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06.05.2016 – 14:47

Polizei Minden-Lübbecke

POL-MI: Viele Einsätze rund um Christi Himmelfahrt hielten die Polizei des Mühlenkreises in Atem

Kreis Minden-Lübbecke (ots)

Das Geschehen um den sogenannten Vatertag sowie eine Vielzahl an Unfällen und sonstigen Vorfällen bescherten der Polizei des Mühlenkreises den gesamten Donnerstag über eine Vielzahl an Einsätzen. Das Zentralgewahrsam in Minden war zwischenzeitlich voll belegt. Zu größeren Ansammlungen an feierlustigen - zumeist jüngeren - Menschen kam es in Minden und Bad Oeynhausen.

In Bad Oeynhausen kamen an drei Orten über 2000 Menschen zusammen. Den Schwerpunkt bildete hier der Sielpark mit in der Spitze rund 1200 Feiernden. Mit zirka 800 bis 900 Personen folgte der Bereich in der Innenstadt sowie 200 trafen sich auf der Rehmer Insel. Aufgrund der Absprachen zwischen Polizei und der Stadt Bad Oeynhausen waren die Einsatzkräfte gut vorbereitet.

Die heimischen Kollegen der Kreispolizeibehörde wurden hier bei von der Landesreiterstaffel, Kräften der Bereitschaftspolizei Bielefeld sowie Diensthundeführern unterstützt und hatten die Lage gut unter Kontrolle. Im Laufe des Tages gingen zwei Anzeigen wegen Körperverletzung, sowie je eine wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und der Verwendung von Kennzeichen einer verfassungswidrigen Organisation ein. Ebenso stellten die Beamten drei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz fest. Daneben sprachen die Einsatzkräfte 18 Platzverweise aus. Für acht endete der Tag in der Gewahrsamszelle in Minden. Bei einem von ihnen lag ein Haftbefehl vor. Er wird die nächste Zeit im Gefängnis verbringen. Die Mitarbeiter der Johanniter hatten 15 Behandlungen wegen kleinerer Verletzungen und alkoholbedingter Ausfälle. Am Abend klagten noch zwei Frauen (39 und 45) über Übelkeit und Kopfschmerzen. Bei ihnen wurden Urintests durchgeführt. Hiermit soll geklärt werden, ob ihnen verbotene Substanzen zugeführt wurden.

In Nacht zu Freitag wurde die Polizei gegen 1.40 Uhr noch zu einem Einsatz in der Innenstadt gerufen. Hier machte eine 53-jähriger Bad Oeynhauserin Angaben zu einer Belästigung und einem versuchten Handtaschenraub. Das Opfer hatte kurz vorher eine Gaststätte in der Innenstadt verlassen, als sie vor dem Lokal von einem jungen Mann bedrängt wurde. Er hielt sie fest und versuchte sie mehrfach zu küssen. Als die Frau die Annährungen abwehrte, versuchte er ihre Umhängetasche zu entreißen. Auch auf dem Nachhauseweg bedrängte er die Frau weiter. Zu Hause alarmierte sie die Polizei. Die hatte keine Schwierigkeiten den Tatverdächtigen zu ermitteln. Der stark alkoholisierte Zuwanderer saß vor dem Haus. Ihm wurde auf der Wache Bad Oeynhausen eine Blutprobe entnommen.

In Minden trafen sich unter der Weserbrücke im Bereich der Kanzlers Weide rund 800 junge Menschen zu einer spontanen Techno-Party. Obwohl die Zusammenkunft im Großen und Ganzen friedlich verlief, nahmen die Einsatzkräfte zwischen 14 Uhr und Mitternacht fünf Strafanzeigen wegen Körperverletzung auf. Bei einer Auseinandersetzung hatte ein 19-Jähriger, einen 28-Jähriger mit einem Messer eine Schnittwunde zugefügt. Zwei weitere Körperverletzungen ereigneten sich in der Innenstadt.

Bereits um 10.30 Uhr traf in Porta Westfalica eine Jugendschutzstreife im Kurpark im Bereich der Muschel auf vier Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren an. Sie hatten mehrere Flachen Hochprozentiges dabei. Dieser wurde sichergestellt und vernichtet. Nachdem sie ihren Unrat beseitigt hatten, mussten sie den Platz verlassen.

In Espelkamp-Fiesel kam gegen 23 Uhr vor einer Gaststätte zwischen zwei Männern (25 und 37) es zu einer Auseinandersetzung. Hierbei schlug der Jüngere seinen Kontrahenten mehrfach mit der flachen Hand ins Gesicht.

Weil er sich von seinen Mitbewohnern belästigt fühlte, trat ein alkoholisierter 38-Jähriger in der Wellerstraße von Rahden um 23 Uhr gegen die Wohnungstür der Nachbarn. Als der 21-jährige Mieter die Tür öffnete, stand sein Nachbar mit einer PTB-Waffe in der Hand vor ihm. Zu einer direkten Bedrohung kam es nicht. Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei stellten die Waffe sicher.

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Telefon: 0571/8866-1300 od. 1301
E-Mail: pressestelle.minden@polizei.nrw.de

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