fahrertüre. Anschließend versuchte er zu Fuß weiter zu flüchten, konnte aber kurz darauf gestellt und ohne weiteren Widerstand festgenommen werden.

Bei der Kontrolle des Fahrers und des Fluchtfahrzeuges wurden zahlreiche Gegenstände aufgefunden, die nach erster Einschätzung aus mehreren Einbrüchen im Raum Fulda stammen dürften. Weiterhin war das Fahrzeug mit falschen Kennzeichen versehen und ohne Versicherungsschutz. Der 33-Jährige war zudem nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand offensichtlich auch unter Drogeneinfluss. Auf der Polizeidienststelle wurde daher eine Blutentnahme durchgeführt. Im Auto wurde auch noch eine geringe Menge an Rauschgift aufgefunden.

Der 33-Jährige verbrachte die Nacht in der Haftzelle der Polizeiinspektion Lohr und wird heute nach Rücksprache mit der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft nach Fulda überstellt. Die im Hyundai aufgefundenen Gegenstände werden im Zuge der weiteren Ermittlungen mit den Beuteschäden aus verschiedenen Straftaten abgeglichen. Es ist davon auszugehen, dass der Festgenommene mit weiteren Delikten in Verbindung gebracht werden kann.

Am beschädigten Dienstfahrzeug und dem Auto des Flüchtigen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.

Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Hyundai-Fahrers gefährdet wurden und Zeugen, die die Fahrt beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Gemünden unter Tel. 093541/9741-0 zu melden.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Osthessen
Pressestelle

Telefon: 0661-105-0
Fax: 0661-105 1019
E-Mail: pressestelle.ppoh@polizei.hessen.de

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